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Bitcoins - Gefährliche Währung im Internet

Die Onlinewährung Bitcoin wurde jetzt zum gefährlichsten OpenSource Projekt aller Zeiten "gekürt". Das alternative Onlinegeld sei eine Gefahr für die Gesellschaft.

"Bitcoins besitzen das Potenzial, der gesamten Gesellschaft durch Steuerhinterziehung, Geldwäsche oder illegalen Geschäften nachhaltig zu schaden", gab der rund 600 Unternehmen schwere Lobbyingverband BVDW zur Aussage.

Die Onlinewährung hat einen starken Wertzuwachs zu verzeichnen. Der Wechselkurs ist von 30 Cent pro Coin auf mittlerweile 19 Euro pro Coin gestiegen.


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WebReporter: AllesReinerZufall
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Internet, Online, Projekt, Währung, Open Source
Quelle: www.20min.ch

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2011 10:34 Uhr von AllesReinerZufall
 
+18 | -4
 
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ich finds gut=)
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08.06.2011 10:42 Uhr von fuxxa
 
+33 | -5
 
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Bitcoins sind natürlich geil: Aber auch hier kann die Blase irgendwann platzen. Solange die Leute Bitcoins kaufen, ist alles gut und die Rendite steigt.

Ideal wäre natürlich, wenn Bitcoins irgendwann das Geld ersetzen und jede Transaktion über Bitcoins stattfinden würde. Der Staat wäre sozusagen Handlungsunfähig und könnte keiner Bank mehr Milliarden in den Ar... stecken. Die Steuerung der Geldmenge durch Staaten, IWF und Co wäre Geschichte und der Tauschhandel würde wieder florieren ;-)
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08.06.2011 10:50 Uhr von el_padrino
 
+32 | -2
 
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und die: propaganda maschinerie läuft an...bald ist es verboten. denn mit krieg kann man hier nicht drohen.
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08.06.2011 10:56 Uhr von Klecks13
 
+21 | -2
 
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Natürlich: wird davor gewarnt. Bitcoins sind eine Schattenwährung, die sich jeder staatlichen und vor allem jeder Lobbyisten-Kontrolle entzieht. Dummerweise scheint sie trotzdem zu funktionieren, was die Argumente der Bänker ziemlich lächerlich aussehen lässt.

Da gilt auch für ihr jetziges Bitcoin-Bashing:
"Bitcoins besitzen das Potenzial, der gesamten Gesellschaft durch Steuerhinterziehung, Geldwäsche oder illegalen Geschäften nachhaltig zu schaden"

Jep, sie besitzen das Potential. Genau wie Bargeld. Oder US-Dollar, die via Western Union u.ä. problemlos und anonym in die ganze Welt überwiesen werden können.
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08.06.2011 11:12 Uhr von atrocity
 
+9 | -5
 
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Bitcoins == Pyramidensystem: Bitcoins sind ein Pyramiedensystem. Am Anfang war es einfach welche zu erzeugen. Die die das damals gemacht haben können ihre BTCs nun teuer gegen richtiges Geld tauschen.
Neue BTCs zu erzeugen "kostet" gerade solche Unmengen an Strom das man wesentlich mehr Geld rein stecken muss als raus kommt. D.h. es verdienen nur die, die seit Anfang an dabei waren. Zumindest solange es genug dumme gibt die Geld gegen BTCs tauschen.

Die Idee das der Geldfluss nicht vom Staat kontrolliert werden kann finde ich aber an sich gut. Aber, Umsetzung wegen des krank hohen Energie Bedarfs vollkommen Schwachsinnig. Leute die da mit machen sollten extra Steuern zahlen wegen Energie Verschwendung.
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08.06.2011 11:26 Uhr von zzero
 
+7 | -1
 
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WEIL: Es ist klar das davor gewarnt wird, weil vielen Firmen jetzt die Düse geht, obwohl meiner Meinung nach Opensource Projekte meistens viele Vorteile haben.

