07.06.11 22:07 Uhr
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Kompromiss bei USA-Besuch: Merkel will Libyen wieder aufbauen

Die Delegation Angela Merkels bekam bei ihrem heutigen Stelldichein im Weißen Haus zu Washington den Unmut von Hillary Clinton und Verteidigungsminister Bob Gates zu spüren. Grund ist die Weigerung Deutschlands, sich an der Seite seiner NATO-Verbündeten in Libyen militärisch zu engagieren.

Insbesondere Vizekanzler Philipp Rösler (FDP) sei durch US-Abgeordneten der Demokratischen und Republikanischen Parteien der Kopf gewaschen worden. Der Ausdruck "Unverständnis" sei noch das mildeste Wort für die Kritik, die dem Jungpolitiker entgegengebracht worden sei, so Augenzeugen.

Doch Merkel einigte sich schließlich mit US-Präsident Obama zur Beilegung der deutsch-amerikanischen Irritationen auf einen Kompromiss: Während die Militär-Allianz aus USA und ihren Verbündeten weiterhin die Bombardierung des Gaddafi-Staates übernehmen, soll Deutschland sich nun maßgeblich beim Wiederaufbau des Landes engagieren.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Deutschland, Angela Merkel, Besuch, Libyen, Kompromiss
Quelle: www.rp-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2011 22:07 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+10 | -2
 
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Rettungspaket für Libyen, wenn ich das richtig verstehe. Stimmt, das konnte Frau Merkel schon immer gut.
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07.06.2011 22:10 Uhr von upupup
 
+2 | -27
 
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07.06.2011 22:55 Uhr von shadow#
 
+7 | -4
 
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Super Damit sich die humanitäre Hilfe so richtig lohnt, macht es natürlich Sinn dass die USA erst nochmal eine Runde völkerrechtswidrig und gegen jegliche UN Resolution alles in Grund und Boden bombt.
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07.06.2011 23:07 Uhr von Rexmund
 
+1 | -4
 
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nichtmal: der Osten ist aufgebaut
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07.06.2011 23:45 Uhr von symphony84
 
+4 | -1
 
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Sie will Libyen demokratisieren ? Nette Tarnung.
Eine echte Demokratie herrscht ja nicht mal hierzulande.
Geht doch eh nur ums Öl.

http://www.spiegel.de/...

Auch noch sehr interessant.

http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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08.06.2011 04:40 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -6
 
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Alle ziehen hier über die Merkel her.

Fakt ist, Obama lädt Frau Merkel und eine Delegation von Ministern zu einem Freundschaftsgespräch ein, das sich als ein Treffen zum Prügelabholen herausstellt. Die Art und Weise, wie sich die USA aufführen, ist in meinen Augen viel skandalöser, als die Zusage beim Wiederaufbau zu helfen, denn da kann die BRD wirklich Nutzen daraus ziehen.
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08.06.2011 05:51 Uhr von fuxxa
 
+2 | -3
 
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Wenn danach: das Benzin nur noch die Hälfte kostet wär ich dafür die Ölanlagen wieder aufzubauen. Denke schon, dass man den Rebellen paar Knebelverträge aufzwingen könnte. Die haben doch keine Ahnung von sowas und mit etwas Wohlstand und paar Waffen sind diese bestimmt leichter zu besänftigen als Gaddafi. Denke nicht, dass Fr. Merkel so dumm ist und dort Krankenhäuser und Vergnügungsparks für die dortige Unterschicht bauen würde
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08.06.2011 09:03 Uhr von :raven:
 
+1 | -2
 
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Unser Kanzlerfurunkel: macht das, was sie am besten kann...

Deutsche Steuergelder verballern!

Wem das nicht gefällt, muss irgendwann erkennen, dass es eigentlich nur noch ein Mittel geben kann. Hochhuth hats bei Harald Schmidt erklärt, zwar im anderen Kontext, die Konsequenz bleibt die gleiche:
http://www.youtube.com/...
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08.06.2011 10:04 Uhr von emilklopfenstein
 
+1 | -2
 
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Ist doch gut so, Frau Merkel wird personlich in Libyen vorbeigehen und es mit eigener Hände Arbeit richten.
Schöner Gedanke, nicht?
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08.06.2011 13:10 Uhr von emilklopfenstein
 
+0 | -2
 
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Aber gewiss doch, sie kann Alles!
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08.06.2011 15:02 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -0
 
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Deutschland ist in der UN, der NATO und möchte mitsprechen, dass alles zu Rechten geschieht. Die Bundesregierung hat beschlossen, sich nicht mit seinen Soldaten militärisch in Libyen einzumischen. Das finde ich richtig. Man sollte mal überlegen, wie viele Soldaten die BDR pro Einwohner hat, im Gegensatz zu vielen anderen Staaten. Und da denke ich, dass unser Staat viel zu viele Leben junger Menschen einsetzt.

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