Krank am Arbeitsplatz: Milliardenschwerer Schaden für die Volkswirtschaft
Die Zahl der Arbeitenden, welche krank an ihren Arbeitsplatz gehen, steigt. Gründe dafür sind etwa Angst vor dem Arbeitsplatzverlust oder das Pflichtgefühl gegenüber dem Arbeitgeber. Die Beratungsfirma Booz & Company wurde von der Felix-Burda-Stiftung beauftragt, dieses Phänomen zu untersuchen.
Ein Begriff ist für dieses Phänomen ebenfalls gefunden: "Präsentismus". Doch wie die Studie belegt, schadet der Präsentismus der Volkswirtschaft erheblich. In Deutschland beziffert Booz den Schaden mit 225 Milliarden Euro. Würden sich kranke Mitarbeiter auskurieren, wäre diese Zahl viel niedriger.
Nicht nur, dass arbeitende Kranke weniger Leistung erbringen können. Es steigt auch die Zahl der Fehler und das Unfallrisiko. Durch den Ausbau der Gesundheitsvorsorge in Unternehmen könnten Firmen die Kosten senken und sich dadurch sogar einen "echten strategischen Wettbewerbsvorteil" erarbeiten.