Kein Wunder das sich sowas entwickelt, wenn bsw. PayPal und andere Banken sich an den hohen Gebühren satt verdienen.

Weiter so. Es ist der Markt und Konkurrenz belebt den Markt.
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08.06.2011 11:26 Uhr von sesh
 
+8 | -4
 
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Kopf --> Tisch: Klar. "Gefährlich".

*kopfschüttel*
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08.06.2011 11:41 Uhr von Klecks13
 
+5 | -3
 
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@ atrocity: Man merkt, dass du das System Bitcoins nicht ganz verstanden hast...

Bei einem Pyramidensystem bezahslt du Geld in der Hoffnung, andere Idioten zu finden, die wiederum Geld an dich zahlen, ohne dass ein echter Gegenwert dahinter steckt. Im Idealfall soll das ewig so weiter laufen, bis die Idioten ausgehen.

Bei den Bitcoins ist das anders: Die Wertsteigerung ergibt sich ja nicht daraus, dass immer mehr Leute BTC generieren sondern aus der Tatsache, dass BTC von immer mehr Leuten als Zalungsmittel für reale Dienstleistungen und Waren akzeptiert werden.Es ist deshalb durchaus gewollt, dass die Generierung neuer BTC immer aufwändiger und damit unrentabler wird; schließlich soll keine unendliche Anzahl produziert sondern ein finaler Betrag als Zahlungsmittel im Umlauf bleiben. Eine unendliche Erhöhung der Geldmenge würde letztendlich zu einer Hyperinflation führen, niemand würde sie mehr akzeptieren und das System Bitcoins hätte damit seinen Zweck verfehlt.

Bitcoins sind ein universell einsetzbares Tauschmittel, erzielen ihren Wert durch das Vertrauen ihrer Nutzer, tragen Merkmale zur Fälschungssicherung und besitzen eine Methotik zur Steuerung der im Umlauf befindlichen Menge. Damit tragen sie alle Merkmale einer echten Währung. Bis auf eines: Staatliche Kontrolle.

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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08.06.2011 11:52 Uhr von atrocity
 
+6 | -1
 
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@Klecks13: Ich habe BTC sehr wohl verstanden.

Die Leute die zu Anfang BTCs generiert haben verdienen gerade scheiße viel Geld damit weil sie riesige Mengen davon haben, andere auch BTCs wollen und ihnen diese nun teuer abkaufen können.

Denen passt es natürlich gar nicht wenn man das System zu gut erklärt bevor sie ihre ganzen BTCs losgeworden sind ;-)

Dazu kommt das Transaktionen verifiziert werden müssen. Das erfolgt durch die selbe Berechnung mit der auch die BTC Kontingente freigeschaltet werden. Auch das braucht immer mehr Strom. Das führt dazu das für "cent" Überweisungen Unmengen an Strom aufgewandt werden müssen.
Das ist einfach arschig!

Als kurze Info: Ich habe meine Grafikkarte zum testen mal 2 Stunden lang rechnen lassen. Dafür gab es dann 0.002 BTC.
Dafür habe ich ~0,5kwh aufgewandt. Bei einem Wechselkurs von 7€ pro BTC und einem kwh preis von 22cent heißt dass das man 55€ an Strom aufwenden muss für 1BTC.
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08.06.2011 11:59 Uhr von JesusSchmidt
 
+4 | -3
 
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schneeballballsystem. auch diese blase wird noch früh genug platzen.

bitcoins sind nicht mehr wert als irgendwelche währungen in mmorpgs.

spekulatendreck.
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08.06.2011 12:13 Uhr von fuxxa
 
+4 | -1
 
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Den Rechner laufen zu lassen um damit Bitcoins zu bekommen bringt natürlich nichts.
Du kannst aber etwas für Bitcoins verkaufen. Als Händler sozusagen Bitcoins als Zahlungsmittel anbieten. Dadurch, dass immer mehr an diesem Zahlungssystem teilnehmen (sei jetzt mal vorrausgesetzt), werden mehr Bitcoins generiert. Wenn Bitcoins mehr Akzeptanz finden als Geld, sind diese auch mehr Geld wert.
Hinter Bitcoins steckt zumindest die Akzeptanz, wärend Geld gedruckt und auf den Markt geworfen wird.

