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08.06.11 12:25 Uhr
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Ex-Bundespräsident Horst Köhler begründet erstmals seinen Rücktritt

Ungefähr ein Jahr ist es jetzt her, da trat Horst Köhler von seinem Amt als Bundespräsident zurück. Nun meldete er sich erstmals mit einer Begründung seines Rücktritts zu Wort.

Er sagte: "Ich bin zurückgetreten, um Schaden vom Amt abzuwenden. Die Angriffe auf mich im Zusammenhang mit meinen Äußerungen über sicherheitspolitische Interessen Deutschlands waren (...)durch nichts gerechtfertigt. Es war die Rede von der Befürwortung von Wirtschaftskriegen und möglichem Verfassungsbruch."

Köhler kritisierte weiter, dass seine Aussage zur Mandatsverlängerung des Afghanistan-Einsatzes bewusst missverstanden und innerparteilich sowie auch parteipolitisch instrumentalisiert wurde.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Ex, Rücktritt, Bundespräsident, Amt, Horst Köhler, Erklärung
Quelle: www.open-report.de
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08.06.2011 13:02 Uhr von amidam
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08.06.2011 13:24 Uhr von willi_wurst
war mir definitiv lieber, als der aktuelle schleimige wendehals ...
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08.06.2011 14:37 Uhr von zhnujm
Köhler hat lediglich das ausgesprochen, was tatsächlich bereits Realitat ist.
Und da du dich nicht mehr erinnern kannst:

"Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ, bei uns durch Handel Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern."

http://www.dradio.de/...
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08.06.2011 17:06 Uhr von mort76
also, mit anderen Worten: "Die Bevölkerung hat nix mehr gegen Wirtschaftskriege, also können wir jetzt ruhig welche führen, um unsere Wirtschaftsinteressen durchzusetzen. Auf nach Libyen, der passende Notfall läßt sich arrangieren. Wir verteidigen nun deutsche Arbeitsplätze in Afrika."
Kommentar ansehen @mort76   
 
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08.06.2011 18:24 Uhr von zhnujm
Ich sage nicht, dass Wirtschaftskriege gut sind, aber schau doch mal nach Somalia. Was machen wir den da, außer die besagten Handelswege frei zu halten.
Und wenn ich sehe das unser aktueller Verteidigungsminister in die gleiche Richtung argumentiert und das plötzlich kein Schwein mehr interessiert ...
Kommentar ansehen .,,.,.,.   
 
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09.06.2011 03:30 Uhr von Kaputt
Köhler = Bundespräsident der Herzen.

Wulff hat schon einen ganz krummen Rücken vom vielen Bücken.
Kommentar ansehen zhnujm,   
 
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09.06.2011 08:06 Uhr von mort76
ja eben, und das kotzt mich an.
Die einen wollen in Libyen mitbomben, die anderen wollen gleich in Pakistan einmarschieren, in Afghanistan sind wir seit einigen Jahren- der Damm ist gebrochen, wir werden uns jetzt mit Sicherheit non-stop in irgendwelche Kriege verwickeln lassen, und das ist nun, nach den Kriegen der letzten Jahre, so normal geworden, wie ich es nie für möglich gehalten hätte...und die Abschaffung der Wehrpflicht sowie der geplante Einsatz der Bundeswehr im Inneren läßt auch nichts gutes ahnen. Das soll jetzt langfristig so weitergehen, das ist klar. Zur Not gegen dioe eigene Bevölkerung, wenn sie aufmuckt.
Mal sehen, ob Gaddafi dann Berlin bombardieren darf, wenn Merkel die Bundeswehr oder die geplanten Aufstandsbekämpfungstruppen der EU gegen deutsche Aufständische einsetzt.

Was mich bei Köhlers Argumentation gestört hat, ist, daß er den derzeitigen Zustand kein Stück weit kritisert. Bei ihm klingt das so, als wäre diese Kriegstreiberei unbedingt nötig- lernen die eigentlich nichts aus der Geschichte? Was hat das denn in den letzten 10 Jahren genutzt? In Afghanistan verlieren wir, in Libyen bomben wir Islamisten an die Macht- Bravo!

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