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SS-Schießplatz: Gedenkfeier mit hochrangigen politischen Vertretern

Am 22. Juni jährt sich nun zum 70. Mal der Jahrestag des Unternehmens "Barbarossa", dem Angriff Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion. Aus diesem Anlass findet auf dem ehemaligen SS-Schießplatz Hebertshausen bei Dachau eine symbolische Bestattung sowjetischer Kriegsgefangener statt.

Anwesend sind neben Charlotte Knobloch, der ehemaligen Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, auch die Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau, Vertreter der russischen Föderation und Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten.

Auf dem Schießplatz wurden in den Kriegsjahren 1941 und 1942 etwa 4.500 sowjetische Kriegsgefangen und Juden von der SS erschossen. Bei archäologischen Grabungen fand man 2001 neben Resten von Patronen auch Knochenfragmente der Opfer. Inzwischen wurde der Ort des Grauens als Friedhof ausgewiesen.


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WebReporter: Giagl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Friedhof, SS, Zentralrat der Juden, Gedenkfeier, Dachau, Charlotte Knobloch
Quelle: www.merkur-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2011 12:33 Uhr von Giagl
 
+11 | -24
 
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12.06.2011 12:41 Uhr von humantraffic
 
+7 | -2
 
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WOW: du kannst in die zukunft reisen und berichten, was passieren wird? das finde ich unfair gegenüber den anderen news-autoren, die nur berichten können, was bereits passiert ist :(
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12.06.2011 12:43 Uhr von Giagl
 
+2 | -4
 
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Oh Gott: Sorry, da ist ein E zuviel. Ich lass das ändern.
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13.06.2011 14:17 Uhr von Nullachtfuffzehn
 
+5 | -2
 
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Büßerkittel überstreifen, das Haupt senken und auf den Knien herumrutschen ist also bald wieder angesagt...
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14.06.2011 11:08 Uhr von von_Thronstahl
 
+8 | -1
 
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@ Cessna Teil 1: Ich bin immer wieder erfreut zu sehen das es Leute gibt die sich beide Seiten der Medaille anschauen . Es gab ebenso Schwere Verbrechen der Allierten am Deutschen Volk aber immer wird nur davon ausgegangen das die Deutschen ein Tätervolk seien was aber nur teilweise der Fall war.

Hier ein kleiner Ausschnitt von Hans Otto Lippens Kriegsgefangener auf den Rheinwisen ( Büderich ) .:

»Ein deutscher Offizier machte den US-Lagerkommandanten darauf aufmerksam, dass man angesichts der Zustände in dem Lager mit einer Meuterei rechnen müsse. Dem deutschen Offizier wurde anhand einer Karte klargemacht, wo der nächste Feldflugplatz für US-Jagdbomber war und dass man eine direkte Fernsprechverbindung dorthin hätte.«

Die Sieger verboten, dass über die Gräuel in ihren Lagern gesprochen wurde. Damit wurde die Berechtigung eines Schuldbewusstseins nur der deutschen Seite zugesprochen, für die alliierte Seite aber nicht zugelassen.

Die US-Amerikaner und Franzosen ließen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges die in ihre Hände gefallenen deutschen Gefangenen vorsätzlich durch Unterernährung und Krankheiten, aber auch durch wahlloses Erschießen, Verweigerung ärztlicher Hilfe, sowie katastrophale Unterbringung und Kleidung massenweise umkommen.
(Deutsche Kriegsgefangene, die - noch bis 1944 - nach Amerika gekommen waren, bekamen in den dortigen Lagern eine gute Behandlung).
Wie alle Soldaten standen sie unter dem Gesetz von Befehl und Gehorsam, waren sie Figuren in der Auseinandersetzung der Mächtigen um die Macht.
Als Sieger waren sie Helden, als Besiegte wurden sie zu tragischen Opfern. Als letztere mussten die ehemaligen deutschen Soldaten auch noch nach dem Krieg in großer Zahl mit ihrem Leben, ihrer Gesundheit und ihrer Arbeitskraft zahlen. Die Tätigkeit von Wohlfahrtsverbänden und dem Deutschen Roten Kreuz war von den Amerikanern und Franzosen in ihren Besatzungszonen verboten. Bauern, die in Sichtweite des Lagers pflügen wollten, wurden mit Schüssen zur Flucht gezwungen.

