08.06.11 15:06 Uhr
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USA: Kritik von Amnesty International - Häftlinge seit 40 Jahren in Einzelhaft

Die Häftlinge Albert Woodfox (64) und Herman Wallace (69) verbüßen eine Haftstrafe im Louisiana State Penitentiary. Das Brisante an der Sache: Die beiden Männer sitzen seit 1972 in Einzelhaft, weil sie einen Gefängniswärter ermordet haben.

Amnesty International setzt sich nun für die Häftlinge ein und erklärte am Dienstag, dass die Isolierung der beiden Männer sofort außer Kraft gesetzt werden muss. Die Strafe würde nicht nur gegen amerikanische und sondern auch gegen internationale Gesetze verstoßen.

Die Inhaftierten klagen nun gegen den US-Bundesstaat Louisiana und berufen sich dabei auf das Grundgesetz der USA, wonach eine grausame und ungewöhnlich Bestrafung verboten ist. Sie hausen 23 Stunden täglich in Zellen, die 2x3 Meter groß sind und dürfen weder arbeiten noch sich weiterbilden.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Haft, Gefängnis, Amnesty International, Einzelhaft
Quelle: www.rnw.nl

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2011 17:32 Uhr von ZzaiH
 
+6 | -8
 
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oh die armen mörder: haben ein leben beendet und müssen tatsächlich ihr leben eingesperrt verbringen

sofort raus mit denen aus den gefängnissen, damit sie was vom leben haben..

-.-
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08.06.2011 17:43 Uhr von artefaktum
 
+4 | -7
 
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@ZzaiH: "sofort raus mit denen aus den gefängnissen, damit sie was vom leben haben.."

Das verlangt ja niemand.
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10.06.2011 01:21 Uhr von Zitronenpresse
 
+3 | -0
 
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Was fuer Asso-Pack hier im Forum! Wenn jemand einen Mord begeht, heißt das nicht, das man die Menschenrechte abschaffen kann.

Es gibt Gesetze die klar und deutlich sagen, was mit Mördern zu tun ist. Wenn sich der Staat nicht an die Gesetze hält, gehören die Verantwortlichen ebenfalls hinter Gitter.

Das ist ebenfalls Gesetz.

Also Raus mit den Jungs ein eine normale Zelle. Die Arschlöcher, die sie 40 Jahre lang in Einzelhaft hielten können gleich mit einziehen!

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