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EHEC-Epedemie bringt Krankenhäuser in den finanziellen Ruin

22 Menschen sind bisher an den Folgen einer EHEC-Infektion gestorben. Viele Kliniken sind mit der immer noch steigenden Anzahl von Patienten überfordert.

Doch nicht nur Personal ist knapp, auch die finanziellen Mittel gehen langsam aus. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft möchte nun mehr Hilfe, um die Krise bewältigen zu können.

"Ich appelliere an die Politik angesichts der Ehec-Epidemie, die geplanten finanziellen Kürzungen für die Krankenhäuser zurückzunehmen", so der Hauptgeschäftsführer Georg Baum.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Politik, Klinik, EHEC, Ruin
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2011 12:02 Uhr von derSchmu2.0
 
+23 | -9
 
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22 Tote, eine Epidemie und Verlangen nach Geld wenns nich die Pharmaindustrie ist, sinds die Versicherungen dahinter, die mehr Kohle wollen und wir habens ja, die Folgen von vorschnellen und tiefgreifenden Warnungen über mögliche EHEC-Quellen dürfen wir bald (leider zurecht) ausbaden und dann noch die Vorbeugung bzw. die Ausbreitung einer "Epidemie"...

So langsam solle man sich mal an die Medien wenden, was die so in den letzten Wochen bzw. Monaten alles an Muell und Panik verzapft haben...wir sind besser informiert worden ueber den Kachelmann-Prozess als ueber die wirklich wahren Tatsachen dieser "Epidemie"....und da hab ich mich vor Wochen noch ueber die miserable Informationspolitik Japans bzgl. Fukushima aufgeregt...
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07.06.2011 12:26 Uhr von w0rkaholic
 
+45 | -5
 
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Wow! 22 Tote! Und wieviele sind in der gleichen Zeit gestorben, weil sie die Treppe runtergefallen sind?

http://www.treppensicherheit.de/...

Jede Woche sterben durchschnittlich 21 Menschen durch Treppenstürze! Wann hört dieser Treppenwahnsinn und Stufenhorror endlich auf???

[ nachträglich editiert von w0rkaholic ]
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07.06.2011 12:50 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -8
 
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AN nich IN: also wayne...gibt kein natürliches grundrecht darauf gewinne erzielen zu dürfen, das gilt für jedes unternehmen genauso wie für krankenhzäuser...und jetz aufhören rumzumuschien mimimimi
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07.06.2011 13:28 Uhr von daiakuma
 
+4 | -3
 
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reisserischer Titel -: Minus!
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07.06.2011 13:49 Uhr von willi_wurst
 
+3 | -1
 
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@daiakuma: ok ... ^^
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07.06.2011 14:01 Uhr von MC_Kay
 
+9 | -1
 
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Privatisierung: Ist auch kein Wunder, wenn die Krankenhäuser weiterhin privatisiert und gewinnorientiert geführt werden.
Schon sind die finanziellen Mittel aufgebraucht, wenn mal eine hand voll Menschen "ernsthaft" erkrankt sind und nicht gleich wieder nach hause geschickt werden, weil sie unter Beobachtung Betten belegen und spezielle Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen, die viel Geld kosten.
Scheint wie bei den Banken zu sein. Gewinnorientierung und dabei hohe Risiken eingehen. Wenn es mal Probleme gibt, wird gleich nach der Politik geschrien und Angela Merkel gibt ihnen das Geld.

Was machen die Krankenhäuser wenn es wirklich zu einer großen Epidemie kommen wird?
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07.06.2011 15:01 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -11
 
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@McKay: Gesundheit, die Du Dir leisten kannst. Ganz einfach, wenn wirklich mal eine große Epidemie ausbricht, dann entscheidet der private Geldbeutel, wer überlebt und wer nicht.
Gesundheit kostet. Und wenn eine einzige Gabe des neuen EHEC-Medikaments mehrere tausend Euro kostet, dann kann das die Krankenkasse irgendwann nicht mehr abfedern. Und die Kliniken auch nicht. Dann muss es der Patient selber tun. Kann er das nicht, stirbt er.
War schon vor Jahrtausenden so und wird immer so bleiben.

Das muss einem als Normalbürger bewusst sein. Man lebt so lange, wie man sich den Arzt leisten kann, der das ermöglicht. Ich weiss auch nicht, warum so viele Menschen denken, sie hätten ein Recht auf irgendetwas.
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07.06.2011 15:39 Uhr von shainibraini
 
+7 | -0
 
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@Schwertträger: wir sind hier doch net in den USA!
hier wird jeder medizinisch behandelt, so gut es geht!
und wer keine versicherung hat, dem wird eine sozialversicherung zugeteilt!

calm down please!
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07.06.2011 16:06 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -3
 
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@shainbraini: >wir sind hier doch net in den USA!<

Noch nicht.
Aber auch hier wird das Gesundheitssystem langsam unbezahlbar. Als es geschaffen wurde, gab es weder teure Gerätemedizin, noch so hohe Altersversorgung.
Es wird nicht mehr lange dauern bzw. ist heute schon teilweise so, dass man für den gesetzlichen Krankenkassenbeitrag auch nur die gesetzliche Grundversorgung bekommt.
Und im Fall, dass die Gesetze zu viele, teure Leistungen vorschreiben, gehen halt noch mehr Krankenkassen pleite. Bin gespannt, wo dann die von dir vermutete flächendeckende Krankenversorgung bleibt.

