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Schweden: 17-Jähriger wurde auf seinem Fahrrad geblitzt - 165 Euro Strafe

Weil ein 17-Jähriger auf seinem Fahrrad mit 58 km/h durch die schwedische Kleinstadt Tranås raste, muss er jetzt umgerechnet 165 Euro Strafe auf den Tisch legen.

Er hatte das Pech, von einem Radargerät der Polizei erfasst zu werden. Wegen den acht km/h zu viel bekam der Jugendliche sofort einen Überweisungsschein für die Bank ausgehändigt.

Ein Experte für schwedisches Verkehrsrecht sagte: "Wäre der junge Mann auf Roll-Skiern, Rollerblades, einem Skateboard oder so etwas in derselben Geschwindigkeit durch die Stadt gefahren, hätte er nichts gezahlt." Dann hätte er als Fußgänger gezählt und müsste nicht zahlen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Euro, Strafe, Schweden, Fahrrad, Jugendlicher
Quelle: www.express.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2011 07:38 Uhr von lowlander
 
+7 | -25
 
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09.06.2011 07:46 Uhr von MisterBull
 
+14 | -0
 
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die überschrift: ist wirklich starker tobak.....
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09.06.2011 08:27 Uhr von nchcom
 
+8 | -3
 
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@nokia1234: ist richtig mit sein und seinem. Erinnert mich so an den Satz:

Wer ist die Fahrrad vor der Konsum?
Ich
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09.06.2011 08:50 Uhr von Lucianus
 
+45 | -2
 
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165 Euro ? Wegen 8 ! Km/h ...

und ich dachte die Schweiz sei überteuert.


Davon ab, endlich mal ein Radfahrer der mir im Straßenverkehr nicht auf die nerven geht, weil er mit 10 Metern pro Stunde mitten auf der Fahrbahn rumeiert, sondern mithalten kann.

@Harun
Ich finde zusammen mit dem begriff Fahrrad kann man das durchaus "Rasen" nennen. Ich bräuchte für so eine Geschwindigkeit: Einen Berg, Rückenwind, und nen anruf meiner Freundin das sie zuhause Nackt auf mich wartet, mit einem Bier !
;)
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09.06.2011 09:23 Uhr von n25
 
+11 | -0
 
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Kann der nicht einfach weiterfahren?
Oder haben Fahrräder ein Kfz-Zeichen? :D
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09.06.2011 09:23 Uhr von sevenOaks
 
+7 | -0
 
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@nokia1234: ach quatsch, es heißt doch auch: "dass is dem sein fahrrad"... :D
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09.06.2011 09:57 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -8
 
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3. absatz stimmt sicher nicht. fussgänger oder nicht - wenn die die strasse benutzen, gelten die limits auch für sie.
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09.06.2011 10:00 Uhr von nostrill
 
+3 | -2
 
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@n25: frag ich mich auch, woher wollen die wissen wer das war ohne ein kennzeichen?
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09.06.2011 10:11 Uhr von karmadzong
 
+7 | -0
 
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ich hab mal: auf einem ewig langen gefälle ein polizeifahrzeug mit dem rad überholt, da gabs lange gesichter und die frage wie meine bremsen das durchhalten ^^
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09.06.2011 10:20 Uhr von brycer
 
+5 | -3
 
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@DerBelgarath: Du beziehst dich hier auf §3 Abs. 3 der StVO. (...(3) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auch unter günstigsten Umständen
1. innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Kraftfahrzeuge 50 km/h,...)
Aber schon in §3 Abs. 1 der StVO steht :
(1) Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, daß er sein Fahrzeug ständig beherrscht. Er hat seine Geschwindigkeit insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie seinen persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. ...
Hier ist also nicht von einem Kraftfahrzeug die Rede, sondern von einem Fahrzeug. Das Fahrrad ist nun auch mal ein Fahrzeug!

