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Italien: Die Mafia expandiert nach Norden

Die Mafia expandiert. Längst sei sie nicht mehr nur im Süden, in Sizilien aktiv, sondern auch im Norden Italiens, vor allem in der Mailänder Umgebung, der Lombardei, sagt der Journalist und Autor Roberto Saviano. Nirgendwo würde die Mafia gegenwärtig mehr Geld investieren, meint Saviano.

"Die Wirtschaft, die sie unterwandert, ist lombardisch, das Gesundheitswesen, das sie unterwandert, ist lombardisch und lombardisch schließlich ist die Politik, in der sie mitmischt", beschreibt Saviano die Vorgehensweise der Mafia. Über korrupte Politiker kommt die Mafia an öffentliche Aufträge.

Vor allem diese, wie für die Expo 2015 in Mailand, dienen der Mafia zur Geldwäsche. Am gestrigen Mittwoch nun gelang ein Schlag gegen die Organisation. 140 Verdächtige wurden festgenommen, Guthaben und Güter in Millionenhöhe beschlagnahmt. Gestern begann zudem ein Prozess wegen eines früheren Fahndungserfolgs.


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WebReporter: elpollodiablo
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Italien, Mafia, Sizilien, Süden, Norden, Lombardei
Quelle: www.tagesschau.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2011 05:29 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -1
 
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Der Titel ist nicht zutreffend, denn die Mafia trifft man weltweit an.
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10.06.2011 09:02 Uhr von emilklopfenstein
 
+1 | -0
 
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INTENSIVIERT im Norden wäre eher korrekt (weltweit dürfte auch stimmen). Wen wunderts, Grossprojekte sind für die organisierte Kriminalität heute wichtigste Tummelplätze (siehe auch Gotthard Basistunnel - Rohre).
Wer annimmt, der gegenwärtige Präsident und seine Wurmfortsätze würden da etwas dagegen unternehmen - irrt, eher das Gegenteil ist der Fall. Und wenn mal ein paar Bosse auffliegen, wirkt dies wie Flurbereinigung und erhöht den Reibach der eigenen Familie.

[ nachträglich editiert von emilklopfenstein ]
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10.06.2011 09:07 Uhr von elpollodiablo
 
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Naja, ok, wär vielleicht korrekter, aber so weiß doch auch jeder was gemeint ist. Klingt halt besser. ^^

Und die "großen" Schläge sind doch im Grunde auch nur kleine Fische. Die paar beschlagnahmten Millionen tun bestimmt auch nicht so weh. Ich denke da gehts mittlerweile um weit mehr,

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