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Nordrhein-Westfalen: Keine öffentlichen Aufträge mehr unter Mindestlohn von 8,62 Euro

Das Landeskabinett in Nordrhein-Westfalen hat beschlossen, ab dem kommenden Jahr solche Firmen von Öffentlichen Aufträgen auszuschließen, die nicht bereit sind, ihren Mitarbeiter mindestens 8,62 Euro Stundenlohn zu zahlen.

Von der neuen Regelung betroffen sind etwa beauftragte Unternehmen des Öffentlichen Nahverkehrs in NRW.

Dazu soll im Juli ein Tariftreue- und Vergabegesetz in das Landesparlament in Düsseldorf eingebracht werden. Der Landtag korrigiert damit die Abschaffung einer ähnlichen Regelung durch CDU/FDP.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Euro, Nordrhein-Westfalen, Mindestlohn
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2011 19:31 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+11 | -7
 
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Leider habe ich zu der ganz aktuellen Meldung keine seriöse Quelle gefunden und musste auf BILD zurückgreifen.

Fakt ist: Für uns in NRW wird unter Rot-Grün-Links vieles besser: Neben Mindestlöhne im Öffentlichen Sektor und Abschaffung der Studiengebühren sind nur zwei Beispiele.

Auch der Haushalt steht gut da.
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07.06.2011 19:51 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -7
 
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Öffentliche Aufträge ab einer gewissen Summe müssen doch europaweit ausgeschrieben werden. Heißt gerade die Aufträge die Geld bringen gehen nach draußen. Das ist fürn Popo.
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07.06.2011 23:10 Uhr von MrKlein
 
+2 | -1
 
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@hoenipoenoekel: recht hast du!

aber hast du nicht auch die linke und die NPD vergessen??
aber was bleibt dann noch......?
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07.06.2011 23:11 Uhr von Perisecor
 
+6 | -11
 
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@hoenipoenoekel: Hirntot sind wohl eher die Leute,
die;

1) sich beschweren, dass in den letzten 50 Jahren ein Lebensstandard in Deutschland etabliert wurde, der weltweit von nur sehr wenigen anderen Ländern übertroffen wird

2) die nix ordentliches gelernt haben und deshalb nicht von ihrer Arbeit im Luxus leben können, dies aber gerne würden.


@ MrKlein

In anderen News hat er suggeriert, dass er die Linken wählt. Die haben nämlich damals in der DDR einen viel größeren Lebensstandard gehabt und alle Leuten haben viel dolleren Luxus genossen als in Westdeutschland.

Denen ging es sogar so gut, dass sie es sich erlauben konnten, 10 Jahre lang auf ein Auto zu warten!

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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08.06.2011 03:09 Uhr von nickschecka
 
+1 | -1
 
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Jippieh 27 Cent mehr als sonst na da mach mich doch gleich mal auf die Socken ... dann reichts endlich zum Leben
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08.06.2011 07:43 Uhr von Djerun
 
+0 | -2
 
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jaja: "Fakt ist: Für uns in NRW wird unter Rot-Grün-Links vieles besser: Neben Mindestlöhne im Öffentlichen Sektor und Abschaffung der Studiengebühren sind nur zwei Beispiele."

ohne studiengebühren gammeln wieder irgendwelche assis jahrelang in den unis rum und blockieren studienplätze die andere gerne belegen würden

und ein mindestlohn von 8.62€ ist ja wohl mehr als lächerlich
das gibt ein ca netto von 969.25€ (alleinestehend, keine kinder) bei einer 35h woche, ui damit kann man sicher ganz toll leben, wieviel weniger gibts wohl bei h4?
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08.06.2011 08:02 Uhr von STN
 
+2 | -0
 
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Hält sich aber keiner drann: In Berlin sind es 7.50€
Die Wachschutzfirma die den neuen BND Komplex hat will nur den Wachschutzmindeslohn in Berlin zahlen, also 6,30€
Das sind 1100€ Brutto für ne 50-60 Stundenwoche.
und so etwas bekommt man vom Jobcenter angeboten *ärger*
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08.06.2011 08:09 Uhr von DrGonzo87
 
+1 | -1
 
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@Djerun: "das gibt ein ca netto von 969.25€ (alleinestehend, keine kinder) bei einer 35h woche"

Wieso? Ich finde so wenig is das nicht. Abzüglich einer Warmmiete für eine kleine 2 Zimmer Wg. ist man da bei ca. 530 Euro zum Leben im Monat. Ist doch völlig in Ordnung.

"
und ein mindestlohn von 8.62€ ist ja wohl mehr als lächerlich"

Das sag mal den Leuten die für einen 7€ Mindestlohn kämpfen. Für niedrig qualifizierte ist ein MINDESTLOHN von 8,62€ die Stunde sehr gut.
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08.06.2011 08:18 Uhr von Djerun
 
+3 | -0
 
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DrGonzo87: 530€ zum leben
prima, fahrtkosten, unterhalt fürs auto, diverse versicherungen die man vielleicht braucht
dann wirds schon eng

und wer für 7€ mindestlohn kämpft hat den schuss nicht gehört, es müssten ca 10€/h sein, dann würde auch das subventionieren der jobs durch den staat aufhören, aber das wollen unsere politiker nicht begreifen und lassen sich lieber von der arbeitgeberlobby scheiße erzählen
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08.06.2011 08:47 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -1
 
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"Wieso? Ich finde so wenig is das nicht. Abzüglich einer Warmmiete für eine kleine 2 Zimmer Wg. ist man da bei ca. 530 Euro zum Leben im Monat. Ist doch völlig in Ordnung."

