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NATO-Treffen: Deutschland wird sich weiterhin nicht am Krieg in Libyen beteiligen

Heute machte Deutschland bei einem Treffen der Verteidigungsminister der NATO-Staaten deutlich, dass sie sich weiterhin nicht an der Operation "Unified Protector" in Libyen beteiligen werden. NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hatte dort nach mehr Unterstützung gesucht.

Frankreich und Großbritannien zeigten Unverständnis für diese Entscheidung Deutschlands. Der Druck auf das Gaddafi Regime soll erhöht werden und die 14 NATO-Staaten, die das Material liefern, tragen die Kosten alleine. An den Angriffen selbst sind neun Länder beteiligt.

Man wolle so lange weiter machen, bis keine Zivilisten mehr gefährdet seien, wenn nötig auch bis September, betonte der britische Verteidigungsminister Liam Fox. Den Wiederaufbau sollen aber die EU und die vereinten Nationen leisten. Wie Deutschland sich dabei beteiligen wird wurde noch nicht gesagt.


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WebReporter: elpollodiablo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Krieg, Libyen, NATO, Treffen
Quelle: www.tagesschau.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2011 19:24 Uhr von BestRegards
 
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"Man wolle so lange weiter machen, bis keine Zivilisten mehr gefährdet seien"

Spätestens wenn alle Zivilisten durch Kollateralschäden weggebombt wurden, wird das der Fall sein.
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08.06.2011 19:51 Uhr von usambara
 
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die Nato-Strategie verstehe ich nicht so ganz. Statt Gaddafis Truppen zu im Feld anzugreifen, zerbombt man wochenlang seinen Militärkomplex
in Tripolis bzw. militärische Einrichtungen die längst verlassen und leer geräumt sind. Offenbar will die Nato, aus welchen Gründen auch immer, den Krieg in die Länge ziehen.
Das beweist auch die Aufforderung an die Rebellen, nicht weiter vor zu rücken, obwohl sie längst in der Lage dazu sind.
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08.06.2011 19:53 Uhr von certicek
 
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"Der Krieg in Nordafrika sei nicht gegen Libyen, sondern gegen China gerichtet, stellte der Republikaner Craig Roberts fest, der Vizefinanzminister unter dem früheren Präsidenten Ronald Reagan gewesen war."

http://de.rian.ru/...
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08.06.2011 20:03 Uhr von usambara
 
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@certicek: ach, die Chinesen und ihre Vertreter waren doch die Ersten, die zu Gesprächen mit der Rebellen-Regierung in Benghazi anreisten.
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09.06.2011 09:20 Uhr von bono2k1
 
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Tja: im schlimmsten Fall muss halt dann etwas passieren...in Deutschland...am besten ausgeführt von ein paar Irren aus Libyen^^....

Klar wird Deutschland mitmachen...wartet nur darauf...wir räumen dann auf^^
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10.06.2011 03:00 Uhr von Cerus
 
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Warum wohl ! haben Schwesterwelle und Co sich bei der UN Resolution herrausgehalten ? Weil Sie wußten wer die islamistischen sogenannten Rebellen zum Aufstand angezettelt haben.
Diese Rebellen ( sie wollen unter anderem den König wiederhaben ) wurden von der CIA und anderen Geheimdiensten seit Jahren unterstützt und finanziert zuletzt sogar dort im Osten in einem Lager ausgebildet und dann zum Protestaufruhr ala Ägypten aufgehetzt.Die Lybische Regierung und nicht Gaddafi hat den Fehler begangen und hat mit Gewalt geantwortet so wie es von den modernen Kreuzrittern geplannt war. Schließlich sollten die dummen Bürger in ihren Ländern dies mitmachen was sie ja auch nun tun durch diese mediale Verarsche.

Naklar waren die Chinesen zu Gesprächen dort schließlich haben Sie ja auch einiges an Investitionen in das Land gesteckt und wollen sich nicht so einfach von den Kreuzrittern vom Feld schubsen lassen.

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