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Aussteiger verriet Kino.to an Polizei

Nachdem die GVU bereits seit dem Jahre 2008 nach den Betreibern und Hintermännern der Streamingseite Kino.to fahndet, hat schließlich ein auspackender Aussteiger die entscheidenden Hinweise zur Ergreifung der mutmaßlichen Täter geführt.

GVU-Sprecherin Christine Ehlers sagte dazu: "Es gab Streit untereinander. Einer hat schließlich geredet." Im Anschluss zeigte die GVU Dirk B., den vermeintlichen Kopf der Betreiber an.

Inzwischen sammeln sich immer mehr Menschen an, die gegen die Schließung von Kino.to protestieren. Mittlerweile stehen sogar Teile des Durchsuchungsbeschlusses im Netz; vor der Staatsanwaltschaft in Dresden demonstrierten einige Computerfreaks für eine Wiedereröffnung des beliebten Portals.


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WebReporter: Giagl
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Kino, Aussteiger
Quelle: www.bild.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2011 20:14 Uhr von Blutfaust2010
 
+32 | -6
 
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@nokia1234: Kronzeugenregelung vielleicht?
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09.06.2011 20:28 Uhr von chaintek
 
+48 | -5
 
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och der Arme hat der kleine Kerl etwa zu wenig vom Kuchen abbekommen? Hallo, wir reden hier von Millionen die gescheffelt wurden und nur weil einer den Hals nicht voll genug bekommen hat sind jetzt alle aufgeflogen.

Hut ab! Das hat der Kerl mit Sicherheit nicht gemacht damit er den ehrlichen Bürger wiederentdeckt.
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09.06.2011 20:32 Uhr von aawalex01
 
+5 | -12
 
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@Blutfaust2010: Also ich glaube weniger das der Typ ins Kronzeugenprogramm kommt.Nicht wegen sowas.Den sein Leben ist doch nicht in gefahr.

Ich kann mir schon vorstellen das er ausgepackt hat,auch wenn er sich ans eigene Messer liefert.Dann gibts strafmilterung und der typ ist fein raus aus der sache.
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09.06.2011 20:35 Uhr von Sarein
 
+8 | -3
 
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vielleicht: hat der kleine auch noch wind von der prolizei bekommen , das die veilleicht schon ganz dicht auf der spur war und dann hat er seine kollegen verraten um gut aus der affäre zu schneiden
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09.06.2011 20:38 Uhr von HansiHansenHans
 
+3 | -7
 
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ich glaub die Betroffenen wissen wer sie verpfiffen hat. So groß kann der Personenkreis gar nicht gewesen sein.

Da kann die GVU endlich froh dass man der Hydra den Kopf abgeschlagen hat ^^ Das war ja schon viel arbeit die Hydra zu finden...

[ nachträglich editiert von HansiHansenHans ]
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09.06.2011 20:41 Uhr von gamer9991
 
+8 | -6
 
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Freue mich schon auf die Verhandlung, ich will gerne wissen was ihnen vorgeworfen wird, denn platonisch gesehen ist es nur eine Homepage wie jede andere, das Material wurde woanders gestreamt...
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09.06.2011 20:44 Uhr von Lyko
 
+10 | -4
 
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Jetzt währen mal die Hacker (Anonymus) gefragt, um sich für die "normalen" Bürger stark zumachen.
Mit welchen mitteln bleibt denen überlassen...
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09.06.2011 20:58 Uhr von Sandmannx
 
+7 | -0
 
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@aawalex01: Du verwechselst die Kronzeugenregelung (Strafmilderung oder -erlass für Informanten, die zur Aufklärung von Verbrechen beitragen) mit dem Zeugenschutz (für Zeugen die durch ihre Aussage in Gefahr geraten).
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09.06.2011 21:03 Uhr von Neveren
 
+9 | -1
 
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"Nachdem die GVU bereits seit dem Jahre 2008 nach den Betreibern und Hintermännern der Streamingseite Kino.to". Kino.to ist keine Streamingseite. Kino.to verlinkt lediglich auf Hoster welche Filme zum streamen anbieten, und das ist ein meilenweiter Unterschied!
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09.06.2011 21:12 Uhr von no_trespassing
 
+5 | -1
 
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War mir klar, anders ist sowas kaum möglich: Allerdings sollte der Typ wirklich besser ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden. Die anderen 12 Komplizen dürften ziemlich sauer sein.
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09.06.2011 21:17 Uhr von Johnny Cache
 
+8 | -1
 
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@no_trespassing: Da hast du schon recht, aber wenigstens bräuchten sie bei der dann kommenden Gewalttat nicht mit so hohen Strafen rechnen. Geht ja nur um Menschenleben und nicht um Geld. ;)
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09.06.2011 21:37 Uhr von sharksen
 
+15 | -2
 
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Wieso sind es immer gleich Freaks, nur weil sie sich für Online-Angelegenheiten einsetzen?