Vorausgesagt wird, dass es noch ca. 20 Jahre dauert, bis die maximale Bitcoinmenge erreicht ist. Denke aber, dass es innerhalb eines Jahres verboten sein wird und nicht mehr als Zahlungsmittel angeboten werden darf. Dann sinkt die Akzeptanz und der Wert wird drastisch fallen. Dann werden Bitcoins maximal noch auf Porno-, Glücksspiel- und Drogenseiten angeboten werden.
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08.06.2011 13:02 Uhr von Klecks13
 
+5 | -0
 
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@ atrocity: Klar, wer früh eingestiegen ist, verdient jetzt einen Haufen Kohle damit. Aber dieses Spekulieren ist nur ein Nebeneffekt, der bei jeder Währung auftritt. Im Vergleich zu offiziellen Währungen ist er sogar harmlos, vor allem weit weniger Riskant für das Gesamtsystem als die offiziellen Devisenbörsen.

Trotzdem hast du wohl noch ein kleines Verständnisproblem: Du siehts offensichtlich das Erzeugen und Verkaufen von BTC als Hauptzweck und beschwerst dich, dass man heute mit dem Generieren neuer BTC draufzahlt. Dass dies ein gewollter Mechanismus ist, um a) die Menge zu begrenzen und b) den Wert zu steigern und so die Akzeptanz und Kaufkraft der Währung zu erhöhen, übersiehst du.

Es geht nicht darum, Bitcoins verkaufen zu können sondern MIT ihnen etwas kaufen zu können. Damit das funktioniert, brauchen sie einen realen Wert und eine begrenzte Anzahl. Geld, das jeder fast zum Nulltarif herstellen kann, ist nichts wert.

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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08.06.2011 13:14 Uhr von atrocity
 
+4 | -2
 
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@Klecks13: Warum sollte ich heute Geld investieren, BTCs kaufen, damit andere Leute reich machen, nur um dann festzustellen das die Blase platzt? ;-)
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08.06.2011 13:28 Uhr von Klecks13
 
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@ atrocity: Geld in Geld investieren = Spekulieren ;-)

Wenn es NUR beim kaufen und verkaufen von BTC bleibt, dann platzt die Blase natürlich. Denn dann steckt keine reale Kaufkraft dahinter und BTC sind nur ein virtuelles Spekulationsobjekt; keine Währung sondern Handelsware ohne echtem Wert.

Funktionieren kann das ganze nur, wenn reale Dienstleistungen und Waren damit gehandelt, Bitcoins also als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Erst dadurch wird aus dem spekulativen ein realer Wert. Und genau das passiert mittlerweile immer häufiger.

Wie ich oben schon geschrieben habe:BTC besitzen alle Merkmale einer echten Währung. Damit ist der Schritt vom künstlichen Spekulationsobjekt hin zu echtem Geld bereits geschafft.
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08.06.2011 15:12 Uhr von EdwardTeach
 
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Das wäre furchtbar: Man sollte sich fragen wer diese Coins eingeführt hat. Der gleiche könnte die theoretisch sofort ungültig machen. Wenn diese Währung sich etablieren sollte muss man auch nur weiter denken. Dann werden Konten im Internet angelegt wo man dann die Coins hin überwiesen bekommt. Die Kaufkraft der einzelnen Coins würde dann wieder von unternehmen, Staaten, Banken kontrolliert. Es wäre also kein unterschied mehr zu dem Geld was jetzt da ist, also Dollar, Euro, Pfund oder sonstwas. Aber eine weltweite Währung wäre hier irgendwie in meinem Empfinden wesentlich schlimmer als diese Experimente die jetzt draußen sind. Für eine weltweite Währung wäre Stabilität die Vorraussetzung aber soetwas gibt es nicht.
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08.06.2011 15:25 Uhr von Klecks13
 
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@ EdwardTeach: "Dann werden Konten im Internet angelegt wo man dann die Coins hin überwiesen bekommt."

