11.06.11 10:31 Uhr
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Chaotische EZB-Erklärungen lassen Euro und Griechenbonds abstürzen

Widersprüchliche Aussagen der EZB-Spitze zu einer möglichen Beteiligung privater Gläubiger am nächsten Griechenland-Rettungspaket haben zu deutlichen Irritierungen an den Finanzmärkten geführt. Der Euro fiel am Freitag kräftig, die Renditen griechischer Anleihen legten deutlich zu.

Noch am Donnerstag erteilte EZB-Präsident Begehrlichkeiten aus Berlin eine deutliche Abfuhr. Doch in einer Erklärung von Freitagmittag schloss sein portugiesischer Kollege und EZB-Vize Vitor Constâncio unerwarteter Weise "nicht mehr jede Form einer Laufzeitverlängerung" aus.

In der Folge rutsche der Euro-Kurs um über ein Prozent, dreijährige griechische Bonds legten um 0,68 Prozent auf 26,15 Prozent zu. Freitagabend sah sich Constâncio daher erneut zu einer Stellungsnahme genötigt und erklärte, der EZB-Rat stelle sich "gegen alle Konzepte, die nicht auf reiner Freiwilligkeit beruhen oder die irgendein Element von Zwang umfassen".


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Griechenland, EZB, Staatsanleihe
Quelle: www.ftd.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2011 11:36 Uhr von _Illusion_
 
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Seit Jahren schon heisst es andauernd, dass alles crasht und die Auswirkungen verheerend sein werden.

Es muss auch so sein irgendwann, das ist klar.

Und immer noch halten die das Ganze irgendwie am Laufen, so dass ich mittlerweile kaum noch auf irgendwelche mögliche Bankrott-Meldungen reagiere oder mir Gedanken mache.

Aber es ist erkennbar, dass mit allen Mitteln versucht wird, kein Land der Pleite zu überlassen, weil das wäre der Stein des Anstosses...
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11.06.2011 11:36 Uhr von GLOTIS2006