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Apple lässt Technik patentieren, welche über Funk iPhone-Kameras ausschaltet

Apple hat eine Technik zum Patent einreichen lassen, bei der es zum Beispiel Veranstalter von Konzerten möglich sein wird, die Funktionen von Apple-Geräten während des Konzertes zu beschränken.

So könnte die Bühne mit einem Infrarot-Sender ausgestattet werden, dessen Signal während des Konzertes die Kameras sämtlicher iPhones im Saal lahmlegt.

Aber auch in Supermärkten oder auch auf Messen wäre es mit dieser Technik möglich, auf das iPhone kostengünstig Werbung zu übertragen. Die Technik ist allerdings noch nicht ausgereift. Auch ist noch nicht klar, ob sie jemals Anwendung in einem Gerät mit iOS finden wird.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Apple, iPhone, Technik, Patent, Funk
Quelle: www.gulli.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2011 08:40 Uhr von bigpapa
 
+34 | -2
 
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ich bin altmodisch: aber ich finde das JEDER nicht VON MIR genehmigter Eingriff in meine Hardware (I-Phone oder was auch immer) ein schweren Eingriff in meine Persönlichkeitsrechte darstellt.

Und da ja Apple sich da inzwischen ja alles erlauben darf und als höchste der Strafe ein "du-böser-du"von unseren "Datenschutzbeauftragten" bekommt, rechne ich damit das andere Nachziehen.

Sorry aber das einer mein Bewegungsprofil aufzeichnet ist schon mehr als schlimm. Aber ist halt Apple. Bei Goggle regen die sich auf wenn die Häuser knipsen.

Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr.

Gruß

BIGPAPA
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07.06.2011 08:44 Uhr von Zero_GravitY
 
+18 | -4
 
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"Infrarot" ist kein "Funk": "Funk" sind Radiowellen, also elektromagnetische Wellen im Radiofrequenzbereich.
"Infrarot" sind zwar auch elektromagnetische Wellen, jedoch in einem völlig anderen Frequenzbereich.
Vom Spektrum her WEIT unter den Radiowellen.


Äpfel und Birnen, und so ;)


//Edit @ bigpapa
Es handelt sich nicht um die Manipulation von Hardware.
Es wird einfach über eine IR-Diode ein gewisses Muster ausgesendet, das die Kamera des iPhones dann entdeckt und mit gespeicherten Mustern abgleicht.
Wenn ein solches Muster übereinstimmt, wird die Kamera per SOFTWARE abgeschaltet ;)

That´s all

[ nachträglich editiert von Zero_GravitY ]
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07.06.2011 08:52 Uhr von SilentPain
 
+8 | -1
 
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Bedenken @Zero_GravitY - Plus von mir

meine Bedenken sind nicht die, dass iPhone und etc. Kameras ausgeschaltet, sondern dass diese ebenso gut eingeschaltet werden können.

@Zero - Wenn jedoch das über QR - Code funktioniert ist es natürlich nicht möglich diese wieder anzuschalten
aber die bloße Möglichkeit und wo diese hinführt macht einem Sorgen

Ebenso gut will kaum jemand Werbung per Infrarot oder jedwedes Funksignal erhalten.
Immerhin zahlen die Leute für ihre Phones um eben KEINE Werbung zu sehen.

[ nachträglich editiert von SilentPain ]
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07.06.2011 09:16 Uhr von Seb916
 
+11 | -2
 
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@BigPapa: Ich sehe das genauso, aber Apple gibt der Funktion dann einen verniedlichenden Namen und alle freuen sich und zahlen da wahrscheinlich sogar noch satte Kohle für...
*HappyRemoteCam* oder so was in der Art...
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07.06.2011 09:24 Uhr von Major_Sepp
 
+5 | -1
 
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Apple: mal wieder....

Dabei könnte man diese Technik durchaus auch besser verkaufen. Gerade in Großunternehmen könnte sie bezüglich "Industriespionage" sinnvoll und in positiver Weise eingesetzt werden. Bislang sind ja Kamerahandys in etlichen Produktionshallen streng verboten.

Eine hervorragende Chance für Apple in der Industrie Fuß zu fassen.

An was denkt man bei Apple stattdessen?

Man will die Rechte des Endverbrauchers einschränken und ihn möglichst effektiv mit Werbung nerven.

Warum wundert mich das nicht?

[ nachträglich editiert von Major_Sepp ]
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07.06.2011 09:29 Uhr von U.R.Wankers
 
+4 | -0
 
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Apple ist innovativ: besonders bei der Gängelung der Konsumenten erreicht dies eine ganz neue Qualität, das moderne Hochsicherheitsgefängnis mit Apfel.

Im Supermarkt und auf Messen bekommt man dafür ungefragt Werbung auf sein Mobile, ist doch toll. ^^

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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07.06.2011 10:53 Uhr von DerEssener
 
+2 | -0
 
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"Auch ist nicht klar, ob sie jemals Anwendung": > Auch ist noch nicht klar, ob sie jemals Anwendung in
> einem Gerät mit iOS finden wird.

