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US-Notenbank besitzt seit 1934 kein Gold mehr

Vergangene Woche wurden zwei Anwälte des amerikanischen Federal Reserve Systems (Fed) in den USA zu einer Befragung vorgeladen. Der Republikaner Ron Paul wollte wissen, warum die US-Notenbank im Zuge der Finanzkrise Milliarden-Kredite an ausländische Banken vergeben hat.

Während der Anhörung kam auch das Thema Goldreserven zur Sprache. Fed-Anwalt Scott Alvarez erklärte in diesem Zusammenhang, dass man die US-Goldreserven 1934 an das Finanzministerium übergeben habe. "Die Fed besitzt überhaupt kein Gold mehr!", so Alvarez.

Bei den Goldbeständen, die die Fed in ihrer Bilanz ausweise, handele es sich um "Goldzertifikate", die lediglich einen Buchungsposten darstellten.


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WebReporter: Salvatore3
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gold, Notenbank, US-Notenbank, Goldreserve
Quelle: www.goldreporter.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2011 10:36 Uhr von Salvatore3
 
+38 | -12
 
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Seit den 60er-Jahren gab es keine unabhängige Prüfung der US-Goldreserven mehr. Aufgrund von Goldverleihgeschäften dürfte das meiste nur noch als Forderungen vorliegen. Das echte Gold hängt um den Hals von Chinesen und Indern.
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07.06.2011 11:05 Uhr von sysshokx
 
+23 | -15
 
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Werbung: Was soll denn der Quatsch, dass hier die "News" von Goldreporter.de ständig als Schleichwerbung läuft?
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07.06.2011 11:13 Uhr von stitch
 
+35 | -5
 
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sysshokx: habe gestern schon eine gemeldet (http://www.shortnews.de/...) aus genau dem gleichen Grund. Auffällig ist vor allem, daß alle Leute, die "News" von Goldreporter einliefern NUR news von Goldreporter einliefern. Und alle innerhalb des gleichen Zeitraums (ca.Mitte Juli 2009) Mitglieder geworden sind.
Von den angeblich vorhandenen Newscheckern kam bis heute keine Reaktion auf meine Meldung. Aber vielleicht hängt das Gold ja um den Hals der Newschecker. ;-)
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07.06.2011 11:29 Uhr von Reape®
 
+10 | -23
 
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07.06.2011 11:38 Uhr von no_trespassing
 
+47 | -8
 
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Erinnert mich an einem SN-Kommentar: Hier hat mal einer vor Jahren schon geschrieben:

"Kein Wunder, dass die Fort Knox so gut absichern. Das tun die deshalb, damit keiner hineingeht. Nicht, weil das Gold geklaut werden könnte, sondern weil sie nicht wollen, dass die Weltöffentlichkeit erfährt, dass der Bunker in Wirklichkeit LEER ist!"

Nachdenkenswert!
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07.06.2011 11:43 Uhr von stitch
 
+14 | -1
 
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An Reaper: Wenn du dir meinen Kommentar von dem link durchliest, den ich gepostet habe, dann wird dir der Grund vielleicht klar. Das hat nix mit nicht akzeptierten News zu tun sondern lediglich, daß die Webseite "goldreporter" sogar als Anzeige gekennzeichnet ist. Genauso gut könnte ich eine Liste der aktuellen Angebote bei Aldi-Süd als News einreichen.
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07.06.2011 12:15 Uhr von jackblackstone
 
+3 | -0
 
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ganz normal: die bundesbank hat auch dank solcher zertifikate doppelt so viel "gold" in den umlauf gebracht als sie tatsächlich besitzen...
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07.06.2011 12:32 Uhr von killerkalle
 
+11 | -12
 
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@tre pasing: FORT KNOX IST LEER !!!!!!!!! GENAU WIE DIE 177 Tonnen GOLD DIE UNTERM WORLD TRADE CENTER LAGEN -VORHER- WEGGESCHAFFT WURDEN !!!!
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07.06.2011 12:44 Uhr von ZzaiH
 
+5 | -3
 
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tja gut: das die bundesregierung ihre goldreserven in die usa verschifft hat... warum eigentlich? und ist es noch da? fragen über fragen...
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07.06.2011 13:07 Uhr von alumion
 
+12 | -14
 
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@killerkalle: UND DIE ALIENS KOMMEN UND BRINGEN UNS ELVIS UND MICHAEL JACKSON WIEDER UND WIR MÜSSEN ALLE ALUHELME TRAGEN!!!!111!!11!!!!!!111einselfdoppeldrölf

...omg...
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07.06.2011 15:10 Uhr von shpongle
 
+3 | -6
 
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tja: und der durchschnittliche shortnews Arbeitslose hat ja auch so viel Plan von Hochfinanzen und Gold. Lustig wie ihr hier versucht über Dinge zu reden die meilenweit über eure Intelligenz hinaus gehen. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Mund halten.
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07.06.2011 15:36 Uhr von kirkpatrik
 
+1 | -1
 
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Und: was ist daran neu?
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07.06.2011 16:49 Uhr von stitch
 
+2 | -0
 
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Übrigends: http://en.wikipedia.org/...

Noch Fragen?
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08.06.2011 01:19 Uhr von Gorli
 
+2 | -3
 
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@globi123: Oh weia bist du Ahnungslos... naja fangen wir von oben an.

(1) Der Goldwert ist ein durch Angebot und Nachfrage Defniniert. Es wird mehr Gold gefördert als früher, aber es wird auch mehr in Industrie (CPUs und Platinen haben afaik einen gewissen Goldanteil) und Luxusgütern verbraucht. Zusätzlich kommt noch der Spekulationsfaktor dazu, welcher allerdings Langfristig ( in Zeiträumen um die 20 Jahre)um den Mittelwert von Angebot- und Nachfragepreis pendelt.

