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"Kino.to": So verdienten Uploader und Hintermänner am System

Der kürzlich abgeschaltete Dienst "Kino.to" funktionierte offenbar nur deshalb so gut, weil Uploader von Videodateien und die Hintermänner, die die teilweise kostenpflichtigen Streamserver betrieben, gleichermaßen gut daran verdienten.

Das System funktionierte so, dass jeder Uploader, der einen Benutzer von "Kino.to" an einen der Hoster weiterleitete, einen kleinen Betrag gutgeschrieben bekam, den er sich später anonymisiert auszahlen lassen konnte. Die Summe erhöhte sich demnach, je mehr "Viewer" ein Link aufzuweisen hatte.

Angeblich mehrere hundert Helfer vergrößerten so das Link-Archiv von "Kino.to", verdienten bis zu 1.000 US-Dollar pro Monat und müssen nun bangen, ins Visier der Strafverfolgung zu gelangen.


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WebReporter: Giagl
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Kino, System, Kino.to
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2011 12:58 Uhr von stickerer18
 
+17 | -20
 
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Interessant: Wusste ich noch gar nicht, Danke für die gut-geschriebene News!
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10.06.2011 13:13 Uhr von 17.7
 
+39 | -1
 
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@stickerer: ist doch fast immer so.
Je mehr klick etwas hat, desto mehr verdienen andere davon.
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10.06.2011 13:45 Uhr von jackblackstone
 
+23 | -4
 
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sollte doch allgemein bekannt sein: genau so funktioniert auch rapidshare und co.
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10.06.2011 14:22 Uhr von chefcod2
 
+14 | -1
 
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@Herrensocke: Leider...
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10.06.2011 14:28 Uhr von NRT
 
+11 | -5
 
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Falls das noch keiner gecheckt hat, es funktioniert NUR wegen den Werbeeinschaltungen
Würde jeder Adblock+ verwenden würde sich sowieso nichts mehr "von selbst" finanzieren...

Leider gibt es auch Scripte die Adblock+ erkennen und denjenigen (Nutzer) dann bitten es zu deaktivieren, sonst wird der Web-Inhalt nicht freigeschaltet - da Werbung nunmal finanziert...

und: ist euch schonmal aufgefallen auf wie vielen unterschiedlichen und von einander unabhängigen Seiten "...google.com/..." geladen wird?
kann man links unten lesen während die Seite geladen wird...

DAS wird möglicherweise auch mal bedenklich...

peace, NRT
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10.06.2011 14:29 Uhr von no_trespassing
 
+5 | -0
 
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Ich bezweifel das irgendwie: Es gibt doch schon rapidshare, megaupload & Co.

Die kleinen Streamer zahlen oft nicht aus oder sperren den Account irgendwann unter einem Vorwand.

Die großen vergüten die Upper, ok, aber ich verstehe nicht, wie da für kino.to noch was übrig bleiben kann. Die haben sicher das meiste mit Werbung gemacht.

Oder kann jemand eine Beispielrechnung aufmachen, wo man sieht, dass für eine bestimmte Zahl Views sich die Upper (Streamer) und der Betreiber eine goldene Nase verdienen können?
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10.06.2011 14:41 Uhr von 5MVP5
 
+2 | -0
 
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@NRT: Das hast du wohl etwas falsch verstanden.

Es geht hier hauptsächlich um die einnahmen der Uploader, denn Einnahmen von Werbeeinblendungen bekommen ja nur die Betreiber der Webseite.

Es kann also jeder 0815 Bürger Filme hochladen und bekommt Geld, wenn sich andere User die Filme anschauen.
Wenn du es genauer wissen willst kannst du dich ja über affiliate marketing informieren. ;)
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10.06.2011 14:43 Uhr von nyquois
 
+3 | -1
 
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Der: Artikel ist aus Blogs zusammengeklaut. Dass der Spiegel sowas nötig hat...
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10.06.2011 15:01 Uhr von Lombird
 
+2 | -4
 
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Ratespiel: Schlagwörter: Kino, Nachrichten, System, EHEC, Hintermänner.

Welches passt nicht zu den anderen?
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10.06.2011 15:25 Uhr von John-Coffey
 
+10 | -1
 
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Kino.to: R.I.P kino.to :(
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10.06.2011 18:08 Uhr von Splinderbob
 
+0 | -0
 
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Bei einem Release eines aktuellen Kinofilmes sind es manchmal einige 100 $ am Tag. Die Top Uploader verdienen weit mehr als nur 1.000 $ im Monat.
Die beste Bezahlung gibts bei Megavideo. Kann man hier nachgucken http://megavideo.com/... Und die Auszahlungen gab es dort meistens pünktlich.
Allerdings war es bei Kino.to net sonderlich leicht als Uploader angenommen zu werden.

Und wie Alf schon sagte "könnte" sich eine Selbstanzeige stafmindernt auswirken.
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10.06.2011 21:22 Uhr von Bruno2.0
 
+0 | -0
 
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WOW: Ganz neu ist bis Dato noch nicht bekannt gewesen XDXDXDXDXD Lachflash!!!!!!!!!!!11111111!!!!!


@jackblackstone

Genau Rapidshare XD die haben NIE Geld gegeben eher Uploaded.to, x7.to ect, die ja zufällig Gerüchten zufolge den neuen Eigentümer von 3 gehören XD

[ nachträglich editiert von Bruno2.0 ]
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11.06.2011 16:02 Uhr von s-quadrat
 
+0 | -0
 
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bei goldesel war es auch schon immer verdächtig offensichtlich, dass die Hoster filestore und datei.to letztendlich auch nur von den Betreibern der Seite (bzw. deren ´Hintermännern´) extra zu diesem Zweck gegründet wurden... aber trotzdem kann man dann schön behaupten, es sind ja ´nur Links´ auf andere Seiten, und bei denen wiederum (den Hostern) handelt es sich schließlich um ´öffentliche´ Dienste, wo jeder seine Dateien hochladen könnte; deshalb können die natürlich überhaupt nichts dafür, wenn die hin und wieder für illegale Zwecke missbraucht werden...

ist schon alles ein ziemlich korrupter Haufen mit geradezu mafiösen Strukturen, wenn es um illegale Downloads geht. Aber es hat sich nunmal so durchgesetzt, weil der User dabei am wenigsten zu befürchten hat; trotzdem irgendwie unsozial im Vergleich zum guten alten p2p...
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14.06.2011 18:51 Uhr von Jeremias70
 
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und das Geld kam dann über Werbung rein?

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