Kann auch heißen, dass Apple das patentieren lässt, um zu verhindern, dass jemand anderes so etwas entwickelt.

Ein Patent bedeutet nicht gleich, dass etwas auf den Markt soll. Oft soll genau das nämlich verhindert werden. Ich möchte nicht wissen, welche Patente alle in den Schubladen der Mineralölkonzerne schlummern... ;)
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07.06.2011 11:18 Uhr von Scopion-c
 
+0 | -0
 
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Was ich nicht verstehe: ist die Tatsache das um jedes noch so dämliche Patent von Apple gleich so ein riesen geschrei gemacht wird. Wenn Apple sich jetzt die Technik der drei Muscheln patentieren lässt freue ich mich schon auf die Schlagzeilen.

Aus mehreren Gründen ist die IR Technik blöd dafür:
1. Ich brauche einen Empfänger, der
2. braucht platz, den
3. Apple braucht
4. Finger drauf und schon is nix mehr mit abschalten.

Wenn man sieht wie sie schon bei Sim Karten rumzicken dann soll jetzt noch ein IR Empfänger ins Iphone? Abgesehen von der einfachen Ausschaltbarkeit von IR Empfängern?
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07.06.2011 11:35 Uhr von Thunderbolt01
 
+1 | -1
 
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kann von der polizei eines repressiven staates missbraucht werden, dann sieht man keine videos mehr auf youtube, wie demonstranten nieder geknüppelt oder gar getötet werden.

werde mir nie apple produkte kaufen, ich möchte entscheiden, was und wie ich mit meinen dingen umgehe!
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07.06.2011 12:04 Uhr von little_skunk
 
+3 | -0
 
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@Scopion-c: Es ist mit Absicht IR. Dafür ist eben kein extra Empfänger notwendig weil das die Kamera übernimmt. Kannst du ganz einfach zuhause mit einer Kamera und einer Fernbedienung testen. Das menschliche Auge sieht die IR Diode nicht aber die Kamera macht das IR Licht sichtbar.

Das ganze Spiel gab es vor einiger Zeit aber bereits für Kinos. Da wollte man mit IR Licht den Raum fluten. Der Mensch hätte es nicht bemerkt aber jede Kamera im Raum wäre damit nutzlos (geblendet) gewesen. Einfach einen Filter vor die Linse und schon ist das IR Licht auch für die Kamera unsichtbar und alles bleibt beim alten. Daher wurde die Sache mit dem IR Licht im Kino nie umgesetzt.

Das gleiche wird auch in diesem Fall passieren. Beim Konzert einfach einen Filter vor die Linse und schon bleibt alles beim alten.
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07.06.2011 12:30 Uhr von killerkalle
 
+1 | -1
 
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DAMIT BEI: DEMONSTRATIONEN UND AUFSTÄNDEN etc. NICHT MEHR MITGEFILMT WERDEN KANN

http://www.youtube.com/...
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07.06.2011 12:57 Uhr von Loxy
 
+1 | -1
 
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Dann noch ein schönes Gesetz dazu, dass elektronische Fotounterdrückungssysteme nicht umgangen werden dürfen und schon kann man die Leute, welche man trotzdem mit illegalen Aufnahmen erwischt gleich doppelt so lange in´s Cafe Viereck setzen.
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07.06.2011 13:07 Uhr von Zero_GravitY
 
+0 | -0
 
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@ SilentPain - (Beitrag #3): QR-Code ist aber (für Menschen) sichtbar und müsste RIESIG sein, damit eine Kamera das aus 50-100m noch erkennt (bei einem Konzert).

Das mit der unerwünschten Werbung funktioniert nicht ohne weiteres. Die Kamera ist ja deaktiviert (kann also nix empfangen), solange sie nicht per Software aktiviert wird. Wird die Kamera jedoch aktiviert und will filmen, so erhält sich eine Art IR-Blink-Code. Dieser wird dann im System mit einem Muster abgeglichen. Stimmen beide überein, wird die Software die Kamera wieder deaktivieren. Steckt die Kamera / das iPhone / sonstwas in der Hosentasche / Rucksack / etc. dann kann die eh nichts aufnehmen.

Außerdem könnte man die QR-Code-Geschichte nicht als "neueste Innovation aus dem Hause Apple" verkaufen ;)
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07.06.2011 19:43 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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Nichts Neues: Das Problem ist das, dass man eigentlich nur diejenigen damit kriegt, bei denen es einem egal sein kann ob sie Videos machen oder nicht.
Wobei ich letztens auch einen seltsamen Ort gefunden habe: Port de la Bourdonnais, Paris.
Die Belichtungsmessung meiner SLR Kamera war dermaßen gestört dass Aufnahmen im Automatikmodus unmöglich waren und nur schwarze Bilder ergeben haben.
Die Kompaktknipse ging.

@bigpapa
Manche Eingriffe wie beispielsweise die bisherigen Löschtiraden von Google sind äusserst sinnvoll.
Die einzigen die sich darüber beschweren sind die Hersteller von Antivirensoftware.

@Harun-Al-Radschid
Oder kein iPhone ;)

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