[ nachträglich editiert von von_Thronstahl ]
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14.06.2011 11:09 Uhr von von_Thronstahl
 
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Teil 2: In die Lagerzeit fiel eine drei Wochen andauernde Regenzeit. Sie hat neben der Unterernährung zum Kräfteverfall der Geschwächten beigetragen. Nach dem 19.8. brach im Lager die Ruhr aus, die ihre Opfer forderte. Zu den niederdrückenden Regeln gehörte das zweimalige Antreten zum Vollzähligkeitsappell an jedem Tag.
Alle Gefangenen mussten ohne Rücksicht auf ihre Verfassung in Zehner-, Hunderter- und Tausenderblocks in der Reihe stehen. Drei oder mehr Bewacher zählten einzeln nacheinander die Reihen ab, verglichen ihre Zahlen und begannen bei Unstimmigkeit von vorn. Das konnte stundenlang dauern. Wenn Kameraden aus Schwäche umfielen, durften sie nicht aufgehoben und gestützt werden. Die Zähler stiegen über sie hinweg.

Drei Namen stehen vor allen für alle Zeiten als geographische Standortbestimmung der Wiesenlager in den Chroniken der Kriegsgefangenengeschichte: Rheinberg, Wickrath und Remagen.
Die Lager am Rhein - das war einfach Land mit Stacheldraht rundherum. Später kamen ein paar Zelte dazu, ein paar Baracken für die Lagerleitung und die Küche - und sonst nichts.
Einfach Land mit Stacheldraht.
Eingezäunte Feldmark - wie für eine Rinderherde.
Lager Remagen, das allenfalls für höchstens 10000 Mann Raum hatte, war mit 134 000 Mann vollgestopft worden; das Lager Bad Kreuznach, für das die Amerikaner anfänglich 45000 Mann vorgesehen hatten, war mit 56 000 Menschen gefüllt.
Auf den Wiesen und Äckern um Rheinberg waren mehr als 100 000 Männer zusammengetrieben.
Von 557000 Gefangenen (in den Lagern am Rhein) sind 3053 Gefangene (amerikanische Angaben) bzw. 4537 Gefangene (deutsche Angaben) verstorben.

Amputierte? Ja, auch Amputierte. Männer, die im Krieg eine Hand verloren hatten, einen Arm oder beide Arme, ein Bein oder beide Beine. Männer, denen ein Schuss oder Splitter ein Stück der Schädeldecke weggesprengt hatte, so dass man ihr Gehirn pulsieren sah. Ja, sogar Blinde wurden in die Käfige am Rhein geschleppt.


So das ist die andere Seite der Medaile und soll nur zur Anschaung dienen das es auf allen Seiten zu Schwerwiegenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit kam .
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14.06.2011 11:09 Uhr von von_Thronstahl
 
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Teil 3: Zitat Giagl .: Gedenkstätten sind wichtig, damit die Jugend sieht, wozu es führen kann, wenn sie VERführt wird. Ein Fakt, der heute leider viel zu oft heruntergespielt und verleugnet wird. Auch ich mit meinen 24 Jahren finde es wichtig, aufzuklären, auch wenn ich keine Jüdin bin.

