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Webseite listet Fahrzeuge auf, bei denen die Hersteller mit Sprint-Daten mogeln

Die Hersteller geben gern den Zeitwert an, welchen ihre Fahrzeuge im Sprint von Null auf 100 Km/h benötigen. Doch leider sind viele der Autobauer mit diesem Wert manchmal nicht ganz ehrlich.

Das Fachmagazin "auto-motor-und-sport.de" hat jetzt einige Fahrzeuge auf ihrer Teststrecke diesbezüglich überprüft. Das Ergebnis: Manchmal sind die Fahrzeuge um bis zu 30 Prozent langsamer als von den Autofirmen angegeben.

Der Gesetzgeber gibt bei den Angaben der Autobauer klare Richtlinien vor. Das gilt allerdings nicht für den Sprint-Wert. Autofirmen nutzen das natürlich aus. "Bild.de" hat die größten Schummler jetzt in einer Bilder-Galerie zusammengefasst.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Daten, Hersteller, Webseite, Tempo, Geschwindigkeit, Sprint
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2011 08:29 Uhr von Pilzsammler
 
+4 | -0
 
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Der Cayman ist: aber wirklich sehr langsam... Jetzt bitte noch nen Test wo der ECE Verbrauch mit dem echten Verbrauch verglichen wird :P
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07.06.2011 08:46 Uhr von Jolly.Roger
 
+15 | -0
 
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Also: Immerhin wird der Grund dafür genannt:

"Die Hersteller messen sie deshalb oft unter Optimalbedingungen." Diese Bösen.....

Die AMS testet mit zwei Personen und Vollgetankt.
Das kann gerade bei leichten Autos einen gehörigen Unterschied ausmachen.
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07.06.2011 10:20 Uhr von GroundHound
 
+3 | -4
 
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Audi: Ist da Spezialist.
Insbesondere die PS-starken Modelle werden zu schnell angegeben. Die Werte werden dann nur von offensichtlich speziell präparierten Modellen bei den großen Zeitschriften (AMS und AutoBild) erreicht (oder sogar unterboten!).

Kleinere Testzeitschriften erhalten Autos von der Stange und diese verfehlen dann die Herstellerangaben in auffälliger Regelmäßigkeit um 2-3 Zehntelsekunden.
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07.06.2011 11:05 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -2
 
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So ein: Ergebnis wundert einen doch nicht wirklich mehr.
Wer sein auto aber aufgrund der Beschleunigungswerte kauft, sollte lieber genauer nachdenken, obs nicht noch andere Kautentscheidungsmerkmale gibt.
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07.06.2011 12:16 Uhr von Ottokar VI
 
+3 | -5
 
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Wayne? Beschleunigungswerte sind in etwas so relevant wie Verbrauchswerte oder brandaktuell die CO2 Werte.

Beim Fahren interessiert mich der subjektive Fahreindruck, den ich habe. Beschleunigung spielt bei normalen Autos keine Rolle für mich. Alles unter 20 Sekunden ist ausreichend.

Verbrauch interessiert mich nicht, was der Katalog sagt. Da interessiert mich, was ich persönlich verbrauche. Das sind oft bis zu 50% unterschied.

CO2 interessiert mich noch weniger. CO2 hängt vom Spritverbrauch ab und ist damit genauso abweichend, wie dieser. Außerdem bezahl ich den Sprit und nicht das CO2.
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07.06.2011 13:09 Uhr von Ottokar VI
 
+4 | -0
 
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@BastB: Klar ist 16 sek spürbar langsamer als 10 sek. Man muß halt anders fahren. Wenn man sich drauf einstellt, ist es auch kein Beinbruch, auf der Landstraße mal 2 km länger hinter einem LKW her zu fahren.

Man muß ja nicht immer an diesem brutalen Krieg auf den Straßen teilnehmen. Radio an, geistig einen Gang zurück schalten und im höchsten Gang im Windschatten hinter dem Laster her. Da erreicht man dann auch fast den werkseitig angegebenen Spritverbrauch ;-)
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07.06.2011 13:28 Uhr von freax
 
+6 | -3
 
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@Ottokar: Es gibt schon einen großen Unterschied zw. "brutalem Krieg auf den Straßen" und einfach noch ein bißchen Spaß beim Autofahren haben. Ein Auto was länger als max. 11-12sek auf 100 braucht kommt mir auf keinen Fall in die Hütte. Fahre momentan öfter mit einem Golf 5 75PS, das ist, wenn man nicht nur in der Stadt unterwegs ist, eine absolute Qual.