Das Konto liegt direkt auf deinem Rechner, Überweisungen erfolgen direkt an den PC des Empfängers; eine Bank dazwischen gibt es nicht. Genau das ist der Punkt, weshalb die Bankenlobby Panik bekommt.

"Für eine weltweite Währung wäre Stabilität die Vorraussetzung aber soetwas gibt es nicht."

Ob Bitcoins sich als stabile Währung etablieren, muss sich erst zeigen. Der Unterschied zu einer "klassischen" Kunstwährung wie dem Euro liegt vor allem in der Entkoppelung von den internationalen Finanzmärkten. Dadurch sind BTC weitgehend unabhängig von Politik und Großkapital; der Wert hängt fast ausschließlich von Akzeptanz und Vertrauen der Nutzer ab.
Ob das zu mehr Stabilität oder Chaos führt, kann heute niemand sagen. Die klassische Finanzlehre ist auf ein solches System nicht übertragbar, womit Prognosen kaum möglich sind.

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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08.06.2011 15:38 Uhr von EdwardTeach
 
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@Klecks13: Wenn die Akzeptanz wächst und sehr groß wird schalten sich garantiert Banken ein, die die Coins "verwalten". Die "Mächtigen" lassen sich nichts wegnehmen. Und eine weltweite Revolution gegen das System ist nicht in Sicht. Die Prognose ist, dass sich die Währung nicht stabilisieren lässt. Wenn diese Internetwährung stärker wird werden die Menschen mit ihr das gleiche machen wie mit den anderen Währungen, eine Macht und Kontrollinstanz daraus formen.

Außerdem ist eine Währung die nur als Datenmaterial besteht manipulierbar und sehr unsicher. Nicht dass das jetzige Geld irgendwie sicherer ist aber bloßes Datenmaterial schafft kein Vertrauen und ohne Vertrauen gibt es Neid und Mistrauen und wenn es das gibt kommt der Rest hinterher. Es tut mir ja leid, aber in den letzten paar tausend Jahren haben sich die Menschen nicht durch Intelligenz, Akzeptanz, Tolleranz, Höflichkeit ausgezeichnet sondern durch Neid, Krieg, Hass. Alles was der Mensch erschafft kann gegen ihn verwendet werden.
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08.06.2011 15:51 Uhr von Klecks13
 
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@ EdwardTeach: Wie gesagt, eine wirklich brauchbare Prognose gibt es nicht und ist auch kaum möglich. Bisher ist es eine Schattenwährung, die nur von einem relativ kleinen Kreis genutzt wird, dort aber hohe Akzeptanz genießt.

"Außerdem ist eine Währung die nur als Datenmaterial besteht manipulierbar und sehr unsicher."

Da muss ich dir widersprechen: Bitcoins lassen sich kaum fälschen, da die Datenstruktur jede Veränderung nachvollziehbar macht. Auch Kopien werden vom Programm zuverlässig erkannt. Insofern sind sie sicherer als jede Barwährung.
Einziger Knackpunkt: Ist der Datenträger verloren oder unbrauchbar, ist auch das Geld futsch.

"Es tut mir ja leid, aber in den letzten paar tausend Jahren haben sich die Menschen nicht durch Intelligenz, Akzeptanz, Tolleranz, Höflichkeit ausgezeichnet sondern durch Neid, Krieg, Hass. Alles was der Mensch erschafft kann gegen ihn verwendet werden."