Diese Aussage ist nicht mehr als Heuchelei wo sind denn die Deutschen Gedenkstätten ? wo zb sind die Gedenkstätten für die Deutschen Zivilisten die in den Polnischen Gebieten GRUNDLOS zu Tode gequält wurden und das bereits VOR dem Angriff Deutschlands was sich auch aus dem 14 Punkte Programm von Woodrow Wilson ( 1918 ) ableiten lässt ( DIeses 14 Pkt. Programm war Teil des Versailler Vertrages nach dem WK1 )

Das in Wilsons vierzehn Punkte-Programm
formulierte Selbstbestimmungsrecht der Völker wurde von den Siegern des ersten Weltkriegs gegenüber Deutschland mit Füßen getreten. In den von Polen und der Tschechoslowakei besetzten deutschen Gebieten gab es keine Selbstbestimmung. Die deutsche Bevölkerung wurde völlig entrechtet, durfte ihre Sprache nicht sprechen und zum Schluss sogar teilweise ermordet und in Internierungslagern zusammengepfercht.



"Die Tschechen nahmen entgegen dem Selbstbestimmungsrecht der Völker die Herrschaft über ganz Böhmen, Mähren und Österreichisch-Schlesien für sich in Anspruch und besetzten im Winter 1918/19 das ganze Sudetendeutsche Gebiet. Die neu gebildete Regierung von "Deutsch-Böhmen" wurde vertrieben..."
Ebenso wie in den von Polen besetzten Gebieten, lebten dort über 90% Deutsche. Diese Gebiete waren im Mittelalter vom deutschen Orden besiedelt worden und hatten immer zu Deutschland gehört.
Volksabstimmungen wurden entweder verboten oder manipuliert, worüber es mehrere Berichte ausländischer Journalisten gibt.
Daher hat das Münchener Abkommen zunächst ja auch das Völkerrecht wiederhergestellt. Hitler setzte sich erst dadurch ins Unrecht, als er in die "restliche Tschechei" einmarschierte.
Dieses Unrecht war aber auch nicht größer als die mehreren Angriffskriege, die Polen in den 20er Jahren gegen seine Nachbarn geführt hatte und die Russland gleichzeitig führte.
Polen hatte bereits 1935 einen Teil der Nord-Tschechoslowakei erobert.

Außerdem sei daran erinnert, dass die Tschechoslowakei ein von den Siegern des ersten Weltkrieges geschaffener Kunststaat war, dessen Zweck die Schwächung Deutschlands war. Tschechen und Slowaken wollten nie zusammen in einem Staat leben, weshalb sich die Slowakei im März 1939 auch unabhängig machte. Die Trennung der Tschechen und Slowaken nach der Wende hat genau diese geschichtlichen Wurzeln.

Die Gebiete waren gegen das Völkerrecht im Versailler Diktat Polen zugeschlagen und die deutsche Bevölkerung wurde unterdrückt. Danzig z.B. war eine praktisch rein deutsche Stadt. Hätte Deutschland sich damit abfinden sollen oder Können? Das kann wohl nicht Ihr Ernst sein. Diese untragbare Situation wurde ja anfangs sogar von England und USA so gesehen. Nur waren die Polen durch ihren gewaltigen Landgewinn, u.a auch durch ihre Eroberungskriege in ihrem Nationalismus übergeschnappt.
Darüber schreibt der flämische Journalist und Beobachter W. Hermanns am 3.8.1939::"Die Polen haben das letzte Gefühl von Maß und Größe verloren. Jeder Ausländer, der in Polen die neuen Karten betrachtet, worauf ein großer Teil Deutschlands bis in die Nähe von Berlin, weiter Böhmen Mähren, die Slowakei und ein riesiger Teil Russlands in der überaus reichen Phantasie der Polen schon annektiert sind, muss denken, dass Polen eine riesige Irrenanstalt geworden ist."
Polnische Militärs redeten offen über einen Angriffskrieg gegen Deutschland zum Zweck weiterer Eroberungen. Darüber sind zahlreiche Ausschnitte polnischer Zeitungen erhalten.
Warum konnte sie das? Weil sie sich mit der unbeschränkten Beistandsgarantie der Westmächte im Rücken gegenüber Deutschland "allmächtig" fühlten.

So und wo Bitte sind für diese Greueltaten die Gedenkstätten ???

Ich möchte niemanden damit auf den Schlips treten aber dieses Gutmensch getue von Giagl ist einfach nur erbärmlich und selbstdarstellerisch und in keinsterweise Sachlich betrachtet.

