08.06.11 16:37 Uhr
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Neue Erkenntnisse über Lymphdrüsenkrebs

Für Krebs sind nicht überall im Körper optimale Bedingungen, um zu wachsen. Viel mehr schafft sich der Krebs eine Umgebung, in der er existieren kann. Manche Tumore locken und zapfen erst Blutgefäße an, damit sie wachsen können, andere manipulieren das Immunsystem.

Lymphdrüsenkrebs sind entartete weiße Blutzellen. Ihre Anreicherung in den Lymphknoten oder in der Milz ist abhängig von Boten- und Wachstumsstoffen. Die Chemokine CCL19/CCL21 locken Immunzellen an, Lymphomzellen als ehemalige Immunzellen werde dabei ebenfalls stimuliert.

Sind die Krebszellen in die Lymphknoten oder die Milz gelockt worden, nisten sie sich in der T-Zone ein, wo eigentlich Zellen für die Abwehr produziert werden. Dort beeinflussen sie das Gewebe, noch mehr Chemokine CCL19/CCL21 freizusetzen. Wird die Ausschüttung blockiert, wächst der Krebs nicht mehr.


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WebReporter: handstand
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krebs, Therapie, Zelle, Blutgefäß, Lymphdrüse
Quelle: g-o.de

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