Gut, dieser Absatz ist etwas ´gummiartig´ gestaltet, aber mir kann keiner erzählen dass er sein Fahrrad, egal ob auf der Straße oder auf dem Radweg, mit über 50km/h noch so gut reagieren und bremsen kann, dass er schnell genug anhalten kann, ohne sich (z.B. durch Sturz) oder andere (z.B. auch beim Sturz! ;-P) bei einer Vollbremsung zu gefährden.
Jeder kann jetzt daher kommen und sagen: ´Ich kann aber...´
Das Problem ist aber nicht unbedingt der Fahrer, sondern beim Fahrrad eher das Fahrzeug.
Zwar ist die Masse, die man bei einem Fahrrad herunter bremsen muss nicht so hoch, aber auch die Wirkung der Bremsen nicht so stark. Auch kommt man mit einem Fahrrad bekanntlich viel eher aus dem Gleichgewicht, als mit einem Auto. Was zur Folge meist Stürze hat,bei denen man nicht nur sich verletzt, sondern auch andere gefährden und verletzen kann.
Wer glaubt dass er mit dem Fahrrad genau so schnell und sicher wie mit dem Auto fahren kann, der hat sich getäuscht.

bei lowlander kann sich daher die Polizei jederzeit auf §3 Abs. 1 der StVO berufen und kann §3 Abs. 3 außer Acht lassen, da dieser Absatz sich nur auf Kraftfahrzeuge bezieht.

[ nachträglich editiert von brycer ]
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09.06.2011 10:41 Uhr von jo-82
 
+3 | -2
 
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Also: 58 km/h ist schon sportlich, wenn der in ein Auto rast, ist natürlich wieder der Autofahrer Schuld...
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09.06.2011 10:47 Uhr von Liebi
 
+6 | -4
 
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@brycer bei der Tour de Frankreich fahren sie regelmäßig mit über 100 km/h die Berge runter, klar, ab und zu fällt auch mal einer hin, aber das ist die Ausnahme.

Mein Rennrad hat Scheibenbremsen, mit ihm kann man locker 60 km/h auf einer geraden Asphaltstrecke fahren, und bremsen geht schneller als mit einem PKW.....ohne rumzueiern.
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09.06.2011 10:48 Uhr von meks3478
 
+0 | -3
 
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So n Schwachsinn: kwt
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09.06.2011 10:54 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -4
 
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Soso: "Ist in Schweden ein Tachometer am Fahrrad vorgeschrieben? Wenn nicht, kann der Fahrer wohl kaum behelligt werden."

Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.
Auch im Auto hilft es dir nichts, wenn dein Tacho kaputt ist oder falsch geht. Die Tempolimits sind einzuhalten.

"Und 58km/h+ Newsreporter leerpe = rasen... Schwachsinn "

Im Auto richtig, aber beim Fahrrad ist das schon etwas anderes....Anhalteweg? Ausweichverhalten?
Schon sehr unverantwortlich, auch wenn das Rad technisch bestens ausgestatten wäre.

"Kann der nicht einfach weiterfahren?
Oder haben Fahrräder ein Kfz-Zeichen? :D "

Wenn ihn die Polizei nicht direkt angehalten hätte, hätte er sicher weiterfahren können. Deswegen hat er auch direkt den Überweisungsschein von den Beamten erhalten.


"Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50km/h in geschlossenen Ortschaften gilt nämlich ausschließlich nur für:
K r a f t f a h r z e u g e !"

Ja, in: D E U T S C H L A N D !

Hier gehts aber um S C H W E D E N !
;-)

Übrigens: Falls da ein Schild "50" stand, gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung in Deutschland für ALLE Fahrzeuge.



EDIT:
@Liebi
"und bremsen geht schneller als mit einem PKW"

Das glaubst du doch selbst nicht.
Selbst ein Motorrad bremst nicht schneller als ein halbwegs vernünftiger PKW!