Tja, da kann man wohl schwer widersprechen.. :-(

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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08.06.2011 16:49 Uhr von stickerer18
 
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Video über die "Gefahr" der Bitcoins: http://www.youtube.com/...
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08.06.2011 19:06 Uhr von raterZ
 
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wenn bargeldloses geld: dann sind bitcoins die zukunft. erinnert mich an die "credits" aus vielen spielen. nur eben in real diesmal.
ich frag mich nur, ob man sie gesetzlich wirklich verbieten kann. gibt es dafür schon eine grundlage?
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08.06.2011 19:11 Uhr von unomagan
 
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Gut erkannt: es ist ein Schneeballsystem. "Alte" Nutzer wollen neue Nutzer, da damit der Wert steigt.

NUR: Bitcoins an sich sind keine schlechte Idee, es gibt genug "Idiotische" Sachen, die sich "Millionen" fach verkauft haben, wobei man denkt? Watt? Der ist dadurch Multimillionär? Allerdings steckt bei einem Schneeballsystem kein "mehr" Wert dahinter, während bei Bitcoins ein mehr Wert dahinter steht. Er ist nicht "riesig" oder gar "wirklich sinnvoll" aber immer noch besser als ein Schneeballsystem :)

Das einzige Problem das Bitcoins haben wird (definitiv) ist das Horading. Da Bitcoins IMMER teurer werden, da hier und da IMMER mal Bitcoins verschwinden (HD futsch, Backup futsch, vergessen, verloren etc...) werden es immer weniger Bitcoins sein die es gibt bei gleich bleibender oder gar Steigender Nachfrage (unter der Annahme das der Staat, Polizei, Rechtsanwälte und und und nicht eingreifen) ist es geschickter die Dinger zu sammeln und in 20 Jahren für 10.000 Dollar das Bitcoin zu verkaufen :)

Und ich sammle sie nur btw *g
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08.06.2011 22:15 Uhr von sv3nni
 
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ansich gute idee: wäre da nur nich das schneeballsystem und das generieren. wäre eigentlich genug dass man sie kaufen und verkaufen kann. wechselkurs sollte für alle währungen festgelegt werden - nicht sone spekuliererei wie jetzt grad.

wenn ein BTC heute 5 cent wert is und morgen 19 EUR dann taugt das nich als währung. ne währung muss stabilität bieten
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09.06.2011 08:47 Uhr von jschling
 
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Gefährlich schon nicht verkehrt: das muss doch jeder erkennen, dass das System nicht lange durchhalten kann.
Hab da gerade nochmal das FAQ angesehen (Link ist auf der ersten Seite der Kommentare, Danke dafür) und das ist irgendwie doch sehr unausgereift, wenn man manche Sachen so liest.
Alleine unter dem Punkt: Wie bekomme ich Bitcoins/Bitcoins über Paypal kaufen - da steht ja deutlich, dass es zu Betrug gekommen ist = zumindest eine gewisse Anzahl User hat ihre Bitcoins umsonst erhalten *g* (oder macht das immer noch so)

Auch der Wechsel ist in der Form doch garnicht möglich bei der Wertsteigerung ohne reelles Wachstum/einfach nur virtuell ohne jeglichen Gegenwert. Wo der Preis rasant von 30Cent/Bitcoin auf über 1900Cent/Bitcoin gestiegen ist:
da muss nur mal einer, der gleich zu Beginn 1000 Bitcoins gekauft hat (also nette 333 Euro, nicht wirklich viel), diese in Dollar (aktuell sehe ich da bei Mt.Gox Bitcoin Exchange 30,2$ beim Verkauf je Bitcoin) umtauschen = dann muss "irgendjemand" (z.B. die Firma Mt.Gox Bitcoin Exchange) 63333,33 Dollars auspacken *g* und das, wo vielleicht insgesamt positiv gesehen vielleicht die Hälfte davon jemals eingezahlt wurde (denn anfänglich kostete so ein Coin ja nur 30 Cent und es wird schon was gedauert haben, bis der Preis auf aktuell 30,2$ oder ~20€ je Coin gestiegen ist).