Nebenbei braucht diese Kiste tatsächlich mind. 8l Super auf 100km. Mein alter A3 hat mit 110PS TDI immer unter 6l gebraucht. Wenig Leistung heisst also nicht einmal zwingend weniger Verbrauch. Was einfach daran liegt, dass ich den 75PS für eine "normale Fahrweise" oft schon bis zum Bodenblech durchtreten muss, wo ich mit dem stärkeren Motor nur kurz antippe.
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07.06.2011 14:08 Uhr von freax
 
+0 | -0
 
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@Ottokar und Spitfire: Natürlich ist die Beschleunigung nicht das einzige Kriterium ein Auto zu kaufen. Wirtschaftliche und Umwelt-Kriterien sind aber auch nicht alles. Der eine braucht ein größeres Auto, weil er Familie hat oder oft größere Dinge transportiert (z.B. Sportausrüstung), der andere fährt oft längere Strecken und will deshalb ein bißchen Blech drumrum haben. Einen Panda, Cuore etc. möchte ich, nach diversen Erfahrungen mit Mietwagen dieser Klasse, nicht für Strecken >100km und nicht einmal >50km nutzen müssen, hier ist ein Golf für mich das absolute Mindesmaß an Auto.

Wenn sich ein Diesel nicht lohnt und dank der irrwitzigen Verkleinerung des Hubraumes bei Benzinern (1,4l bei VW von 75 bis 160PS), muss es dann schon ein aufgeladener Motor sein, denn knapp 1,5t und 1,4l ohne Turbo passen einfach nicht zusammen.
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07.06.2011 15:01 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -1
 
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Tja: @GroundHound:
"Audi ist da Spezialist.
diese verfehlen dann die Herstellerangaben in auffälliger Regelmäßigkeit um 2-3 Zehntelsekunden."

Naja, diese 2-3 Zehntel können schon auf unterschiedlichen Asphalt zurückzuführen sein. Wenn z.B. die AMS mit zwei Personen und vollgetankt testet, dann sind das schonmal gut 100kg Unterschied. Und wenn ich sehe, dass manche "Fachzeitschriften" beim größten Dreckswetter und kalten Reifen testen und dann auch noch über die Werksangaben mosern, fehlt mir jegliches Verständnis.
NATÜRLICH messen die Hersteller bei bestmöglichen Wetter (Sonne, heißer Asphalt aber kühle Luft), mit geringstem Gewicht und evtl. auch mal mit weicheren Reifen.

Anhand der 0-100-Zeit kann man ein Auto zumindest grob von der Leistungsfähigkeit her einordnen. Zusammen mit dem Leistungsgewicht brauchts aber immer den subjektiven Fahreindruck. Ein schnelles Auto geradeaus kann in der nächsten Kurve schon zur Krücke mutieren.

Und nicht zuletzt ist halt auch die Nutzung ganz entscheidend. Ein "15-Sekunden-Auto" kann in der Stadt ganz passabel sein, sobald ich aber wöchentlich 1.000 km runterreissen muss, wirds zur Qual. Und das hat weniger mit dem angeblichen "brutalen Krieg auf den Straßen" zu tun, sondern mit entspannten und sicheren aber auch flexiblen Fahren.

Ist nämlich auch nicht sehr rücksichstvoll, wenn hinter einem Laster noch 3 "gemütliche und entspannte" Fahrer im Windschatten hängen, so dicht, dass keiner dazwischen passt.
Die regen sich dann ja auch über die pösen Raser auf, die drei Autos UND nen LKW auf einmal überholen und dabei keine 100 fahren. ;-)
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07.06.2011 15:49 Uhr von freax
 
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@Jolly Roger: "Ist nämlich auch nicht sehr rücksichstvoll, wenn hinter einem Laster noch 3 "gemütliche und entspannte" Fahrer im Windschatten hängen, so dicht, dass keiner dazwischen passt."

Tja, das sind genau die, die sich aufregen, dass es Leute gibt, die Tempolimits selbst interpretiern und bei "30 wegen Schule" Sonntags morgens um drei nicht in die Eisen steigen (hatten wir hier neulich bei einer anderen News), auch wenn das Limit nicht zeitlich begrenzt ist. Die kennen die STVO nämlich gar nicht und Regeln sind nur das, was durch Schilder explizit vorgegeben wird. Dass sie auf der Landstrasse in der beschriebenen Situation soviel Abstand halten MÜSSEN, dass noch jemand einscheren kann, wissen die nämlich nicht und interessiert die auch nicht.