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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09.06.2011 11:24 Uhr von GroundHound
 
+9 | -2
 
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Bin schon: mit 64 km/h auf dem Fahrradtacho geblitzt worden.
Von einer stationären Anlage.
Darauf bin ich noch heute stolz :-D
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09.06.2011 11:39 Uhr von JustMe27
 
+6 | -1
 
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Ahja, der Frust muss sitzen! Gewisse, schwarz gekleidete Motorradfahrer kann man wegen der Gesetzeslage nicht belangen, selbst wenn sie vor dem Königspalast einen Burnout hinlegen, aber Kids die ihr Rad gut beherrschen kriegen eine auf den Deckel...
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09.06.2011 12:10 Uhr von Guschdel123
 
+1 | -0
 
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"Wäre der junge Mann auf Roll-Skiern, Rollerblades, einem Skateboard oder so etwas in derselben Geschwindigkeit durch die Stadt gefahren, hätte er nichts gezahlt.´´

Wundert nur mich das?
Also: Wenn ich mit 58 Sachen auf einem Skateboard durch die Stadt fahre, bin ich also Fußgänger. Dabei spielt dann keine Rolle, dass ich nicht Bremsen kann, kaum ausweichen (ist auf einem Skateboard eher schwer) und trotzdem zu schnell bin. Bin ich aber auf einem Fahrrad unterwegs (in diesem Fall wohl Rennrad), welches sehr gut funktionierende Bremsen (im Normalfall) aufweist und bessere Ausweichmöglichkeiten als ein Skateboard, ist das dann zu belangen?

Aber natürlich geht der Staat immer nach Sicherheit, oder habt ihr mal einen Skateboardfahrer mit der Geschwindigkeit in der Stadt gesehen ;)
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09.06.2011 12:22 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+4 | -2
 
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Ich würd einfach nicht anhalten. Was wollen ´se denn machen? Einen umfahren? :D
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09.06.2011 12:39 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -1
 
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"Was wollen ´se denn machen? Einen umfahren? :D "

Hinterherfahren vielleicht?
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09.06.2011 12:47 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+2 | -0
 
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Jolly: Das ein Fahrrad um einiges schmaler als ein Polizeiwagen ist hast du dabei wohl nicht bedacht, oder?

Einfach zwischen 2 Pöllern her- oder in einen kleinen Weg reinfahren und du bist weg. Der Wendekreis ist auch entscheidend kleiner und schneller zu bewältigen ;-)

[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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09.06.2011 12:54 Uhr von savage70
 
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Also ich würde stark bezweifeln ab die gängigen Radar- oder Lasergeräte dazu geeignet sind, Fahrradfahrer zu erfassen.

So etwas muss getestet werden und die Geräte müssen eine entsprechende Freigabe haben.

Allein schon deshalb dürfte der sportliche Radfahrer aus der Sache herauskommen.
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09.06.2011 13:25 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -1
 
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@Jesus_From_Hell:
"Das ein Fahrrad um einiges schmaler als ein Polizeiwagen ist hast du dabei wohl nicht bedacht, oder?"

Aha, aber umfahren geht dann ganz leicht, oder wie?

Ich hab ja nicht behauptet, dass sie ihn in jedem Fall kriegen.
Aber das dürfte wohl das naheliegendste sein, was sie machen würden, oder? Aber danach kommt dann sofort "einen umfahren", "Schußwaffengebrauch" kommt dann auf Platz 3.... *rolleyes*

@DerBelgarath:
Sorry, hatte mich versehentlich am Thema orientiert.
Das 50er-Schild gilt aber auch für Radfahrer, wenn es denn eines gab.

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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09.06.2011 14:14 Uhr von Kenick
 
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In Deutschland nicht möglich: In Deutschland geltern die Geschwindigkeitsbegrenzungen der Straßenschilder NUR für Fahrzeuge mit Motor. Das hab ich mittlerweile von vielen bestätigt gekriegt.
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09.06.2011 14:31 Uhr von Liebi
 
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@Jolly.Roger klar. Habe extra ein Motorrad ohne ABS bestellt. Das bremst noch besser als ein PKW. Nur diese furchtbaren ABS-Schüsseln brauchen länger. Meine TNT 1130 steht nach 28 Metern von Tempo 100 km/h.
Ist natürlich auch ein Nacked Bike, wo ich auch durchs aufrichten schon stark abbremsen kann.

[ nachträglich editiert von Liebi ]
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09.06.2011 15:25 Uhr von spatenkind
 
+1 | -0
 
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@ Jesus_From_Hell: "Was wollen ´se denn machen? Einen umfahren? :D"

http://bilder.bild.de/... ?????

[ nachträglich editiert von spatenkind ]

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