12.06.11 12:06 Uhr
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Michel Friedman fordert Aufarbeitung der NS-Vergangenheit

Der "Stern" deckte vor einiger Zeit die NS-Vergangeheit des inzwischen 85 Jahre alten ehemaligen Präsidenten des Goethe-Institutes Hilmar Hoffmann auf, der eine Mitgliedschaft in der NSDAP stets bestritt. Tatsächlich aber trat er 1943 mit 17 Jahren in die Hitlerpartei ein - freiwillig.

"Ich bin irritiert vom langen Schweigen der beiden", sagte jetzt Michel Friedman, denn die NS-Vergangenheit des Frankfurter Politologen Iring Fetscher wurde ebenso enthüllt. Spätestens jetzt wünsche er sich von den beiden eine selbstkritische Aufarbeitung der Vergangenheit.

Diese Aufarbeitung solle geprägt sein von "Selbstreflexion, selbstkritische Erklärung, gerade für die junge Generation, damit sie lernt, nicht verführbar zu sein", so Friedman. Die Kultursozialwissenschaftlerin Susanne Keval meint, beide sollten "offensiv mit der Sache" umgehen.


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WebReporter: Giagl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Vergangenheit, Zentralrat der Juden, NS, Michel Friedman, Goethe-Institut, NSDAP
Quelle: www.fr-online.de

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65 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2011 12:06 Uhr von Giagl
 
+9 | -127
 
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12.06.2011 12:26 Uhr von Flugrost
 
+87 | -6
 
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@Giagl: Die junge Generation in Deutschland hat NICHTS mit dem Nationalsozialismus und braunem Filz zu tun.
Herr Friedman allerdings sehr wohl. Seine Selbstreflexion ist nur marginal vorhanden, seine Methoden dialektisch invasiv und sein Weltbild in sich abgeschlossen. Wenn er selbst aus den Fehlern der Nazis gelernt hätte, wäre er kein Mensch, der anderen ihre Meinung austreiben will und/oder voraussetzt, daß andere daraus nichts gelernt hätten.
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12.06.2011 12:33 Uhr von humantraffic
 
+55 | -6
 
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der ist mit 17 jahren: 2 jahre vor kriegsende in die partei eingetreten. der war da in der pubertät, das ganze land war geblendet von der nazi-propaganda! diese verführbarkeit sollte man ihm meiner meinung nach nicht vorwerfen. immerhin existierte die partei schon seit 1920. ich denke mal der mann ist sich über seine vergangenheit bewusst und bereut es evtl auch. aber außer mitglied zu sein hat er doch nichts getan oder? der friedmann wieder ey...
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12.06.2011 13:05 Uhr von obariso
 
+6 | -93
 
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12.06.2011 13:07 Uhr von Scorpion2k4me
 
+60 | -7
 
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die alte Schmalzlocke selbst Friedmann wäre damals in die NSDAP eingetreten wenn er die Wahl gehabt hätte. Der vergisst halt dass du da entweder eintrittst oder Sozial missachtet worden wärst bzw schlimmeres.
Möchte mal Friedmann als Juden zu der Zeit in Deutschland erleben, der hätte zu erst mal alles geschworen was ihm recht und heilig ist, dass er seit 10 Generationen Deutsch ist, wäre der NSDAP beigetreten und hätte dem 3. Reich seine treue geschworen, nur damit er nicht auffleigt und getötet wird.

Glaube nicht dass der Kerl die Eier gehabt hätte wie ganz wenige Menschen zu der Zeit und sich dem ganzen entgegengestellt hätte.
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12.06.2011 13:10 Uhr von rolf.w
 
+9 | -9
 
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Nunja: Es kommt doch wohl eher darauf an, aus welcher Motivation heraus man einer Partei beitritt. So kann man einer Partei auch beitreten, mit dem Willen diese zu ändern.
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12.06.2011 13:19 Uhr von dagi
 
+46 | -4
 
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vielleicht: hat er sich auch nur über die kokspreise beschweren wollen !! denn seine vergangenheit soll man ja aufarbeiten !!!! gell friedmann !!
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12.06.2011 13:27 Uhr von majorpain
 
+18 | -2
 
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war da nicht: War da auch nicht was mit Menschenhandel. Also mich würde mal interessieren was da wirklich los war. Ich finde das sollte man mal wieder die Akten öffnen und da mal richtig nachforschen.
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12.06.2011 13:49 Uhr von LoneZealot
 
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12.06.2011 14:15 Uhr von Giagl
 
+1 | -42
 
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12.06.2011 14:15 Uhr von Scorpion2k4me
 