Natuerlich gab es Greultaten aber die gab es auf allen Seiten , Natürlich hat man das Recht auf Gedenkstätten dann aber alle in gleichem Masse.

Ich möchte keinesfalls die Verbrechen die von Deutscher Seite ausgegangen sind beschönnigen oder verschleiern aber man sollte sich alles anschauen und eine Meinung bilden und nicht so wie es hier gewisse Leute tun ein Ausriss der Geschichte als ultimative Wahrheit darzustellen.

mfg.: von Thronstahl

[ nachträglich editiert von von_Thronstahl ]
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15.06.2011 09:56 Uhr von golddagobert
 
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@ von_Thronstahl: Endlich mal jemand der einen wirklich objektiven und sehr ausführlichen TATSACHEN Bericht zu diesem leidigen Thema schreibt.

BRAVO
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21.06.2011 23:50 Uhr von Hanno63
 
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man kann hoffen, dass diese Berichte nicht als Vergleich zu sehen sind , oder als Rechtfertigung für irgendwelche anderen Untaten.
Denn es ist tatsächliches Geschehen aus diesen Zeiten.

Auch das Hobby-Schiessen einiger "Alliierten" ,...
als Wache der Kriegsgefangenen-Lager,...
indem hinterher,... nachdem gerne gegessenen Inneren der Brot-Scheiben , die Rinde in die Stacheldraht-Zäune geschmissen wurde und Jeder der versuchte, aus Hunger daran zu kommen, dann voll beschossen wurde,

oder manchmal bei Transporten Leute vor die Jeep´s gespannt wurden und wenn sie nicht schnell genug zogen ,wurde Gasgegeben und drauflosgefahren,...Wenige überlebten das.
Allerdings wurde auch,... nachdem bei Tabak-Mangel oft Kaffee-Pulver , als fast einzigem reichlich vorhandenem Artikel,.. auch zum Zigarretten-Drehen benutzt wurde und einige der "Insassen" krank wurden , starben bzw. bis hin zum Seh-Verlust Invalide wurden ,....
dann endlich auch Tabak-Rationen ausgeteilt wurden, um weitere Tote und Invaliden zu vermeiden.
Es gibt soo viele belegte und archivierte Grusel-Geschichten, speziell auch der damaligen russischen Geschichte vor dem Krieg , wo schwangere Frauen kopfüber an Türen genagelt und dann mit Messern aufgeschlitzt wurden usw.

Nur sowas alles muss hier nicht auch noch als Vergleichmittel für gewesene Unmenschlichkeiten "aller" Völker usw. dienen.
Auch schon der 30-jährige Krieg hatte mit dem Schwedentrunk (Jauche literweise durch einen Trichter in Menschen abgefüllt) und anderen Schweinereien gezeigt wozu Menschen, angeblich ja intelligente , selbstbestimmende Lebewesen , der angeblich ja höherwertigen , weil geistbesitzenden Lebewesen,...
in der Lage waren zu tun.
Auch die KZ´s auf Cuba (bis vor Jahren noch ) mit den berühmten "Papageien-Schaukeln" und Elektro-Schock mit der Hochspannung der Feld-Telefone usw. .sehr effektiv und grausam..

überall auf der Welt sind Menschen als unmenschliche Quäler, Schweine und Sadisten tätig gewesen und auch bis heute noch oft aktiv,..Sowas kann und sollte auch nie als Vergleich oder zu Rachezwecke missbraucht werden.
Schlimm genug, dass es immernoch sowas gibt.
Es reicht was schon alles passierte und da muss nicht noch extra mehr dazu kommen.
Auch der islamische Terrorismus gehört in diese Rubrik.

Es müssen nur die noch immer primitiv und unmenschlich handelnden Menschen, von friedlicheren Methoden überzeugt werden, sodass nicht nur Hass und Gewalt als Machtmittel gegen Völker und unter "verschieden" denkenden Menschen passiert.

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