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NATO: Wie geht es nach dem Krieg in Libyen weiter?

Seit zwei Monaten fliegt die NATO Angriffe auf Libyen und das Bündnis glaubt, dass Machthaber Gaddafi nicht mehr lange im Amt und Land bleiben werde. Um den Wiederaufbau sollen sich dann EU, Vereinte Nationen und Afrikanische Union kümmern.

Insgesamt 10.000 Starts von Flugzeugen und 4.000 Angriffe auf 1.800 militärische Ziele verkündet NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Unter den Zielen seien "rund 100 Kommandoeinrichtungen, die Gaddafi verwendet hat, um Attacken gegen Zivilisten zu organisieren.", so Rasmussen.

Dazu kommen 700 Munitionslager und 500 gepanzerte Fahrzeuge. Auch würden viele Soldaten in Gaddafis Armee desertieren. Es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis Gaddafi gehe. Nun schon treffen sich die EU-Verteidigungsminister, um über die Zeit nach dem Gaddafi-Regime zu beraten.


WebReporter: elpollodiablo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krieg, Libyen, NATO, Muammar al-Gaddafi, Regime
Quelle: www.tagesschau.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2011 13:59 Uhr von maki
 
+4 | -2
 
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Das Land wird wie üblich ausgeplündert: und besenrein dem vom Westen aufgewiegelten Mob hinterlassen.
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08.06.2011 16:52 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -5
 
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@maki du bist am besten in Libyen aufgehoben.

Warum kann Gaddafi sich so lange gegen solch eine Macht, die ihn niederzwingen will, wehren? Weil er durch sein Erdöl Milliarden verdient hat, eine Armee hochgerüstet hat und das Volk verarmen ließ.

Ich denke für das gemeine Volk wird sich nichts Wesentliches ändern, aber mit Hilfe durch den Westen könnte es möglich sein eine Regierung zu schaffen, bei der die Korruption und Unterdrückung nicht so heftig ist.
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08.06.2011 17:47 Uhr von usambara
 
+0 | -2
 
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@maki: na ja, der Aufstand begann bekanntlicher maßen vor dem NATO-Krieg als Folge der Aufstände in den Nachbarländern.
Zudem hat man bis dato gute Geschäfte mit Gaddafi gemacht, insbesondere die nun beteiligten Länder.
Frankreich wollte ja noch vor kurzem Atomkraftwerke in Libyen bauen.
Und wie es mit der Verteilung der Bodenschätze wird in einem Land, wo man bald Verträge mit den über 120 Stämmen abschließen muss, statt bei der Zentralregierung...?
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10.06.2011 04:17 Uhr von Cerus
 
+0 | -1
 
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Kamala Kurt: informiere Dich bitte vorher richtig bevor Du soviel Dünnschiß von Dir gibst.

Das lybische Volk bzw. deren Stämme hatte eines der höchsten Lebenstandards in Afrika, einschließlich Gesundheit, Verdienst ect. Die Zahl der Inhaftierten geringer als in den EU Ländern.
Warum sollte das Volk gegen eine solche Regierung sein an der Gaddafi noch nicht einmal einen großen Anteil mehr hatte da er sich weitgehend schon aus der Regierung zurück gezogen hatte.
Wenn das Volk so verarmt und gebeutelt, wie es diese modernen Kreuzritter uns weißmachen wollen dann wäre der Aufstand vorbei und die alte Regierung sowie Gaddafi hinweggefegt worden.
Nein den Aufstand gab es weil der Stamm im Osten ( vorwiegend dortige Extremistische Gruppierungen ) von den westlichen CIA ect. unterhalten, ausgebildet und aufgestachelt wurde und das nicht zum erstenmale.

@usambara

Der Aufstand begann lange nach den Aufruhr in den Nachbarländern und es ging nicht um Demokratie.

[ nachträglich editiert von Cerus ]

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