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Abschaltung von "Kino.to": Das könnte nun auf die Nutzer zukommen

Nach der Abschaltung des Streaming-Portals Kino.to" (ShortNews berichtete) stellt sich nun die Frage, ob auch die Nutzer jetzt belangt werden könnten. Christian Solmecke, Anwalt für Medienrecht, sieht da keine großen Probleme für die Nutzer.

Er sagte: "Aus meiner Sicht haben die Nutzer von Kino.to schon keine Straftat begangen, da der reine Konsum von Streamingdiensten nicht rechtswidrig ist." Des Weiteren ist es auch die Frage, ob die Internetprovider die IP-Adressen der Nutzer noch gespeichert haben.

Allerdings sieht die Filmindustrie die Sache anders. Für sie ist ein flüchtiges Speichern auf dem PC schon eine Kopie. Abmahnungen sind durchaus denkbar, weil Gerichtsurteile noch ausstehen. Die Kosten würden sich dann aus 100 Euro Anwaltsgebühren und dem entstandenen Schaden zusammensetzen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kino, Nutzer, Abmahnung, Abschaltung, Kino.to
Quelle: winfuture.de

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53 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2011 07:13 Uhr von Phyra
 
+162 | -3
 
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wen wunderts, fuer musik- und filmindustrie ist ja schon ein nacherzaehlen oder singen eine kopie an der sie alle rechte haben.
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09.06.2011 07:54 Uhr von Jaegg
 
+56 | -4
 
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hrhr: ja gut mit kino.to war es eh nur eine frage der zeit ...
also "wen wunderts,..."
gibt genügend alternativen... und jede tür die sich schließt, öffnet ja bekanntlich eine neue. :)

die user werden se wohl nicht belangen :D ...
das wird unser rechtsapparat nicht schaffen für knapp ... kp 60mio? user insgesamt oder so strafanzeige zu erstatten? :D

[ nachträglich editiert von Jaegg ]
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09.06.2011 08:16 Uhr von menschenfeind
 
+98 | -0
 
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jupp wenn jetzt schon betreiber von linklisten angeklagt, abgemahnt oder verurteilt werden würden, frage ich mich wie wohl das internet der zukunft aussehen würde... ?!?!
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09.06.2011 08:25 Uhr von Jacdelad
 
+149 | -4
 
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Die sollen die Polizisten mal lieber dazu abstellen, dass sie Kinderschänder jagen oder Leute einknasten, die andere auf Bahnhöfen so lange verprügeln bis die tot sind.
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09.06.2011 08:30 Uhr von DrOtt
 
+40 | -0
 
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hmm Bin ich dann jetzt auch ein Raubmordkopierer, wenn ich mir die Lyrics zu einem Song im Internet durchlese???

O_o
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09.06.2011 08:42 Uhr von Tobi1983
 
+21 | -41
 
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09.06.2011 08:44 Uhr von Marco Werner
 
+17 | -0
 
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@Jaegg: Daß die User nicht belangt werden,steht wohl nicht so zweifelsfrei fest. Die Cops analysieren die Serverlogs und schauen dann,welche IPs noch zurückverfolgbar sind. Woher ich das weiß ? Nun,vor Jahren gabs mal eine nette Warezseite namens Bockwurstfiles. Die wurden irgendwann hochgenommen und ich als Nutzer bekam eine Vorladung zu den Uniformierten, weil ich AnyDVD dort runtergeladen hatte...allerdings nur die Shareware-Version,d.h. ohne Crack. Schon damals war das Bewerben und der Verkauf dieses Programmes verboten, doch eine Shareware wird ja nicht verkauft. Also holte ich mir eine Bestätigung von Slysoft ein, daß die die Verbreitung ihres Programmes in den diversen Softwareportalen erlauben und schickte das direkt an die ermittelnde Staatsanwaltschaft. Ergebnis: Verfahren eingestellt.
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09.06.2011 08:54 Uhr von Holy-Devil
 
+49 | -2
 
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@Jacdelad: "Die sollen die Polizisten mal lieber dazu abstellen, dass sie Kinderschänder jagen oder Leute einknasten, die andere auf Bahnhöfen so lange verprügeln bis die tot sind."

