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Frauenfußball: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad beschimpft FIFA im Kopftuchstreit als "Diktatoren"

Der Streit um Kopftücher im Frauenfußball eskaliert, nachdem die iranische Nationalmannschaft, trotz genauer Kenntnis der Regeln, mit Hijab-Schal bei einem Spiel aufgelaufen war und disqualifiziert wurde.

Nun mischt sich auch der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad in die Diskussion und wettert heftig gegen den Weltverband FIFA: "Das sind die Diktatoren und Kolonialisten, die anderen Menschen ihre Lebensweise aufzwingen wollen."

Zuvor hatte der Präsident des iranischen Fußballverbandes, Ali Kaffashian, der FIFA "anti-islamisches Gedankengut" unterstellt, sowie eine "Respektlosigkeit gegenüber nationalen Werten". Männliche Spieler dürften schließlich auch Langarm-Shirts tragen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Streit, Iran, FIFA, Frauenfußball, Kopftuch
Quelle: de.eurosport.yahoo.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2011 14:07 Uhr von RitterFips
 
+12 | -1
 
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Na ja: Er hat ja eh hier nichts zu sagen.

Schade nur um die Mannschaft. Auf diese Art und Weise disqualifiziert zu werden ist bestimmt nicht ermunternd
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09.06.2011 14:28 Uhr von Flutlicht
 
+5 | -3
 
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Ironisch alle wollten sie ihn bei der Wahl loswerden, mit gewaltigen Protesten, und jetzt haut er "Diktatoren"-Sprüche raus.
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09.06.2011 14:29 Uhr von meyerh
 
+11 | -1
 
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Schade: Schade ist es so disqualifiziert zu werden, aber das Regelwerk ist bekann. Bedanken können sich die Damen der iranischen Mannschaft bei ihren Männern für diesen Ausgang, denn sie wurden ganz bewust von ihnen missbraucht um Hass zu schüren. Das ist der einzige Grund warum das inzeniert wurde von den iranischen Möchtegernmoralaposteln. Nur langsam ist dieses "ihr seid islamfeindlich" Schwert, abgenutzt und sie machen sich nur noch lächerlich und unglaubwürdig.
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09.06.2011 14:54 Uhr von sicness66
 
+7 | -2
 
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Zum Kotzen: Hier wird Fußball wieder zum Politikum. Nicht nur, dass iranische Spieler nicht gegen Israel spielen dürfen, jetzt kommt auch noch sowas.

Die FIFA hat bestimmte Regeln für die Bekleidung, an die sich alle zu halten haben und die sind nicht erst seit gestern bekannt. Seine eigenen Regeln unbedingt durchsetzen zu wollen, erinnert eher an einen pubertären Schüler als an aufgeklärte Funktionäre...
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09.06.2011 14:59 Uhr von face
 
+6 | -1
 
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sollen die doch eine eigen Langarm-Kopftuch Liega in ihrem Land gründen...
dann könne die zum spielen anziehen was sie wollen...
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09.06.2011 15:16 Uhr von Earaendil
 
+10 | -2
 
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kopftücher haben beim sport nix verloren.
diese demütigende angewohnheit, das schönste an frauen zu verdecken, damit die eigenen , säuischen gedanken nicht das handeln bestimmen , ist zutiefst verabscheuungswürdig.
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09.06.2011 15:41 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -0
 
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Um es nochmal zu erwähnen: 2010 bei der Jugend-Olympiade wollte die Damen-Fußballmannschaft ebenfalls mit dem Hijab antreten.
Durften sie natürlich auch dort nicht.
Dann wurde der Hijab gegen Kappen getauscht und gespielt.

Damals ging es also, jetzt macht man eben ein Politikum daraus und die FIFA ist der böse. Das es weder um den Islam noch um das Aufdrängen irgendwelcher Ansichten geht, zeigt das Vorgehen bei der Jugen-Olympiade.
Schal - Verletzungsgefahr
Kappe - Alles OK

Nur konnte jetzt jeder Mann den Hals der Frauen sehen!!!!11einself

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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11.06.2011 02:42 Uhr von Hanno63
 
+0 | -0
 
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Es geht in Iran nur um Angst wegen MACHTVERLUST: Wenn Eishockey-Spieler auch mal Fussball spielen wollen, dürfen sie ja auch nicht mit ihren Schlittschuhen spielen, und da Religion Privatsache ist, steht die FIFA mit ihren Regeln und Vorschriften weit über der Religion , denn die Spiele sind total religionsfrei und neutral ,...höchstens wenn die Muslime eine Sponsor-Firma machen , dann darf der Name genannt werden

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