Es ist doch heute schon so, dass Du als Privatpatient in den Genuss von Behandlungsmethoden kommst, von denen Du als Kassenpatient nicht mal träumst. Und das ist auch logisch.


Unbestritten, dass in unserem System Millarden versickern, mit denen man medizinisch sicher noch einiges reissen könnte. Aber genauso unbestritten ist, dass sich mit den bisherigen Beiträgen eben längst nicht alles finanzieren lässt, was heute medizinisch machbar wäre.
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07.06.2011 18:05 Uhr von 338LM
 
+7 | -1
 
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das liebe Geld: es mögen "nur" 22 Tote bis eben sein, aber mit Sicherheit einige tausende die zusätzlich klinisch behandelt werden mussten, davon sicher hunderte mit HUS und was ein Tag auf der Intensivstation kostet, und was eine Plasmapherese kostet, davon könnt ihr nur träumen.

Die Krankenhäuser sind teilweise krass unterfinanziert und die Privatisierung mit dem Gewinnstreben auf Kosten des Personals und der Patienten ist meiner Meinung nach der Untergang unseres Versorgungssystems.

Heute ist es sogar so, dass der niedergelassene Arzt mit seinem Privatvermögen haftet, wenn er in den Augen der Krankenkassen unnötige Behandlungen anordnet oder ein Medikament verschreibt, dass kein Generikum ist. Ich könnte mich gerade stundenlang aufregen, aber das ändert ja auch nichts.

[ nachträglich editiert von 338LM ]
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07.06.2011 18:16 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -2
 
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@338LM: Genauso sieht´s aus. Niemand will bezahlen, aber alle wollen in Anspruch nehmen.
Und rechnen können die wenigsten.
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07.06.2011 20:27 Uhr von w0rkaholic
 
+1 | -1
 
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@338LM: [...]es mögen "nur" 22 Tote bis eben sein, aber mit Sicherheit einige tausende die zusätzlich klinisch behandelt werden mussten, davon sicher hunderte mit HUS und was ein Tag auf der Intensivstation kostet, und was eine Plasmapherese kostet, davon könnt ihr nur träumen.[...]

Wir haben in Deutschland über 2.000 Krankenhäuser. Jetzt passiert mal etwas "teures" mit einigen Hundert (wie Du sagst) Menschen auf der Intensivstation und es geht gleich um den Ruin? Was ist denn, wenn mal wirklich etwas schlimmes passiert? Eine Naturkatastrophe oder ein Super-GAU bei uns oder einem direkten Nachbarn? Bricht dann sofort alles zusammen? Wenn uns das hier schon an den Rand des Machbaren bringt, dann muss aber ganz, ganz dringend etwas getan werden.

[...]Heute ist es sogar so, dass der niedergelassene Arzt mit seinem Privatvermögen haftet, wenn er in den Augen der Krankenkassen unnötige Behandlungen anordnet oder ein Medikament verschreibt, dass kein Generikum ist. Ich könnte mich gerade stundenlang aufregen, aber das ändert ja auch nichts.[...]
Was hat das denn mit der Epidemie zu tun? Die Deutschen gehen wegen jedem Scheiß zum Arzt, müssen sie ja auch teilweise, weil sie vom Arbeitgeber oder sogar vom Amt gezwungen werden sich gleich einen gelben Schein zu holen - hier vertraut doch keiner niemandem. Montags gehen doppelt soviele zum Onkel Doktor wie an jedem anderen Wochentag* - wieso nur wird einem immer montags so übel? Wieso ist man eigentlich bereit, fast alles zu tun, damit es einem besser geht, aber so gut wie nichts, damit es erst garnicht schlechter wird (Bewegung, Nichtrauchen, weniger Alkohol, "ordentlich" Autofahren, gesunde Ernährung)?

Fragen über Fragen - da könnte ich mich stundenlang aufregen, aber das ändert ja auch nichts.

*http://www.focus.de/...
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08.06.2011 07:44 Uhr von JesusSchmidt
 
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wie kann das sein? weil jemand machen muss, was seine aufgabe ist, geht er pleite? kann gar nicht. die arbeiten gewinnorientiert. das ist wahrscheinlich nur rumgeweine, weil man die situation für sich nutzen und preise erhöhen möchte.
wiedermal ein beweis dafür, dass das gesundheitswesen aufgabe des staates ist.
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08.06.2011 07:53 Uhr von STN
 
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Das Nervt Die EHEC Panik nervt echt....
Nur mal die Relationen:
22 sterben in 2 Monaten an EHEC
29816 sterben an der "Normalen Grippe" im ersten Quartal 2010 in Deutschland (quelle: Statistisches Bundesamt)
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09.06.2011 21:16 Uhr von bigpapa
 
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oh elend: wenn die bei den bisschen schon die Krise bekommen, will ich nicht wissen was bei einer echte Katastrophe passiert.

Gruß

BIGPAPA

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