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USA: Kritik von Amnesty International - Häftlinge seit 40 Jahren in Einzelhaft

Die Häftlinge Albert Woodfox (64) und Herman Wallace (69) verbüßen eine Haftstrafe im Louisiana State Penitentiary. Das Brisante an der Sache: Die beiden Männer sitzen seit 1972 in Einzelhaft, weil sie einen Gefängniswärter ermordet haben.

Amnesty International setzt sich nun für die Häftlinge ein und erklärte am Dienstag, dass die Isolierung der beiden Männer sofort außer Kraft gesetzt werden muss. Die Strafe würde nicht nur gegen amerikanische und sondern auch gegen internationale Gesetze verstoßen.

Die Inhaftierten klagen nun gegen den US-Bundesstaat Louisiana und berufen sich dabei auf das Grundgesetz der USA, wonach eine grausame und ungewöhnlich Bestrafung verboten ist. Sie hausen 23 Stunden täglich in Zellen, die 2x3 Meter groß sind und dürfen weder arbeiten noch sich weiterbilden.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Haft, Gefängnis, Amnesty International, Einzelhaft
Quelle: www.rnw.nl

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08.06.2011 17:32 Uhr von ZzaiH
 
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