[ nachträglich editiert von sharksen ]
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09.06.2011 21:47 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -19
 
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09.06.2011 23:14 Uhr von smg03
 
+5 | -4
 
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gamer9991: steuerhinterziehung, dafür werden die richtig sitzen müssen. hätten sie mal lieber nen kind vergewaltigt...
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09.06.2011 23:40 Uhr von Azureon
 
+3 | -3
 
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Daran merkt man wieder wie dumm der Staatsapparat ist. Kino.to ist jetzt nicht die gerade unbekannteste Seite...
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09.06.2011 23:51 Uhr von Bruno2.0
 
+7 | -2
 
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HAHA: "vor der Staatsanwaltschaft in Dresden demonstrierten einige Computerfreaks für eine Wiedereröffnung des beliebten Portals. "

Ich glaube kaum das Computerfreaks auf eine Seite wie Kino.to angewiesen sind/waren jeder der sich auch nur ein bisschen auskennt weiß das Kino.to Crap ist..

achja PS:

Wer bei kino.to Filme anschaut, sucht auch bei Groupon nach Rabattmarken für kik.

[ nachträglich editiert von Bruno2.0 ]
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10.06.2011 00:06 Uhr von Mecando
 
+5 | -1
 
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@ThomasHambrecht: Die Verluste der Filmindustrie, und im mp3-Bereich die der Musikindustrie, sind bei weitem nicht so hoch wie angenommen.
Nicht jeder, der Musik oder Filme illegal herunter lädt, würde für den Film ins Kino gehen oder die DVD/BluRay/CD kaufen.

Wer den Film oder die Musik wirklich liebt, der gibt dafür schon Geld aus, und die Film- und Musikstars nagen auch nicht wirklich am Hungertuch.
Und dass die Studios den Löwenanteil einstreichen kann man nun wirklich nicht mit den illegalen Downloads verbinden.
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10.06.2011 06:40 Uhr von maretz
 
+2 | -1
 
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naja: das da einer im Streit die anderen verrät ist doch jetzt nicht sooo ungewöhnlich... Da bietet man dem eben an das der dafür Straffrei ausgeht - und schon ist man günsitg an die Informationen gekommen.

Und das Leute auf die Straße gehen für das Portal ist lächerlich... Sorry - fakt ist das dort illegal Filme angeboten wurden. Jetzt gibts das (da) nicht mehr - schön, dann macht in 2 Wochen halt kino_clone.to oder sonstwas auf. Aber ich kann doch nicht auf die Straße gehen um dafür zu protestieren das eine Seite mit illegalen Inhalten wieder aufgemacht wird - DAS ist lächerlich...
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10.06.2011 06:51 Uhr von maretz
 
+4 | -1
 
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@Mecando: @Mecando
Ich finde das Argument immer wieder gut: Nicht jeder würde ins Kino gehen - also verliert die Industrie ja auch nix... Leider vergißt du eine Sache: Du nimmst illegal eine fremde Arbeit in Anspruch. Wenn du dein Auto selbst reparierst - dann ist das kein Problem. Die Werkstatt verliert ja auch keinen Kunden (du machst es eh selbst) - aber du nimmst auch nicht einfach das Werkzeug von der Werkstatt, oder? Oder erwartest du das du dann einfach deren Sachen nehmen kannst - weil du die Arbeit ja selbst machst?

Bei Filmen, Musik u.ä. ist das nicht anders. Du kannst diese Werke verlustfrei kopieren ohne das der Hersteller da zusätzliche Kosten hat. Aber du nutzt DESSEN Equipment indirekt mit (seine Kamara, seine Schauspieler,...). Für dieses Equipment musste der aber bezahlen.

Noch besser ist das Argument bei solchen Seiten wie kino.to: Jemand verdient daran das er dir diese Werke zur Verfügung stellt?

