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EHEC: Das passiert in Zukunft, falls die Quelle nie gefunden wird

Momentan suchen Experten fieberhaft nach der Quelle des EHEC-Bakteriums. Mittlerweile sind 29 Menschen in Deutschland an dem Erreger gestorben (ShortNews berichtete). Doch was passiert, wenn die Quelle unentdeckt bleibt? EHEC-Experte Professor Helge Karch aus Münster äußerte sich.

"Ich hoffe, der Erreger verabschiedet sich von selbst. Aber er muss ja dann trotzdem irgendwo sein! Also kann er auch längere Zeit in Mensch und Umwelt bleiben. Dann sind wir dem Risiko ausgesetzt, mit dem Keim häufig konfrontiert zu werden. Und das wäre höchst gefährlich", sagt er.

Denn der Keim kann sich dann in Lebensmitteln ungestört weiter vermehren. Er kann ein Jahr schlafen und erneut plötzlich wieder ausbrechen. In diesem Fall heißt es dann durchgängig besonders auf die Hygiene zu achten.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Zukunft, EHEC, Erreger, Keim
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2011 07:38 Uhr von Stefan62
 
+29 | -3
 
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So ein Quatsch!!! Ist mal wieder typisch Bild/Crushial. Wir sind immer von Bakterien umgeben, sie sind Bestandteil unserer Umwelt und haben überwiegend gute Eigenschaften ( z.B. Säureschutzmantel der Haut). Wie ich gestern im Fernsehn erfahren habe gab es auch schon immer EHEC-Fälle ( auch mit HUS ) in Deutschland. Wichtig wäre es eher eine wirksame Behandlungsmethode gegen diesen neuen Stamm zu finden.

[ nachträglich editiert von Stefan62 ]
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10.06.2011 08:54 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -2
 
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Allerdings ist die Forschung danach intensiv: http://www.shortnews.de/...



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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10.06.2011 09:01 Uhr von opheltes
 
+5 | -30
 
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10.06.2011 09:13 Uhr von killerkalle
 
+5 | -9
 
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Hahahaha: "Er kann ein Jahr schlafen und erneut plötzlich wieder ausbrechen"


Die denken sich einen Shice aus mein lieber Scholli

erst gurken dann doch nichgt
dann salat dann tomaten jetzt sprossen KANN MAN DAS MAL VORHER BESTIMMEN BEVOR MAN DIE LEUTE VERRÜCKT MACHT UND MILLIONEN SCHÄDEN BEI LANDWIRTEN ANRICHTET ?

und das alles nur um die Lebensmittelpreise künstlich hochzuhalten

Im Rewe Gurken 0,39 Cent und JETZT aus der Region 1,19 :-)

die sind so clever die erfinder
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10.06.2011 09:34 Uhr von Daeros
 
+19 | -1
 
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@opheltes: Das stimmt aber was er sagt. Die meisten Keime haben jedoch kaum Auswirkungen. EHEC hat es, wie schon gesagt, schon immer gegeben.

Bin ich der einzige der beim Thema EHEC mittlerweile Durchfall bekommt?
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10.06.2011 09:59 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -0
 
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bei früheren ehec-epidemien hat man nur selten die quelle gefunden. in bis zu 80% der ehec-epidemien bleibt die quelle unentdeckt. das wäre bei dieser epidemie also nichts neues.
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10.06.2011 10:33 Uhr von eviltuxX
 
+0 | -4
 
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als: wie wenn dass wirklich auf natürliche weise passiert wär. klar schafft es die natur solche fiesen krankheitserreger zu erschaffen und sie mögen auch mutieren, aber was mich einfach arg zum nachdenken bringt, ist dass es gegen alle stämme von antibiotika resistent ist. dass kann ja in der natur eigentlich nicht passieren, da es nicht allen uns bekannten antibiotika ausgesetzt sein kann uund dann von allein dagegen immun wird. das geht schon sehr in richtung von züchtung und labor. schön immer die resistenten baktieren weiterzüchten und nach und nach erhält man dann ein superresistenten erreger.

