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Bremerhaven: Fahranfänger rast mit seinem Audi A6 in den Tod

Ein 21 Jahre alter Fahranfänger raste mit seinem Audi A6 Kombi durch die Straßen von Stotel bei Bremerhaven. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Eine Sprecherin der Polizei sagte: "In der Burgstraße fuhr er ungebremst auf einen abgestellten Sattelauflieger."

Anwohner versuchten den jungen Mann aus dem total zerstörten Wrack zu ziehen, ohne Erfolg. Als die Helfer den 21-jährigen Mann befreiten, war er bereits verstorben.

Angehörige des jungen Mannes mussten das Drama an der Unfallstelle mit ansehen. Die Beamten mussten sie von der Unglücksstelle fernhalten. Einer von ihnen zerstörte in seinem Schmerz die Schaufensterscheibe einer in der Nähe gelegenen Apotheke.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Audi, Fahranfänger, Bremerhaven, Audi A6
Quelle: www.bild.de
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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2011 07:47 Uhr von One of three
 
+49 | -3
 
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Glücklicherweise: gab es hier keine weiteren Opfer - eher selten bei Unfällen von Fahranfängern ...
Viel zu oft werden Unschuldige in den Tod gerissen weil sich so eine Spacke überschätzt oder auf "cool" machen will ..


"Einer von ihnen zerstörte in seinem Schmerz die Schaufensterscheibe einer in der Nähe gelegenen Apotheke."

Ohne Worte ...
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07.06.2011 07:49 Uhr von Nothung
 
+34 | -2
 
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Glück für Polizei und rettungsdienst, dass sie nicht zur Frustabfuhr dieser temperamentvollen Familie dienten.
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07.06.2011 07:51 Uhr von Tauphi
 
+48 | -7
 
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Das kommt davon Das kommt davon, wenn die Eltern an der falschen Stelle sparen: Der Erziehung
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07.06.2011 08:36 Uhr von ColeZero
 
+15 | -31
 
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07.06.2011 08:45 Uhr von seti1337
 
+21 | -2
 
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nicht verdient? also das er das nicht verdient hat würde ich so nicht unterschreiben, mein erster Gedanke war "selber Schuld"
Zum Glück wurde kein unbeteiligter mit hineingezogen.
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07.06.2011 08:50 Uhr von Mario1985
 
+16 | -3
 
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also: den ersten Absatz könnte ich auch so geschrieben haben. Wobei ich das nicht mit dicke Hose machen verstehe, denn die A6 gerade Baujahr 1994-1997 bekommt man doch schon für recht wenig Geld, sind zuverlässig und haben oftmals für heutige Verhältnisse noch ausreichende Elemente an Bord wie Klimatronik etc. und mal ganz ehrlich... früher konnte man mit Autos als Statussymbol rumfahren, dadurch dass jedes 2te Auto was in Deutschland zugelassen wird, entweder geleast oder finanziert wurde, haben autos für mich keinen Statuscharakter mehr bzw. man könnte mich damit nicht mehr beeindrucken... Wenn jemand das Auto auch sein Eigentum nennen kann, okay, aber net wenn er es least... Weil das zeigt die Dummheit dieser Menschen. Ich bezahle eine Sonderzahlung von 30% des Kaufpreises beim Kauf und bezahle dann noch ca. 2% des Kaufpreises an monatlichen Leasingraten für 4 Jahre... D.h. über die 4 Jahre bezahle ich nochmal 96 % sind summa Sumarum schon 116% vom KAUFPREIS dann gehört mir das Auto aber noch nicht einmal.... Wenn ich das Auto dann noch "übernehmen" will werden noch einmal ca. 15-20% des eigentlichen Kaufpreises fällig. Heißt ich bezahle ca. 130-135% wenn ich das Auto als mein Eigentum bezeichnen möchte. oder 116% vom Kaufpreis als "Mietpreis"

Finanzierung liegt bei 6-7% jährlich, selbst bei keiner Tilgung während der 4 Jahre ausser der Bezahlung der Zinsen wären nur 128% fällig, würde diese auch wieder verzinst würden ca. 131% fällig, aber das Auto ist danach mein Eigentum, da es im Regelfall aber nicht zu solchen Gestaltungen beim Kreditvertrag kommt, es sei denn man ist Unternehmer(dann sieht das mit den Leasingraten auch anders aus, da noch andere Faktoren wie Absetzbarkeit eine Rolle spielen), wird eine Finanzierung im Regelfall günstiger sein als das Leasing. Denn im Laufe der Zeit werden durch die Tilgung, die Zinsbeträge immer geringer, d.h. es werden insgesamt weniger Zinsen bezahlt als in meinem obigen Beispiel...

So wer dadurch blickt RESPEKT, der Rest ---> raus auf die Schulbank Mathe lernen, oder einfach logisch denken lernen....
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07.06.2011 08:59 Uhr von Glotzkowski
 
+16 | -2
 
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Selbst Schuld: Er rast, überschätzt sich und stirbt. Wenigstens nicht noch Unschuldige mit in den Tod oder ins Krankenhaus gerissen. Zur kaputten Scheibe der Apotheke braucht man echt nix mehr zu sagen..
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07.06.2011 09:04 Uhr von Summersunset
 
+11 | -0
 
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@Mario: Leasing wurde ja auch eigentlich nur für Gewerbetreibende entwickelt, weil man dadurch die monatlichen Leasingraten über einen längeren Zeitraum von der Steuer absetzen kann als eine einmalige Kaufpreiszahlung.