Warum die das nicht machen? Da geht es nicht um Millionen von Euro... Ein Toter kostet nicht so viel. Die Filmlobby bringt mehr ein.
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09.06.2011 08:57 Uhr von bono2k1
 
+23 | -1
 
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@DrOtt: Wenn Du mitsingst...dann ja :)
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09.06.2011 09:08 Uhr von Daeros
 
+8 | -0
 
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Das ist ein Kampf gegen eine Hydra. Schließt man eine Seite, tauchen 10 neue auf. Wer damals die Schließung der GulliBörse damals mitbekommen hat weiß was ich meine.
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09.06.2011 09:15 Uhr von face
 
+13 | -0
 
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set: Ironie on: Raubkopierer...
...sind Verbrecher

lebenslang wegsperren... Straflager... Steine klopfen...
ein System Einrichten das bei dem man für jedes übertragene Bit 1 € Cent zahlt und alle Flatrates abschaffen...

set: Ironie off
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09.06.2011 09:17 Uhr von Broox
 
+7 | -0
 
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@neotino:
Gute Anwälte hin oder her, einen Grund die Betreiber in Grund und Boden zu klagen wird unser Rechtsapparat finden. Wenn alles nicht funktionieren sollte, kommt das gute alte, verwirrend und weit genug verzweigte Steuerrecht zum Einsatz. In manchen Beiträgen ist von (Werbe-)Einnahmen in siebenstelliger Höhe die Rede. Für eine "kleine Gruppe" von Betreibern, die kaum Kosten auser für Technik hat, ist das eine Menge Holz. Und mit Kino.to sind auch einige "Ihrer" Hoster nun nicht mehr erreichbar, ein Schelm wer an einen Zusammenhang denkt.
@Originell: Danke, dass du -die- Klientel richtig benutzt.

so far ...
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09.06.2011 09:18 Uhr von kulifumpen
 
+8 | -3
 
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asd: "Wer guckt denn auf Kino.to Filme? "

sicherlich ist die Quali nicht berauschend, gerade bei aktuellen sachen aber vor allem alte Filme, die kaum oder garnicht mehr im free tv laufen und vor allem die Serien waren sehr wichtig.

Mittlerweile hat man schon immer sehnsüchtig darauf gewartet dass die englischen folgen endlich untertitelt werden. Mal schauen ob man sowas nochmal findet.
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09.06.2011 09:30 Uhr von Gorli
 
+13 | -0
 
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@kulifumpen: Die Serien kann man auch bei Amazon kaufen. Scrubs, Dr Who, Dr House, Voyager.... alles dabei.

Aber 100-200 € für ne komplette Serie tun schon weh, v.a. wenn die Serie schon 20 Jahre alt ist und damals nur 50 Mark gekostet hat. -.-
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09.06.2011 09:35 Uhr von SClause
 
+17 | -0
 
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Schaden? Wenn die Filmindustrie durch Downloads einen so enormen Schaden hat, warum machen die dann überhaupt noch Filme.
Ach ja: weil ja trotzdem Millionen ausgegeben werden für Kino, DVD, BlueRay, etc.
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09.06.2011 09:36 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+14 | -0
 
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serverlogs: also ich bezweifel das die server überhaupt logs anlegen die würden sich damit böse ins eigene fleisch schneiden denn die logs würden die anschuldigungen ja auch untermaueern
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09.06.2011 09:36 Uhr von karmadzong
 
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und trotzdem haben die rechteinhaber in DE ein echtes Problem: auf praktisch alle Datenträger und geräte wie Brenner oder Rekorder liegen hier abgaben um eben diese Urheberrechtsansprüche anzugelten. sollte also ein reiner sauger der nichts anbietet angeklagt werden könnte das ganze system mit urheberrechtsabgaben kippen.. und da würden die sich doch deutlich ins eigene fleisch schneiden ^^

im klartext: ich habe beim kauf schon für die inhalte die ich gesaugt habe bezahlt.. also würden sie mich verklagen obwohl ich bezahlt habe.. macht sinn oder??

sollen sie kommen, mein anwalt freut sich ;)
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09.06.2011 09:51 Uhr von Nico_
 
+2 | -0
 
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RA Udo Vetter sieht das ähnlich wie Solmecke:
http://www.lawblog.de/...

[ nachträglich editiert von Nico_ ]
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09.06.2011 10:20 Uhr von Nebelfrost
 
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ich habe portale wie kino.to eigentlich nur dann verwendet, wenn ich mir filme uncut ansehen wollte, die in deutschland nur geschnitten veröffentlicht wurden. es gibt ja diverse filme (vor allem im horrorbereich), von denen sowohl die kauf-, als auch die verleihversion cut ist. in diesen fällen hab ich zu solchen portalen gegriffen, um mir dann uncut österreichische versionen oder die filme in englisch angeschaut habe. dies ist MEIN GUTES RECHT!! denn ich seh nicht ein, dass ich den vollen preis für einen verstümmelten, unvollständigen film ausgebe. und ich lasse mich als erwachsener mensch auch nicht bevormunden was ich anschaue und was nicht. was zu hart für mich ist und was nicht, das entscheide ich immer noch selbst!!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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09.06.2011 10:25 Uhr von flushbox
 
