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Wolfgang Schäuble fordert mehr Geld für Griechenland

In einem Schreiben an die Finanzminister der Eurozone, den IWF und die EZB warnt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vor der konkreten Gefahr "einer ersten ungeordneten Zahlungsunfähigkeit" eines Euro-Mitglieds.

Neben der nächsten zwölf-Milliarden-Tranche aus dem Griechenland-Hilfspaket sei ein weiteres Rettungsprogramm - bei "fairer Lastenverteilung" zwischen Steuerzahlern und Privatgläubigern - erforderlich.

Der 68-Jährige regt an, bis zum 20. Juni die Voraussetzungen für einen griechischen Anleihetausch zu schaffen und Athen so eine siebenjährige Atempause bei der Bedienung seiner Schulden einzuräumen. Schäuble selbst rechnet jedoch mit Widerstand in der Frage der Beteiligung des Privatsektors.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Griechenland, Wolfgang Schäuble, Forderung, Schuldenkrise, Finanzhilfe
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2011 11:35 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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@bertie mich würde nur interessieren, wer die immensen Zinsen dafür zahlt.

Schließlich stehen hiesige Steuerzahler für insgesamt höhere und steigende Kosten für Kreditversicherungen bzw. Renditen der bundesdeutschen Schulden gerade. Bei demnächst insgesamt steigendem Zinsniveau eine teure geschicht: 1 Prozent Zinsen mehr = mind. 10 Mrd. Euro mehr Zinsen/Jahr. Mit einige Prozent wird man dann rechnen müssen...die eigenen Refinanzierungskosten werden weit höher liegen als die angeblichen "Zinsgewinne", an die eh keiner mehr glaubt.

Das ist nur eine Säule, auf die die Transferunion aufgebaut ist.

Weitere sind:
- Inflation
- Direkte Transfers (z. B. der 22 Mrd. Vorschuss für den EMS)
- Umstrukturierung der EU-Finanzierung (Vorschlag kommt im Sommer)
- Forderungsverzicht seitens der öffentlichen Hand.
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08.06.2011 12:09 Uhr von artefaktum
 
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@ertl058: "Und die Schulden reifen dann zu einem besseren Jahrgang?"

Dumm ist der Gedanke nicht. Griechenland wird seine Schulden nur zurückzahlen können, wenn es mit den Kürzungen (um Geld für die Raten zu zahlen) nicht seine Wirtschaft abwürgt. Kommt die Wirtschaft ins laufen, wird Geld verdient und Steuern bezahlt. Wenn der Motor wieder läuft, kann man später dann immer noch zurückzahlen. Du musst das mehr makroökonomisch verstehen.
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10.06.2011 21:28 Uhr von neminem
 
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Was ist euer Problem? Glaubt ihr im Ernst man könnte heute noch die Schulden zurückzahlen? Die EU spart sich kaputt... dabei heisst es gerade jetzt Schulden machen Schulden machen Schulden machen... was denn sonst?
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13.06.2011 16:05 Uhr von Kodiak82
 
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Vorschlag: Als erstes verzichten alle Politiker in Deutschlad auf 50% ihres Bruttoeinkommens durch die Abgeordnetentätigkeit und zahlen zusätzlich 75% von ihren Nebeneinkünften in einen gemeinsamen Topf der nach Griechenland geschickt wird.

Ich glaube das würden die wohl nicht machen.

SCHEISS VERLOGENES SCHMAROTZER VOLKSVERRÄTER DRECKSPACK.

Alles nur Bankenmarionetten.

Wieso braucht Griechenland denn das Geld ? - Ganz einfach, die nächste Rate an die Kreditinstitute ist fällig.

Letztes Mal hat D 22 Mrd doch gezahlt, davon sind 19 Mrd an deutsche Kreditinsitute sofort zurück geflossen.

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