anderes Szenario:
Hab ich jetzt als Händler gleich zu Beginn im Jahre 2008 auf Bitcoins gesetzt, hab ich also für ein 3 Euro Produkt den Preis auf 30 Bitcoins gesetzt, soweit OK beim damaligen Wechselkurs.
Aktualisiere ich meine Preisliste nicht öfters (so zumindest täglich) würde das also bedeuten, dass mein 3 Euro Produkt, welches ich vor knapp 3 Jahren eingestellt habe, einen "neuer Bitcoin-User", der da ca 20 Euro je Coin gezahlt hat (Tendenz stark steigend), nette 600 Euro kostet *g* - aber ein 3 Euro Produkt werden nur die wenigsten für 600 Euro kaufen, die meisten würden nichtmal 4,50 Euro ausgeben = ich muss den Preis immer wieder an den aktuellen Wechselkurs anpassen - denn grob überschlagen steigt der Wert eines Bitcoins täglich um gut 50 Cent *g*)

oder sehr fragwürdig auch unter https://de.bitcoin.it/...
"der Miner erhält 50 neu generierte Bitcoins"
Ergo: aktuell kassiert der Bitcoin-Generierer/Miner also knapp 1000 Euro je 19 Euro-wertigem Bitcoin
...also würde die Herstellung einer 20 Euro Banknote die Kleinigkeit von 1000 Euro kosten, dann gäbs wohl keine 20 Euro Noten mehr (schon alleine, weil kein Euro-Nutzer so blöd wäre und ein 1000 Euro Produkt für nur 20 Euro aus der Hand zu geben *g*)
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10.06.2011 11:23 Uhr von maximilan
 
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Problem ist m. E nicht die prognoszitierte Gefahr: Die Währung ist immer so viel wert, wie man für diese kaufen kann. Da der Handel von Leistungen und auch der Erwerb von Gütern mit bitcoins bereits funktioniert, kann man durchaus von einem Wert sprechen.

Problem ist und bleibt die hohe durch Spekulanten verursachte Volatilität. Nach der aktuellen Kursralley werden einige Investoren Gewinne mitnehmen und Coins verkaufen. Folge: Fallende Kurse, welche ab einem gewissen Kurs wiederum neue Investoren lockt, die auf eine "Erholung" hoffen, um weitere Gewinne einstreichen zu können.....

Wer jedoch die Coins als Zahlungsmittel akzeptiert, geht mit der größer werdenden Blase und schwankenden Kursen ein zunehmendes Risiko ein. So werden bei Händlern die die Coins akzeptieren auch nicht die aktuellen Umrechnungskurse angeboten. Doch ausschließlich das Verhältnis Warenwert zu Bitcoins zeigt den wahren Wert der Währung.

Alles andere ist Spekulation, sprich eine Erwartung künftiger Entwicklung.

Sobald der Markt reguliert ist, können bitcoins zum besten Zahlungsmittel aller Zeiten werden. Vorher geht es ausschließlich ums Geldverdienen.
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10.06.2011 21:12 Uhr von neminem
 
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da werden leute: mit illegalen botnets (zombies) sich ne goldene nase verdienen... einfach andere pc rechnen lassen für den eigenen coin.

und leute die meinen steuerhinterziehung sei ne ausrede... da merkt man auch, dass es mit dem bewusstsein für die eigene infrastruktur auch nicht weit her ist.

für mich eine reine spekulationsblase, respekt an den erfinder, der sich eine goldene nase verdient. für die leute, die das gut finden, kann man nur hoffen dass es nicht zu groß wird. natürlich wird es sonst verboten. was glaubt ihr denn?!

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