Ebensowenig, dass man nur überholen darf, wenn man eine wesentlich höhere Geschwindigkeit als der Überholte hat. Dies gilt auch auf Autobahnen. Somit darf man faktisch links auf einer zweispurigen Autobahn nicht 100 fahren, wenn rechts ein LKW mit 90 unterwegs ist. Ausser natürlich, dass Tempolimit ist 100 an der Stelle. Und ich würde mir wünschen, dass solche Dinge mal genauso kontrolliert werden, wie zu hohe Geschwindigkeit oder zu wenig Abstand.

"Die regen sich dann ja auch über die pösen Raser auf, die drei Autos UND nen LKW auf einmal überholen und dabei keine 100 fahren. ;-)"

Jaja, immer die pösen Purschen auf schnellen Socken, die es schaffen flott und sicher gleichzeitig unterwegs zu sein. Soviel Multitasking erregt eben den Neid derer, die sowas nicht drauf haben.
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07.06.2011 15:52 Uhr von freax
 
+4 | -2
 
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Auch nett: STVO §5 Absatz 5
"(5) Außerhalb geschlossener Ortschaften darf das Überholen durch kurze Schall- oder Leuchtzeichen angekündigt werden. Wird mit Fernlicht geblinkt, so dürfen entgegenkommende Fahrzeugführer nicht geblendet werden."

Somit ist ein einmaliges kurzes Aufblenden oder Blinken auf der Autobahn mitnichten Nötigung und Drängelei wie viele denken.

Und es lassen sich noch viel mehr Beispiele dieser Art finden.
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07.06.2011 15:56 Uhr von freax
 
+6 | -1
 
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Und noch einer, weil es so schön ist ;-): §5, Absatz 4:

"(4) Wer zum Überholen ausscheren will, muß sich so verhalten, daß eine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs ausgeschlossen ist. Beim Überholen muß ein ausreichender Seitenabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern, insbesondere zu Fußgängern und Radfahrern, eingehalten werden. Der Überholende muß sich sobald wie möglich wieder nach rechts einordnen. Er darf dabei den Überholten nicht behindern."

Dies gilt auch auf Autobahnen. Wenn ich also links 200 fahre und jemand denkt, dass er mit 90 hinter dem LKW rausziehen darf und ich als der "pöse Raser" ja eh im Unrecht bin und es verdient habe bremsen zu müssen... Jungs, das ist Nötigung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und somit keine Owi mehr, sondern eine Straftat!
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07.06.2011 16:19 Uhr von freax
 
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Lieber Minusgeber: bei meinem Kommentar "auch nett", bitte begründe doch einmal dein Minus. Passt nicht mehr zur News, ok lass ich gelten. Ich tippe aber eher auf "unbequeme Wahrheit", passt nicht ins Weltbild, oder?
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07.06.2011 17:51 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -1
 
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@freax: "Somit ist ein einmaliges kurzes Aufblenden oder Blinken auf der Autobahn mitnichten Nötigung und Drängelei wie viele denken."

Richtig, wenn der Mindestabstand eingehalten wird, dann darfste sogar hupen...
Scheint aber jemand nicht so recht glauben zu wollen, oder wie darf man das Minus interpretieren?

Den Mindestabstand einzuhalten fällt aber schwer, wenn 100m vor mir jemand rauszieht und ich es gerade noch schaffe, ihm NICHT in den Kofferraum zu kriechen. Man möge mir dann die Unterschreitung des Sicherheitsabstandes verzeihen!

Lustig auch die doch recht weit verbreitete Reihenfolge: Blinken -> Lenkeinschlag -> Spiegelblick (manchmal)
Sorgt für leichte Adrenalinschübe beim Hintermann....


Nu gut, jetzt sind wa aber weit weit weg vom Thema der News....
Zur Rettung:
Ich darf in Kürze ein Auto fahren, dass mit 140 (einhundertvierzig) PS in 4 (vier) Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt...

Hm, das hätte wohl besser zur News über die geplante PS-Begrenzung gepasst.... ;-)
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08.06.2011 02:19 Uhr von arman1511
 
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