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Düsseldorf: Richter durfte sein Auto über Jahre hinweg im Halteverbot abstellen

Ein Richter des Düsseldorfer Oberlandesgerichts hat sein Auto über mehrere Jahre hinweg im absoluten Halteverbot abgestellt. Der heute 63 Jahre alte Mann hatte eine entsprechende Erlaubnis der Stadt, obwohl das Gericht über eine eigene Garage verfügt.

Ein Reporter hatte die Sache aufgedeckt, danach wurde die Ausnahmegenehmigung des Richters gestrichen. Die Stadt Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) teilte am heutigen Dienstag mit: "Die Genehmigung ist inzwischen erloschen".

Die bisherige Sondererlaubnis wurde mit Sicherheitsgründen begründet. Auf weitere Nachfragen erklärte die Stadt: "Zu Sicherheitsfragen äußern wir uns nicht".


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Auto, Düsseldorf, Richter, Erlaubnis, Halteverbot
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2011 19:03 Uhr von Showtime85
 
+3 | -0
 
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Die Düsseldorfer halt ne: immer ne extrawurst
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08.06.2011 05:20 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -1
 
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Man kennt ja die wahren Hintergründe nicht, warum der Richter eine Sondergenehmigung bekommen hat. Da müssen so sehr schwerwiegende Gründe vorliegen. Um die Mitmenschen nicht zu verärgern, hätte man ganz bestimmt einen anderen Weg zur Lösung des Problems finden können. Und wenn dass absolute Halteverbot aus Sicherheitsgründen war, dann kann noch nicht einmal der liebe Gott dort parken.
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08.06.2011 05:29 Uhr von KamalaKurt
 
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Und so list sich der Bericht im Badischen Tagblatt


Düsseldorf (dpa) - "Richter Bleifuß" sorgt erneut für Schlagzeilen: In die Kritik geraten war er bereits im vergangenen Jahr, weil er sich mit umstrittenen Mitteln gegen Bußgeldbescheide gewehrt hatte, die ihn selbst betrafen. Ausgerechnet als Vorsitzender des Bußgeldsenats soll er damals mit mehreren Tempoverstößen 14 Punkte in Flensburg angesammelt haben. Nun kam heraus: Der Richter am Düsseldorfer Oberlandesgericht hat seinen Wagen während des Dienstes jahrelang im absoluten Halteverbot geparkt.

Dank einer Ausnahmegenehmigung der Stadt musste der 63-Jährige keine Knöllchen fürchten. Als ein Journalist der Sache nachging, war schnell damit Schluss: "Die Genehmigung ist inzwischen erloschen", sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung gestern auf Anfrage. Sie sei seinerzeit aus Sicherheitsgründen erteilt worden.

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