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Biennale: Deutscher Künstler sorgt für Empörung in Dänemark

Der deutsche Künstler Thomas Kilpper sorgte mit seinem Beitrag zur Biennale für Kritik in Dänemark.

Sein Werk "Pavillon für revolutionäre Redefreiheit" ist ein Bodenmosaik, auf denen 33 Personen abgebildet sind, die laut ihm Missbrauch mit der Meinungsfreiheit betrieben haben. Auf diesem Mosaik können die Leute herumlaufen.

Mehrere dänische Zeitungen kritisierten das Werk Kilppers, auf dem unter anderem auch Angela Merkel abgebildet ist, auf verschiedene Weise. Außerdem bemängelten sie, dass lediglich zwei von 18 Teilnehmern des dänischen Pavillons aus Dänemark kommen.


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WebReporter: crzg
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Künstler, Dänemark, Empörung, Meinungsfreiheit, Biennale
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2011 14:18 Uhr von Ginseng
 
+10 | -2
 
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liebe Dänen: "Außerdem bemängelten sie, dass lediglich zwei von 18 Teilnehmern des dänischen Pavillons aus Dänemark kommen."

Das ist ungefähr die Quote der deutschen Fußball-Nationalmanschaft und regt sich jemand darüber auf?

[ nachträglich editiert von Ginseng ]
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08.06.2011 15:02 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -1
 
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Jyllands-Posten: "Es handelt sich um eine eigentümlich zahme Provokation. Gemessen an dem, was möglich gewesen wäre, wenn der deutsche Künstler die Biennale-Gäste zum Abputzen ihrer Füße auf Bildern von Terroristenchefs, Imamen mit starkem Profil oder vielleicht vom Propheten Mohammed selbst eingeladen hätte."

was für ein idioten-blatt.

wirklich peinlich ist, dass die dänen keine eigenen künstler haben...
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09.06.2011 08:22 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Oberlehrer, über irgendwas drüberzulaufen, ist symbolische Gewalt?
Aha.

Der Künstler nimmt sich das selbe Recht auf Satire heraus wie der Jyllands-Posten, aber die eigene Medizin schmeckt denen wohl nicht besonders...jetzt fehlt nur noch, daß die Redakteure Bilder von Klippers verbrennen, dann wäre der Kreis geschlossen.
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09.06.2011 12:32 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Oberlehrer, das ganze ist doch eine Satire auf eine Satire. Und die Satiren, die den Anlaß zu diesem Kunstwerk gaben, waren ja nun selber ziemlich billig und schlecht. Kilpper hat darauf genau richtig reagiert- mit einer ebenso geschmacklosen Satire, die von genau jenen Gesetzen gedeckt wird, die dem Jyllandsposten auch seine hetzerischen, platten Witzbildchen ermöglichten.
Also, ich finde diese Taktik sehr raffiniert und angemessen.

Der Jyllandsposten IST quasi schon mit Springerstiefeln über Davidsterne marschiert, und das wurde eben von der Meinungsfreiheit gedeckt. Und nun regen sie sich drüber auf, daß andere nun eben über ihre Hakenkreuze marschieren, und nicht über Davidsterne. DAS ist der Wiederspruch, auf den Kilpper aufmerksam macht! Insofern funktioniert diese Aktion perfekt...

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