[ nachträglich editiert von eviltuxX ]
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10.06.2011 10:51 Uhr von Unerwartet
 
+3 | -0
 
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@killerkalle: Naja ich mache hier ganz gegenteilige Erfahrungen. Fast alle Gemüse/Obst-Sorten sind stark runtergesetzt. Direkt nach der Nachricht der "bösen Gurken" waren sie im örtlichen Supermarkt bereits um 80% reduziert worden. Bei Tomaten u.ä. sieht es ähnlich aus. Es lassen sich eben viele Menschen verrückt machen, die Märkte müssen den Kram trotzdem loswerden, daher die niedrigen Preise.
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10.06.2011 11:03 Uhr von Pilot_Pirx
 
+2 | -0
 
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ich dachte: es wäre jetzt alles in Ordnung, und es besteht Grund zur Zuversicht, da die Zahl der Neuinfektionen zurückgeht, laut unserem äußerst kompetenten Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr???????
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10.06.2011 11:34 Uhr von Nebelfrost
 
+7 | -0
 
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@daeros: zitat: "EHEC hat es, wie schon gesagt, schon immer gegeben"

nein, das ist falsch. ehec ist eine schöpfung der modernen zivilisationen. klar gab es schon immer e.coli bakterien (die meisten davon sind nützlich und ungefährlich), aber keine so aggressiven und solche, die wirklich erkrankungen beim menschen ausgelöst haben. und letztere haben die menschen selten erreicht und waren auch nicht so krass im verlauf. ehec als infektionskrankheit wie wir sie kennen, ist ein phänomen der modernen industrienationen und gibt es erst seit anfang der 80er jahre. die gründe dafür liegen in widernatürlicher tierhaltung.

rinder bekommen mais und kraftfutter, welches zu einer silage vergoren wird, zu fressen. obwohl ihre natürliche nahrung gras ist. dies züchtet derart gefährliche bakterien in den därmen der rinder regelrecht heran. würden die rinder gras fressen, dann würden bereits im darm 99% der schlechten e.coli abgetötet werden. die restlichen 1% würden nach der ausscheidung an der normalen luft vergleichsweise schnell absterben. und selbst wenn solche bakterien mit der menschlichen nahrung aufgenommen werden würden, würden sie größtenteils von der magensäure abgetötet werden.

aber die vergorene silage, die den rindern zur mast verfüttert wird, hat einen niedrigen ph-wert und sorgt dafür, dass schlechte e.coli bakterien sich in dem neuartigen, sauren milieu im darm der rinder sich stärker vermehren können und NICHT abgetötet werden. sie werden von den tieren zu massen ausgeschieden. die bakterien passen sich immer mehr an dieses saure milieu im rinderdarm an und entwickeln eine erhöhte säureresistenz, die u.a. dann dazu führt, dass sie nicht durch die magensäue abgetötet werden, wenn wir solche bakterien über die nahrung aufnehmen. sie gehen direkt unbeschadet weiter in unseren darm und können dort ihr verheerendes werk anrichten.

da obendrein in der massentierhaltung dem futter noch anitbiotika beigemischt werden, sind diese bakterien, um zu überleben, gezwungen sich anzupassen und resistenzen gegen den permanenten antibiotikabeschuss zu entwickeln. dies führt dazu, dass diese bakterien dann auch im menschlichen körper, nachdem sie erkrankungen ausgelöst haben, auf viele antibiotika nicht mehr anschlagen, weil sie resistent dagegen geworden sind.

zudem sorgt die immer mehr zentralisierte massentierhaltung und lebensmittelversorgung für größere ausmaße, falls solche erreger mal in die nahrung gelangen. da ein lebensmittelbetrieb gleich hunderttausende menschen versorgt, verbreiten sich derartige epidemien über weite regionen in windeseile und tausende sind betroffen. da zentral erzeugte lebensmittel auch noch über dutzende groß- und zwischenhändler läuft, wird es bei einer epidemie auch gleichzeitig immer schwieriger, die quelle der kontamination zu finden. dies alles wäre nicht so, wenn die lebensmittelversorgung dezentral wäre, wo ein betrieb nur für eine kleine region produziert und wo die ware direkt vom erzeuger an den endverbraucher geht.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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10.06.2011 11:55 Uhr von DieMilchMachts
 
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juhuuu: Quelle und Autor richtig geraten...

Nachdem der Jahrhundertwinter und der Jahrhundertsommer
ausgeblieben sind, kommt EHEC, dem schmierblatt und
crushial ja wie gerufen...

bitte bitte, hört doch beide einfach auf zu schreiben
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10.06.2011 12:21 Uhr von Miem
 
+2 | -0
 
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Tolle Erkenntnis: Dass sich Krankheitserreger auf diese Weise verhalten, ist schon lange bekannt. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an das Ebola-Virus, welches im Schnitt alle 50 Jahre aktiv wird, ca. 80-90% der Erkrankten tötet und dann für die nächsten 50 Jahre in der Versenkung verschwindet. Würde ein Virus oder ein Bakterium alle Erkrankten töten, wäre das auch für den Erreger ein Todesurteil, da ja dann keine Wirte mehr vorhanden sind. Viren können ohne Wirt überhaupt nicht, Bakterien nur sehr schlecht überleben.