Es ist doch im Endeffekt ganz einfach: Ich glaube das der Film es nicht Wert ist ins Kino zu gehen? Dann bleibe ich mit dem Ar... zuhause und warte darauf das der im Fernsehen läuft. Ich glaube das der Film es nicht wert ist den z.B. bei Sky zu sehen - dann hole ich mir kein Abo und warte auf das freie Fernsehen. DEINE Aussage bedeutet aber: Ich glaube der Film ist so gut das ich den _JETZT_ sehen möchte - aber nicht so gut das ich dafür Geld ausgebe? Also alles sofort und umsonst - dummerweise funktioniert das nicht...
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10.06.2011 07:47 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -2
 
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kino.to ist typisch kapitalismus: mit minimalem ressourcen-einsatz ein maximum an gewinn einfahren.

auch wenn bwl-futzis immer behaupten, dass es kein "minimal-maximal-prinzip" gäbe, solche seiten beweisen doch das gegenteil.

das minimum an ressourcen-einsatz ist numal, gar keine ressourcen einsetzen zu müssen.
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10.06.2011 09:11 Uhr von Finalfreak
 
+3 | -0
 
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Damals gab es noch Ehre in der Szene: Solche Leute kotzen mich an, verpfeifen andere nur um besser da zu stehen.
Das Millionen eingenommen wurden bezweifle ich stark.
Allerhöchstens 1 Million in einem ganzen Jahr!
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10.06.2011 09:11 Uhr von realCaleb
 
+2 | -2
 
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ganz ehrlich Wer Geld mit Raubkopien verdient sollte bestraft werden.
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10.06.2011 09:25 Uhr von menschenfeind
 
+3 | -1
 
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@realCaleb was soll der Begriff Raubkopie!? hier gehts um ein Portal das auf streaming seiten verlinkt hat!! nix mit "Raubkopie"!! Außerdem, wenn ich etwas kopiere, raube ich es nicht automatisch. das Original ist noch vorhanden! ...das scheint in den Köpfen immernoch nicht angekommen zu sein... tztz
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10.06.2011 10:12 Uhr von Finalfreak
 
+0 | -0
 
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@realCaleb: Sie hatten so gesehen kein Geld mit Raubkopien gemacht, sondern mit Werbung...
Und Verträgen mit dem Filehostern.
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10.06.2011 13:59 Uhr von Mecando
 
+0 | -1
 
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@maretz: Ich hab nie behauptet, dass das Kopieren von Film und Musik toll ist.
Es ist illegal und verstößt als solches gegen das Urheberrecht. Dies ist auch entsprechend zu ahnden.

Jedoch finde ich die Argumentationsweise der Industrie teils lächerlich.

Zu deinen Argumenten:
"Du nimmst illegal eine fremde Arbeit in Anspruch."
Falsch. Du nimmst illegal ein digitales Produkt, bzw. eine Kopie davon in Anspruch. Sicher ist das wiederum ein Produkt fremder Arbeit, jedoch sollte man hier nicht eine Dienstleistung mit einem Produkt verwechseln.
Dann unterliegt man sehr schnell einem Apfel-Birnen-Vergleich.

Ähnlich deinem mit der Werkstatt.
"Die Werkstatt verliert ja auch keinen Kunden (du machst es eh selbst) - aber du nimmst auch nicht einfach das Werkzeug von der Werkstatt, oder?"
Wie gesagt: Äpfel und Birnen.
Werkzeug entwenden ist Diebstahl, dieser Tatbestand trifft auf das Thema nicht zu.
Hier geht es um Urheberrechtsverletzungen, welche man nicht als Diebstahl pauschalisieren kann. Aus dem Grund ist das viel verwendete Wort "Raubkopie" auch absoluter Schwachsinn.
Du könntest ja das Werkzeug deiner Werkstatt kopieren, was aber weniger ein Problem mit der Welkstatt wäre, als eher mit dem Werkzeughersteller.
Du siehst hoffentlich: Äpfel und Birnen

"Aber du nutzt DESSEN Equipment indirekt mit (seine Kamara, seine Schauspieler,...)."
Das ist doch Unsinn. Ich bezweifle, dass beispielsweise die Ausrüstung mit jeder illegalen Kopie auf wundersame Weise mehr Betriebsstunden bekommt.

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