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Wolfgang Schäuble fordert mehr Geld für Griechenland

In einem Schreiben an die Finanzminister der Eurozone, den IWF und die EZB warnt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vor der konkreten Gefahr "einer ersten ungeordneten Zahlungsunfähigkeit" eines Euro-Mitglieds.

Neben der nächsten zwölf-Milliarden-Tranche aus dem Griechenland-Hilfspaket sei ein weiteres Rettungsprogramm - bei "fairer Lastenverteilung" zwischen Steuerzahlern und Privatgläubigern - erforderlich.

Der 68-Jährige regt an, bis zum 20. Juni die Voraussetzungen für einen griechischen Anleihetausch zu schaffen und Athen so eine siebenjährige Atempause bei der Bedienung seiner Schulden einzuräumen. Schäuble selbst rechnet jedoch mit Widerstand in der Frage der Beteiligung des Privatsektors.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Griechenland, Wolfgang Schäuble, Forderung, Schuldenkrise, Finanzhilfe
Quelle: www.focus.de

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