Du meinst wohl eher anders rum, die 530 gehen alleine für die Wohnung + Nebenkosten drauf. Strom wird ab nächstes jahr auch wieder teurer. Was ist mit den ganzen Zwangssachen Versicherungen, GEZ, Auto.... Wäre schön wenn man rein 530€ nur zum verprassen hätte....
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08.06.2011 09:23 Uhr von Klecks13
 
+2 | -0
 
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Und in der Praxis: läuft es dann wie z.B. seit 20 Jahren in München:
Den Zuschlag erhält das billigste Angebot, wenn der Anbieter den Mindestlohn nachweisen kann. Dass er mit seinen Preisen eigentlich draufzahlen müsste, wenn er auch nur den Mindestlohn zahlt, interessiert niemanden.
Ausgeführt werden die Arbeiten dann von einem viel billigeren rumänischen Subunternehmer, denn der Mindestlohn gilt ja nur für die Mitarbeiter des eigentlichen Aftragnehmers. Wer dann tatsächlich für welchen Hungerlohn auf der Baustelle schuftet, interessiert den Auftraggeber einen Dreck; Hauptsache billig.

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]
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08.06.2011 09:32 Uhr von DrGonzo87
 
+0 | -1
 
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@CoffeMaker: "die 530 gehen alleine für die Wohnung + Nebenkosten drauf."

In manchen Gegenden sicherlich. Ein bekannter von mir hat jedoch vor kurzem in der Innenstadt eine 40m² zwei-Zimmer Wohnung in gutem Zustand für 420€ Euro inkl. aller Nebenkosten angemietet. Und seit wann ist ein Auto eine "Zwangssache"? Die Versicherungen hab ich vergessen, stimmt. Ziehen wir also nochmal 100€ ab. Bleiben also noch 430€. Immer noch völlig in Ordnung. Sind immerhin über 14€ am Tag. Also wer davon nicht satt wird...

Ach ja, wer ersnthaft noch die GeierEZ bezahlt...

[ nachträglich editiert von DrGonzo87 ]
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08.06.2011 10:07 Uhr von DrGonzo87
 
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35 Stunden: Außßerdem reden wir hier "nur" von einer 35 St. Woche. Bei den üblichen 40 Stunden sieht das Ganze auch noch etwas anders aus...
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08.06.2011 10:17 Uhr von CoffeMaker
 
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@DrGonzo87 es gibt sicherlich billige Wohnungen aber billige Wohnungen und Wohnungen die einem auch zusagen gibt es selten. Wenn beides passt hat man Glück, deswegen kannst du aber nicht sagen "hey das reicht, du könntest ja Glück haben eine billige Wohnung zu finden".
Stell dir mal vor dein Arbeitslosengeld würde nach Glück bezahlt, im Jobcenter haben die dann so Drehding und jeh nachdem auf welchen Zeiger das landet bekommst du den Betrag als Arbeitslosengeld ;)

Die Grundsicherung eines Harz4 (die wahrlich nicht prall ist) liegt schon bei inzwischen 700 € . Was sagt dir das?
Da ist keine Urlaub,kein Auto,keine Zusatzrente,kein GEZ drin. Und besser essen als ein Harz4ler will man doch auch wenn man arbeitet oder nicht ? Wenn du das alles hast liegst du ungefähr bei 900€, da sind keine Treffen mit den Kumpels in der Disco, kein Essengehen,kein Ansparen für Dinge und das Auto repariert sich auch nicht von alleine.

Hättest du mir vor 20 Jahren gesagt das 900€ (1800 DM) reichen hätte ich dir noch zugestimmt. Heute nicht mehr. Oder warum meinst du bekommen die Politiker heutzutage das gleiche in Euro was sie damals in DM hatten? Nur unsere Gehälter wurden halbert während die Preise sich verdoppeln. Naja außer Elektrokram,aber ich kauf mir ja auch nicht jeden Monat nen neuen Fernseher,geschweige kann man den essen.

Und zu der Sacche mit dem Auto, ja, man wird heutzutage gezwungen ein Auto zu haben, weil a) die Arbeit weiter weg liegt (Arbeit genau vor der Haustür ist auch schon wieder Glückssache) und die Verkehrsbetriebe nicht nach Nötigkeit fahren sondern nach Profit b) wird das von vielen Arbeitgebern bereits als Voraussetzung für Flexibilität gewertet.
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08.06.2011 18:38 Uhr von Djerun
 
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DrGonzo87: das auto ist schon nicht unerheblich, mann kan ja nicht davon ausgehen direkt am arbeitsplatz zu wohnen

für solche berechnungen lohnt es sich schon vom schlechteren fall auszugehen, damit man mal sieht was so alles rauskommen kann
deswegen auch 35h/woche

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