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Konkurrenz für Facebook: "d1g" hat bereits 13 Millionen User und wächst rapide

Das 2007 in Jordanien gegründete Sozialnetzwerk "d1g.com" soll für die arabische Welt das werden, was für uns Facebook und Co. sind.

Über 13 Millionen registrierte Mitglieder finden sich dort bereits und es werden ständig mehr. Der Aufbau ähnelt den westlichen Sozialnetzwerken, enthält aber ausschließlich arabisches Material. Die Benutzer haben unter anderem die Möglichkeit, Bilder, Videos und Musik untereinander auszutauschen.

Der Name "d1g" kommt von "Diwan", was in der arabischen Kultur gleichbedeutend ist mit einem sozialen Punkt zum Austauschen und für Politisches. 100 Prozent des Materials stammt von den Usern, deshalb arbeiten fünfzig Mitarbeiter bei "d1g", die jeden Upload auf Legalität und Anstößigkeit prüfen.


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WebReporter: crzg
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Facebook, Konkurrenz, User, Soziales Netzwerk, Arabisch
Quelle: www.heise.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2011 12:09 Uhr von Pilzsammler
 
+6 | -4
 
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"die jeden Upload auf Legalität und Anstößigkeit prüfen."

Vorbildlich :)
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09.06.2011 12:15 Uhr von Tobi1983
 
+14 | -4
 
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@Pilzsammler: Folgendes steht im Text:

"Fünfzig Moderatoren prüfen jeden Upload und entfernen Material, das kulturell "anstößig" oder politisch "gefährlich" sein könnte."

Das nenne ich Zensur und ist mitnichten vorbildlich!
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09.06.2011 12:46 Uhr von groehler
 
+13 | -4
 
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Ist doch wunderbar,

Da kann man dann bestimmt auch "Veranstaltungen" eintragen wie bei Facebook und Leute dazu einladen a la:

"Dschihad-Party: Wer hat Lust sich am Montag auf dem großen Marktplatz zu treffen und sprengt sich mit mir ne Runde in die Luft?" ;>

Danach drückt man den "Allah ist groß"-Button und bestätigt somit seine teilnahme an der Veranstaltung :D

Die wunderbare Welt des Internets macht´s möglich ^^
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09.06.2011 12:48 Uhr von S8472
 
+2 | -5
 
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@Tobi1983: Das ist keine Zensur, das ist Hausrecht.
Ist deine Vorwurf der Zensur nur billige Polemik wieder gegen die arabische Kultur zu hetzen? Bei Facebook wird auch gefiltert was das Zeug hält. Dort geschieht es halt nicht vorher, sondern nachher. Dennoch vermag ich keine Zensur zu erkennen. d1g ist wie Facebook ein privates Unternehmen. Niemand ist gezwungen daran teilzunehmen und wer es tut, der hat sich den Bedingungen zu unterwerfen. Bei Facebook darf man meines Wissens nach auch keine Pornographie hochladen. Bei mir zu Hause ist facebook.com per default gesperrt. Bin ich deshalb schon ein Zensor? Zensur betrifft den öffentlichen Raum. Was würdest du tun, wenn du mich zu dir nach Hause einlädst und ich dann 24/7 das Musikantenstadl auf meinem mitgebrachten Fernseher abspielte? Ich wette nach spätestens einer Stunde könne ich dir auch Zensur vorwerfen.
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09.06.2011 12:54 Uhr von Tobi1983
 
+4 | -1
 
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@S8472: 1. Ich hetze nicht gegen die arabische Kultur und frage mich gerade wirklich, warum du das denkst. Aber nun gut...

2. Bei Facebook gibt es insoweit keine Zensur, dass ich in meinen Account schreiben kann, was ich will solange es nicht strafrechtlich Relevant ist. Bei d1g werden politische Meinungen und Kritik am Staat zensiert!

3. Wenn du privat facebook sperrst ist das in Ordnung. Ich nutze diesen Mist auch nicht. Was du selbst für dich sperrst kann wohl kaum als Zensur angesehen werden.

4. Musikantenstadl ist Körperverletzung... ;-)
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09.06.2011 12:56 Uhr von S8472
 
+1 | -1
 
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@Tobi1983: Ich empfehle dir bei google spaßeshalber einfach mal "facebook zensiert" einzugeben.
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09.06.2011 12:57 Uhr von grandmasterchef
 
+1 | -1
 
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Naja, das echte FB ist da ja auch bestimmt verboten vom Ministerium :D
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09.06.2011 13:02 Uhr von mokzumquadrat
 
+1 | -3
 
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konkurrenz? ja stimmt, da facebook ja knapp 700mio user hat und social networks exponetiell wachsen, ist das ja mal wirkliche konkurrenz o.O
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09.06.2011 17:08 Uhr von worliwurm
 
+1 | -0
 
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@S8472: "Was würdest du tun, wenn du mich zu dir nach Hause einlädst und ich dann 24/7 das Musikantenstadl auf meinem mitgebrachten Fernseher abspielte"

Das hättest du nicht verraten sollen, die Einladung kannst du dir jetzt wohl abschminken.

ciao
ww
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12.06.2011 11:09 Uhr von merjon
 
+0 | -0
 
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Abmahnwahnanwälte reiben sich die Hände: "Die Benutzer haben unter anderem die Möglichkeit, Bilder, Videos und Musik untereinander auszutauschen."
Mal sehn wann das erste Unternehmen auf die Idee kommt...

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