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Pfändungs-Angst: Tschechien holt sich Werke aus deutschen Ausstellungen zurück

Vor zwei Wochen wurden Kunstwerke, die Tschechien an Österreich verliehen hatte, von einem Wiener Gericht als Sicherheiten beschlagnahmt. Die Werke sind somit vorerst weg.

Aus Angst vor weiteren Pfändungen, hat Tschechien nun weitere Kunststücke aus der Max-Liebermann-Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn zurückgeholt. Weiterhin wurden Werke, die an die sächsische Landesausstellung "Via regia" in Görlitz verliehen wurden, abgeholt.

Die abgeholten Werke aus der Görlitzer Ausstellung könnten aber bald wieder in Deutschland stehen. Die tschechische Regierung will sich mit Sachsen verständigen und die Angelegenheit klären.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutschland, Angst, Kunst, Rückkehr, Tschechien
Quelle: www.monopol-magazin.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2011 22:28 Uhr von flokiel1991
 
+11 | -1
 
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Und warum hat das Gericht die Bilder: gepfändet? Das würde jetzt mal interessieren, denn eigentlich ist die Pfändung des Besitzes ausländischen Staatseigentums sinnlos und nicht wirklich rechtmäßig, da Staaten Schulden eh nicht zurückzahlen müssen.
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07.06.2011 23:05 Uhr von salud
 
+6 | -0
 
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quelle: das steht in der quelle.

auszug:
....
Eine Liechtensteiner Pharma-Firma fordert von Tschechien rund 370 Millionen Euro Entschädigung, weil sie in den 1990er Jahren von einer Ausschreibung ausgeschlossen wurde - zu Unrecht, wie ein Pariser Schiedsgericht entschied. Tschechien erkennt den Richterspruch nicht an und weigert sich zu zahlen.
....
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07.06.2011 23:41 Uhr von Phyra
 
+8 | -5
 
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370millionen € weil sie von einer ausschreibung ausgeschlossen wurden - ganz ehrlich, wenn ich ein angebot einhole, wettbewerbe veranstalte oder aehnliches, dann hat es mein recht zu sein ohne nennung von gruenden jeden auszuschließen den ich will.
die klage ist laecherlich.

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