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Tschechischer Staat schuldet Unternehmer Geld - er lässt Kunstwerke in Wien pfänden

Es ist eine Premiere in europäischen Museen: Während einer laufenden Ausstellung wurden drei Leihgaben des tschechischen Staates im Wiener Museum Belvedere gepfändet.

Grund für die kuriose Aktion ist ein Rechtsstreit zwischen der Tschechischen Republik und dem Unternehmer Josef Stava, der sich von dem Staat um Millionen geprellt fühlt.

Stava nutzte eine Nachlässigkeit Tschechiens aus. Denn man vergaß, die Kunstwerke unter sachliche Immunität zu stellen, so dass jeder, dem der Staat Geld schuldet, diese pfänden kann. Der Unternehmer droht derweil, dies auch in anderen Museen weltweit zu tun.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Geld, Kultur, Staat, Unternehmer, Gerichtsvollzieher, Pfändung, Belvedere
Quelle: www.spiegel.de

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