+5 | -1
 
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Bin mir nicht ganz sicher: @neotino & @menschenfeind
Falsch. Das Verlinken illegaler Inhalte kann bereits einen Strafbestand darstellen. Gibt es bereits einige Urteile zu dem Thema. Der Betreiber einer Seite kann sich mittels Disclaimer zwar distanzieren, im Falle von Kino.to dürfte das aber ziemlich sinnlos sein, da die Links bewusst und zielgerichtet ausgebracht wurden. Außerdem hat Kino.to die Inhalte nicht nur verlinkt, sondern selber einige Hoster betrieben. Die wurden übrigens mit abgeschaltet.

@Marco Werner
Da gebe ich dir absolut Recht. Auf Kino.to gab es sogar eine Registrierfunktion, um die Filme bewerten und kommentieren zu können. Würde mich extrem wundern, wenn in den Datenbanken nicht unzählige Email-Adressen registrierter User schlummern. Ob IPs geloggt wurden, weiß ich nicht.

Das Streamen illegaler Inhalte ist aktuell noch eine Grauzone. Während die einen der Meinung sind, die Daten würden nur temporär übertragen, meinen andere, dass nach Abschluß des Cache-Vorgangs eine vollständige Kopie des Werks auf dem Rechner schlummert und erst durch z.B. Schließen des Browserfensters wieder gelöscht wird. Da bleibt es einfach abzuwarten, wie die Gerichte sich entscheiden werden.

Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber es würde mich nicht wundern, wenn die großen Rechteinhaber an einer handvoll aktueller Kinofilme auch am Konsumenten ein Exempel statuieren. Ist doch ein gefundenes Fressen.
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09.06.2011 10:46 Uhr von bigpapa
 
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@ DrOtt: Zitat : " Bin ich dann jetzt auch ein Raubmordkopierer, wenn ich mir die Lyrics zu einem Song im Internet durchlese??? "

Ja selbstverständlich. Das ist doch "flüchtiges Speichern im Gehirn" :) Das muss dann selbstverständlich gelöscht werden.

Gruß

BIGPAPA

Warnung : Dieser Kommentar enthält Ironie.
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09.06.2011 10:59 Uhr von reala
 
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Die werden niemals riskieren, dass gerichtlich festgestellt wird, dass die Nutzung von Streamingangeboten leagl ist.
Allein deswegen wird da nichts kommen

[ nachträglich editiert von reala ]
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09.06.2011 11:04 Uhr von Liebi
 
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na viel Spaß bei 4 Millionen nutzern am Tag....

Die werden sowieso nicht alle verklagen können, und rausfiltern, wer da mehrmals des öfteren geschaut hat, wäre ja auch extrem aufwendig. Da müsste man ja für die letzten 10 Tage 40 Millionen IP-Abfragen veranlassen.
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09.06.2011 11:07 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -1
 
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"Falsch. Das Verlinken illegaler Inhalte kann bereits einen Strafbestand darstellen. Gibt es bereits einige Urteile zu dem Thema. Der Betreiber einer Seite kann sich mittels Disclaimer zwar distanzieren, im Falle von Kino.to dürfte das aber ziemlich sinnlos sein, da die Links bewusst und zielgerichtet ausgebracht wurden. Außerdem hat Kino.to die Inhalte nicht nur verlinkt, sondern selber einige Hoster betrieben. Die wurden übrigens mit abgeschaltet."

Streamingseiten sind nicht verboten. Bei vielen Fiilmhostern findest du einen Link wo du illigale Inhalte melden kannst um sie entfernen zu lassen. Die Hoster bieten nur die Möglichkeit Daten abzuspeichern und runter zu laden bzw. anzusehen, die Kontrolle selbst übernimmt die Öffentlichkeit. Heißt also, erstmal abwarten wie die Hoster verknackt werden und jeh nachdem wird dann kino.to verknackt.

"Während die einen der Meinung sind, die Daten würden nur temporär übertragen, meinen andere, dass nach Abschluß des Cache-Vorgangs eine vollständige Kopie des Werks auf dem Rechner schlummert und erst durch z.B. Schließen des Browserfensters wieder gelöscht wird. "
Die Frage ist, wurde denn vollständig runter geladen? Was ist wenn zb. eine Minute vor Schluss das vollständige cachen durch Abbruch verhinderst? Damit steht nämlich keine vollständige Kopie zur Verfügung. Von dem das es sich hierbei um eine rein technische Angelegenheit handelt mal ganz abgesehen.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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09.06.2011 11:15 Uhr von seven77
 
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