(2) Du kannst ja mal probieren eine Woche alles Gold zusammenzukratzen was du finden kannst. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du am Ende weniger verdient haben wirst, als wie wenn du einfach arbeiten gegangen wärst. Goldpins von CPUs zu kratzen ist nicht unbedingt sehr ergiebig.

(3) Wie gesagt, die Reservenausschöpfung von Gold ist heute viel größer als je zuvor (1900 - 400 tonnen, 1970- 1000tonnen, heute 2500 tonnen), klar dass dann auch sehr viel mehr Gold ausgegeben werden kann. Dennoch ist es rar, da das Angebot insbesondere durch die sehr viel größere Weltbevölkerung heute ebenfalls gestiegen ist.

und zuletzt: Gold ist 19 mal schwerer als Wasser, d.h. würdest du einen Maskrug mit Gold füllen, würde dieser 20 kg wiegen.
Der 20x20x20 würfel wiegt daher schon mehr als 150.000 tonnen, was bei der Fördermenge doch ganz gut hin kommt. ;)
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08.06.2011 01:59 Uhr von sgt.frank_drebin
 
+0 | -2
 
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@killerkalle: Captn Caps und die Shift Crew lassen grüßen....
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08.06.2011 09:21 Uhr von dagi
 
+2 | -0
 
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sie: haben ja immer noch das gold der deutschen bundesbank!!! darauf kann man immer zurückgreifen!!!
die wenigsten wissen das unsere goldreserven in usa liegen, und nicht an deutschland ausgehändigt wird !!
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08.06.2011 10:25 Uhr von Gorli
 
+0 | -1
 
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@globi123: Du hast mich nicht verstanden. Das Beispiel mit den CPUs war nur anschaulich, dass Gold, auch wenn es heute im Vergleich zu früher relativ häufig überall vorhanden ist_ immer noch ein rarer Rohstoff ist. 150 kilotonnen gesamtgoldmenge sind nicht viel, das sind grade mal 25 gramm Gold für jeden. Und das auch nur wenn man Industriegold und Nationalreserven noch hinzuaddiert.

[ nachträglich editiert von Gorli ]
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08.06.2011 11:43 Uhr von Maglion
 
+2 | -1
 
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@globi123: Es wird ungefähr so viel Gold gefördert, wie gebraucht wird.
Damit wird zum einen der Goldpreis stabil gehalten bzw. in die Höhe getrieben und es wird ein wirtschaftlich vernünftiges Gleichgewicht zwischen den Kosten der Förderung und dem Ertrag angestrebt.
Gerade wegen dem hohen Goldbedarf, wird es immer schwerer und teurer diesen zu decken. Die Kosten der Goldförderung steigen stetig. Gold wird jetzt auch dort gefördert, wo es sich bisher nicht gerechnet hat und sobald der Goldpreis sinken würde, würden diese Vorkommen auch nicht mehr abgebaut und die Fördermengen würden drastisch zurück gehen, was wieder zur Folge hätte, dass die Nachfrage höher wird, als die verfügbare Menge und der Preis wieder steigt.

Ich gehe davon aus, dass es viel mehr Gold auf dem Papier gibt, als physisch vorhanden ist. Würde jeder, der über Goldzertifikate und Optionsscheine u.ä. verfügt, diese in echtes Gold umwandeln wollen, würde man sehen, wie der Goldpreis explodieren würde. Gleiches gilt auch z.B. für Silber.

Wie Du ja selbst geschrieben hast, ist der Goldbedarf riesig und dieser Bedarf kommt nicht nur aus der Industrie, sondern auch durch eine stetig wachsende Nachfrage für Schmuck, gerade in Schwellenländern, in denen viele Millionen Menschen den Sprung in den Wohlstand schaffen - siehe China oder Indien. In Indien z.B. kommt noch hinzu, dass Gold kulturell bedingt eine große Rolle spielt und die pro Kopf-Ausgaben für Gold, im Verhältnis zum Einkommen, viel größer ist, als in anderen Kulturen.

Das Problem ist, dass viel Gold industriell verbraucht wird und dem Markt entzogen wird, weil sich z.B. das Recycling (noch) nicht lohnt. Auch Gold in Schmuck form wird eher selten dem Rohstoffmarkt wieder zugeführt, das geschieht nur über den Anreiz Geld, der sowohl den materiellen als auch ideellen Wert abdecken muss - sonst würde niemand seinen Schmuck verkaufen. Das geschiet jetzt gerade.
Viele Meschen verkaufen ihren Schmuck, da sie viel mehr Geld dafür bekommen, als sie dafür bezahlt haben. Dieser Zufluss von Gold auf den Rohstoffmarkt, wird aber nur relativ kurz funktionieren, denn wenn alte Schmuckbeständer erst mal weg sind, wird nicht mehr so viel nach kommen, da der neue Schmuck ja viel teurer ist und sich ein Verkauf vielleicht erst wieder in z.B. 10 Jahren lohnt. In dieser Zeit muss der fehlende Zufluss aus Privatbeständen über eine höhere Förderquote kompensiert werden.

Ich gehe nicht davon aus, dass es irgendwann mal kein Gold mehr zum Fördern geben wird, nur wird die Förderung enorm teuer werden. Gold gibt es auf/in der Erde mehr als genug.
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08.06.2011 14:29 Uhr von Dr.Eck
 
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Coole Idee: Damit spart man sich die Lagerkosten und hat auch sonst kein Risiko in dieser Hinsicht :-) .. die lagert man aus und im Gegenzug bekommt man dann "Besitzzertifikate" :-D ... gar nicht mal so dumm.

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