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Ex-Bundespräsident Horst Köhler begründet erstmals seinen Rücktritt

Ungefähr ein Jahr ist es jetzt her, da trat Horst Köhler von seinem Amt als Bundespräsident zurück. Nun meldete er sich erstmals mit einer Begründung seines Rücktritts zu Wort.

Er sagte: "Ich bin zurückgetreten, um Schaden vom Amt abzuwenden. Die Angriffe auf mich im Zusammenhang mit meinen Äußerungen über sicherheitspolitische Interessen Deutschlands waren (...)durch nichts gerechtfertigt. Es war die Rede von der Befürwortung von Wirtschaftskriegen und möglichem Verfassungsbruch."

Köhler kritisierte weiter, dass seine Aussage zur Mandatsverlängerung des Afghanistan-Einsatzes bewusst missverstanden und innerparteilich sowie auch parteipolitisch instrumentalisiert wurde.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ex, Rücktritt, Bundespräsident, Amt, Erklärung, Horst Köhler
Quelle: www.open-report.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2011 13:02 Uhr von amidam
 
+4 | -20
 
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08.06.2011 13:24 Uhr von willi_wurst
 
+28 | -1
 
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köhler war mir definitiv lieber, als der aktuelle schleimige wendehals ...
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08.06.2011 14:37 Uhr von zhnujm
 
+6 | -0
 
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@ amidam: Köhler hat lediglich das ausgesprochen, was tatsächlich bereits Realitat ist.
Und da du dich nicht mehr erinnern kannst:

"Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ, bei uns durch Handel Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern."

http://www.dradio.de/...
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08.06.2011 17:06 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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zhnujm, also, mit anderen Worten: "Die Bevölkerung hat nix mehr gegen Wirtschaftskriege, also können wir jetzt ruhig welche führen, um unsere Wirtschaftsinteressen durchzusetzen. Auf nach Libyen, der passende Notfall läßt sich arrangieren. Wir verteidigen nun deutsche Arbeitsplätze in Afrika."
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08.06.2011 18:24 Uhr von zhnujm
 
+1 | -0
 
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