+24 | -4
 
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@LoneZealot: is mir doch scheißegal was für ne herkunft der Typ hat, dass man die Mimose nicht leiden kann liegt nicht daran dass er Jude ist, sondern daran dass er immer gleich der erste ist der sein Maul aufmacht wenn er die Chance hat seinen Daumen irgendwo rein zu drücken auf dem nur der Ansatz von Nationalsozialismus steht.
Wir wissen alle dass es eine Scheiß Zeit damals war und dass schreckliche unentschuldbare dinge damals passiert sind. Aber die art und Weise wie der Typ meint den Übermensch und Moralapostel raushängen zu lassen ist einfach nur noch peinlich und nervtötend.
Ja es gibt viele Menschen die damals in der NSDAP waren aber man darf die Umstände nicht vergessen und es interssiert doch niemanden ober der Hilmar Hoffmann mal mitglied war oder nicht. Der hatte gute Gründe das nicht zu erzählen. Sowas bringt doch mehr Schaden als das es nutzt.
Ich würde sowas auch nicht an die große Glocke hängen wenn ich in der Öffentlichkeit stehen würde, warum auch. Da haste mal wie 90% aller Deutschen mal dein Kreuz auf so ner Mitglliederliste gemacht und weiter nichts getan und dafür würdest du heute noch von allen Kritisiert werden die nicht dabei waren. Nein danke...
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12.06.2011 14:17 Uhr von Che43
 
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12.06.2011 14:50 Uhr von LoneZealot
 
+5 | -24
 
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12.06.2011 15:07 Uhr von LoneZealot
 
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12.06.2011 15:08 Uhr von ElChefo
 
+19 | -4
 
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Autor und Friedman teilen anscheinend dieselbe Selbstgerechte Ader, mit der man heute arrogant den moralischen Zeigefinger hebt.

...im Casus Friedman kommt sogar noch die Heuchelei dazu.
Erinnert sich noch jemand an den Spitznamen "Koks-und-Nutten-Fredi"?

DAS sollte ER mal aufarbeiten, bevor er die Klappe aufreisst und irgendwem irgendwelche Jugendverfehlung noch dazu in Kriegszeiten vorwirft.

Diejenigen, auf die er da abgeifert haben ja anscheinend ihre Vergangenheit aufgearbeitet, da sie es ja irgendwie doch zu anerkannten Persönlichkeiten einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft gebracht haben.
...im Gegensatz zu diesem Schmierfink von Friedman.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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12.06.2011 15:16 Uhr von ElChefo
 
+16 | -5
 
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@Lone: "Er hat nunmal recht und das stört viele, deshalb wird auf SEINER Vergangenheit rumgehackt und das WAS er sagt schon garnicht mehr wahrgenommen."

Wenn er die Öffentlichkeit um Entschuldigung seiner Taten bittet und gleichzeitig eine zweite Chance erwartet (was er sogar wörtlich einforderte), ist das schon relevant bei der Betrachtung seiner Äusserungen über andere, die anscheinend etwas aus ihrer zweiten Chance gemacht haben. Da in dreckiger Wäsche zu wühlen ist eben nicht mehr als eine Schmierenkampagne.
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12.06.2011 15:37 Uhr von Nullachtfuffzehn
 
+11 | -5
 
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Seit man Paolo Pinkel wieder aus dem Leichenkeller geholt hat, reißt er mehr und mehr das Maul auf. Es gibt wohl keinen größeren Heuchler und keinen unsympathischeren Kotzbrocken auf der Welt als den...
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12.06.2011 15:56 Uhr von daguckstdu
 
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12.06.2011 16:16 Uhr von Scorpion2k4me
 
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@ Che43: ´´Der Punkt ist allerdings das er seine NS-Mitgliedschaft abgestritten hat. ... Nazi-schweine eben´´

ja aber warum sollte er es denn zugeben ? Wie gesagt der lebt besser damit es abzustreiten. Es ist ja nicht so dass er mal was ungesetzliches getan hat, er war nur Mitglied in einer Partei wie eigentlich alle Deutschen damals.

Der Begriff Nazischwein kann hier auch nicht gebraucht werden da die meisten Menschen damit jemanden Verbinden der den Nationalsozialismus auch heute noch lebt und nicht jemaden der im Druck der Öffentlichkeit damals der NSDAP beigetreten ist. Euch will ich alle mal sehen zu der Zeit wie ihr euch gegen den Staat auflehnt. Es ist leicht sich heutzutage hinzustellen und andere zu verurteilen ohne damals dabei gewesen zu sein. Ihr wisst garnicht was Propaganda und Angst in einem Menschen alles auslösen können... bzw wollt es nicht sehen. Wenn jemand wie der größte teil unserer Großeltern erzogen wurdet dann war garnichts falsches daran ein ´´Nazi´´ zu sein. Zumal die mehrheit der Deutschen die richtige Scheiße die damals passiert ist auch nicht mitbekommmen haben. Und selbst wenn, dann möchte ich einen heute sehen der sich hinstellen würde und dagegen Protestieren würde. Da hätte doch jeder Schiss genauso zu enden. Jede Gegenbewegung damals hat doch auch zumindest nach außen so getan als wären sie Befürworter des 3. Reichs. Mal abgesehen vllt von der Weißen Rose, die außer Sprüche klopfen und getötet zu werden aber auch nichts geleistet haben(nicht unbedingt Nachamenswert damals). Dann doch lieber sein wie Schindler, nach außen pro Hitler sein aber wenigstens was zu erreichen im geheimen.