Bisher ist das Verhalten allerdings eher von Viren bekannt, die ja ihren eigenen Gen-Code umschreiben können. Sie sind also in der Lage, mal kurz zu einem sehr gefährlichen Erreger zu mutieren und bei Verknappung der Wirtslebewesen sich schnell mal zu einem fast harmlosen Erreger zu wandeln, um in den überlebenden Wirten zu "überwintern". Bakterien können das nicht, dafür können sie sich, wie schon weiter oben ausgeführt wurde, als Stamm weiterentwickeln, sich mit anderen Bakterien mischen und so Resistenzen aufbauen und aggressiver werden. Haben sie dann den größten Teil der möglichen Wirte infiziert, verringert sich ihre Anzahl von selbst, da kaum noch jemand zum Infizieren übrig ist. Hat sich die Population der Wirte erholt, bzw. gibt es wieder genügend neue Wirte, deren Immunsysteme noch nicht mit dem Bakterium in Berührung kamen und darum auch keine Abwehr dagegen entwickelt haben, können sich die Bakterien wieder ungehindert ausbreiten.

Die Abstände dürften aber etwas länger sein als ein Jahr. Auch die Pest und die Pocken - beides Bakterien - wurden meist so alle 20 Jahre aktiv, das scheint der normale Durchgang für Bakterien zu sein, die Menschen befallen.

Um solche Mutationen zu entwickeln, braucht es kein Labor, das machen Bakterien schon selbst. Sie sind schließlich Lebewesen. Und aus Bakterien sind alle heutigen Lebewesen hervorgegangen - auch wir. Was nur zeigt, zu welchen Entwicklungen diese Geschöpfe fähig sind, denn vor anderthalb Mrd. Jahren gab es sicher keine gentechnischen Labors.

Ich denke auch, dass die jetzigen Erreger der Massentierhaltung zu verdanken sind. Das dürfte auch erklären, warum die Seuche im Norden zuerst zugeschlagen hat. Wie es in anderen Gegenden Bayerns ist, weiß ich nicht, aber hier im Münchner Raum setzen die meisten Bauern auf Weidehaltung - bestens zu sehen, wenn man über Land fährt. Wenn ich tagsüber Briefe zu den Bauernhöfen bringe, sind die Ställe in der Regel leer, den Kühen begegne ich dann auf der Suche nach dem nächsten Hof auf irgendeiner Weide. Im Norden weiß ich, dass dort sehr viele Milchprodukte aus der Molkerei MUH stammen, die fröhlich weiter auf Gentechnik und Stallhaltung setzt. Die südlichen Molkereien Andechser und Berchtesgadener Land hingegen bestehen auf Weidehaltung, nur Weihenstephan, der zu Müller gehört, leider nicht.
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10.06.2011 12:40 Uhr von ElkCloner
 
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Auch: wenn das Thema nicht lustig ist, folgendes müsst Ihr euch anschauen:

http://cgi.ebay.de/...

PS: Die Fragen und Antworten sind der Hammer
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10.06.2011 14:29 Uhr von limasierra
 
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LOOOOOOOOOOL: ALSO GANZ EHRLICH!
WER DEN MIST GLAUBT IST ECHT NICHT MEHR GANZ BEI SINNEN!
STELLEN PHARMAKONZERNE JETZT AUCH VERMEHRT HYGIENEPRODUKTE HER?

SO EINE KORRUPTION! DIE DRAHTZIEHER HABEN ECHT NICHTS VERDIENT, AUSSER DEN TOD!

sry für die caps und ausdrucksweise aber das regt mich extrem auf, dass man die menschen ungestraft so verarschen darf.
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12.06.2011 03:57 Uhr von Biliner
 
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EHEC hat doch nur ein riesen Problem: dargelegt. DE hatte innerhalb von wenigen Tagen mit knapp 2000 Patienten in einigen Bundesländern die Krankenhäuser an Ihrer Belastungsgrenze gebracht. Was passiert wenn innerhalb von wenigen Tagen 2 Mio Patienten versorgt werden müssen?
Und was mich immer wieder ankotzt: Keiner hier ließt die Bild aber jeder weiß was drinsteht. Heuchler

[ nachträglich editiert von Biliner ]

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