@daguckstdu
du vergleichst hier nicht wirklich jemanden der mal ner Partei beigetreten ist und sonst nix getan hat mit jemandem der tatsächlich eine Straftat begeht oder ?
"Gut man sollte euch dann auch daran erinnern wenn wieder ein böser Ausländer, einen Deutschen verprügelt! Ich hoffe daß man ihm dann das gleiche Verständnis entgegenbringt!"
das wäre nun wirklich dämlich...

[ nachträglich editiert von Scorpion2k4me ]
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12.06.2011 16:26 Uhr von Aggronaut
 
+7 | -8
 
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Schiebt den: Penner ab, wohin auch immer..... ....der soll woanders ie völker aufhetzen, wir haben genug and probleme, da brauchen wir nich noch so koksenden Piefke. Der uns mit der Vergangenheit belastet.


Boahr regt mich der Kerl auf * grummel*
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12.06.2011 16:33 Uhr von daguckstdu
 
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@Scorpi: Na wenn ich deinen Ausführungen so folge, so hat niemand je etwas getan! Warum gab es dann überhaupt einen Hitler, wenn niemand die Nationalsozialistische Idee unterstütze bevor man Angst bekam! Viele machten doch Karriere trotz des Kenntnisstandes der Mitgliedschaft der NSDAP! http://de.wikipedia.org/...

Ehrlich gesagt ist der alte Mann irrelevant! Vielleicht ist er nur wieder so ein nachträgliches Bauernopfer, aber die Stimmung hier finde ich bei weitem interessanter!
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12.06.2011 16:43 Uhr von Jack_Sparrow
 
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Wetten: Das werden Typen wie Friedman noch in 500 Jahren fordern? (wollen wir nicht hoffen).
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12.06.2011 18:21 Uhr von Scorpion2k4me
 
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@ daguckstdu: dann scheinst du einen geschriebenen Text nicht richtig interpretieren zu können.
Ich habe nur gesagt dass ein Großteil der deutschen damals nichts von den richtig schlimmen Sachen wusste. Z.b was in den KZ vorging und dass viele die es zumindest geahnt haben aus Angst um ihr eigenes Leben nichts unternommen haben, was ich verständlich finde. Dass alles so gelaufen ist wie es war ist eine Verkettung von unglücklichen Umständen die es ermöglicht haben so ein System und den Menschen Hitler so weit kommen zu lassen. Angefangen von der Kriegslast des 1. WK über die Weltwirtschaftskriese über eine enorm erfolgreicher Propaganda und später auch Angst und totale überwachung seiten des Staates durch SA und SS bis hin zu der Tatsache das die Menscheit zwar schon soweit war KZ und ähnliches zu bauen zeitgleich aber die Medien/Geheimdieste usw. noch nicht so weit waren so etwas in Erfahrung zu bringen bzw eben nichts unternommen wurde wie es heute der Fall wäre.

Ganz ehrlich wenn andere Hochkulturen früher schon die technischen Möglichkeiten gehabt hätten die wir Deutschen damals hatten, dann hätte es eine gleichartige Massenvernichtung schon viel früher gegeben.

Unterm strich gab es damals natürlich viele Schuldige und abartige Menschen.. so wie es sie heute auch noch gibt. Aber jemand der nur einer Partei beigetreten ist gehört definitiv nicht zwangsläufig dazu. Er würde aber sehr wohl damit in Verbindung gebracht wenn er sich geoutet hätte. Somit war es wie ich finde sein gutes Recht alles zu leugnen.
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12.06.2011 18:41 Uhr von marcel385
 
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friedman und der ZdJ sind einfach unerträglich und geben immer wieder ihren geistigen dünnschiss zum besten. ich frage mich, was die dann machen, wenn keiner mehr der damaligen "ns-generation" am leben ist :)

außerdem sollte friedman generell die klappe halten, hat wohl selber genug dreck am stecken
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12.06.2011 18:41 Uhr von Moriento
 
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Das: größte Problem ist doch, dass Friedmann sich schon als Wächter und Retter der Demokratie, wider den Nationalsozialismus, aufgeschwungen hat, als er nach jeder Show noch seine eigene Show abgezogen hat. So einen Mann kann man doch überhaupt nicht ernst nehmen. Wenn es nur Koks gewesen wäre, aber das war ja nur das kleinste Übel. Ich möchte auch nicht wissen, was so ein Kerl in anderen Zeiten gemacht hätte. Jeder Andere wäre für immer weg vom Fenster gewesen. Wieso der feine Herr wieder da ist, sollte man mal wirklich hinterfragen.

Das ändert natürlich nichts daran, dass die Herren gelogen haben. Wenn ich mir aber einige Beiträge hier ansehe, dann weiß ich auch so langsam wieso. Vielfach hatten die Leute in der Nazizeit keine andere Wahl. Meine Familie ist persönlich davon betroffen. Wenn man nicht so wollte wie die NS-Führung, nachdem man in deren Schusslinie gekommen ist, dann ist man mal eben verschwunden, und ist nie wieder aufgetaucht. Da kann man natürlich nicht immer von ausgehen, aber eine Chance zur echten Aufbereitung bekommt man ja offensichtlich auch nicht. Die sind ja alle schuldig und Nazis ...

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