Das lustige ist ja vor allem, dass der Steuervorteil wieder gestrichen wird, wenn man das Auto tatsächlich am Ende übernimmt. Sprich, immer schön leasen aber nie die Abschlussrate zahlen. So spart man als Selbstständige die meißten Steuern.

Das natürlich auch Privatleute mit dem Leasing anfangen... da kann man nur den Kopf schütteln.
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07.06.2011 09:07 Uhr von jschling
 
+9 | -15
 
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@seti1337 (und andere): unglaublich was für selbstgerechte A.löcher es so gibt :-((
meiner Meinung nach verlangt es dringend einen Arzt, wenn man selbst bei sowas, wo zum Glück nichtmal andere zu Schaden kamen, sagt "er hat es verdient"

Ich hab seit gut 20 Jahren nen Führerschein und dementsprechend Auto und fahr unfallfrei - was aber auch vorallem in den ersten Jahren ein bischen Glück ist, wie ich gerne zugebe :-)) denn ich bin auch noch nicht zu alt um mich zu erinnern, dass man vorallem wenn man jung ist doch oftmals etwas zügiger unterwegs ist. Da hätte es mehr wie einmal zum GAU kommen können, wenn die Umstände etwas schlechter gewesen wären (Stichwort "Rechts vor Links" übersehen, Aquaplaning, Eis, Nebel usw.).
Und eigentlich ist das bei allen die ich kenne so, mit etwas Pech hätte jeder auch mal einen umgemäht, oder sich selbst platt gemacht. Daher hab ich 0 Zweifel, dass das für die Mini-Schumis hier genauso gilt, manche Leute sind nur so hohl, dass sie das nicht raffen.

[ nachträglich editiert von jschling ]
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07.06.2011 09:07 Uhr von aktiencrack2009
 
+11 | -3
 
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@Mario: 1994-1997 gab es noch keinen A6 !
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07.06.2011 09:09 Uhr von aktiencrack2009
 
+10 | -0
 
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@Mario die 2te: Und wenn du dir das Bild ankuckst ist es ein ab 2005 Modell
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07.06.2011 09:10 Uhr von AnotherHater
 
+17 | -5
 
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@ColeZero: Es ist ein Mensch verstorben, der Familie hat. Welch Wunder: Jeder Mensch hat einen Vater und eine Mutter, folglich auch Großeltern und Geschwister gibt´s sogar meist auch noch. Die Hinterbliebenen zu betonen und auf Mitleid abzuzielen finde ich lächerlich, denn so ziemlich jeder Mensch hat lebende Angehörige. Man muss sich nur mal vor Augen halten, was sonst noch alles hätte passieren können, Stichwort: Unbeteiligte, unschuldige Opfer. Da ist es schon begrüßenswert, dass er als Einziger zu Schaden gekommen ist. Man muss doch nicht jedem Vollpfosten hinterherheulen! Mit 21 Jahren ist man für sich und sein Handeln selbst verantwortlich, da bringt mich ein "Es ist ein Mensch gestorben, der es ist nicht verdient hat" ja schon fast zum Lachen.

[ nachträglich editiert von AnotherHater ]
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07.06.2011 09:14 Uhr von PeterLustig2009
 
+9 | -12
 
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Also erstmal Hut ab, dass sich hier wirklich: die lebensunfähigsten zusammengetroffen haben (so scheint es zumindest)

Jemanden den Tod zu wünschen oder auch nur die Meinung zu vertreten er hätte den Tod verdient ist das abartigste was ein Mensch tun kann.
Wenn man sich das Foto anschaut sieht es für mich nicht nach deutlich überhöhter Geschwindigkeit aus. Wenn man bei Tempo 60 bis 70 untern nen Anhänger rauscht, dann sieht die Karre schon so aus. Auch sieht mir das nciht nach dem neuesten Model aus, so dass man davon ausgehen kann dass da nichts mit "auf dicke Hose machen" war.


@Mario
Leasen über mehrere Jahre machen auch wirklich nur die Dummen. Leasing lohnt sich nur wenn man alle 1 bis 2 Jahre ein neues Auto vor der Tür haben will. Und dann rechnet sich das gegenüber einem An- und Verkauf.

Zur News
Schade, schade sowas. Mein Beileid den Angehörigen
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07.06.2011 09:21 Uhr von derSchmu2.0
 
+7 | -1
 
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Selber Schuld? Naja, fuer solche Faelle sollte der Staat mal schauen, dass Fahranfaenger noch ein wenig mehr ´gegaengelt´ werden durch gewisse altersbedingten Limits oder Verpflichtungen von Fahrtsicherheitstrainings. Erfahrungen kriegt ein Fahranfaenger nur durch das Fahren selber und manchmal auch nur durch ein paar Extremsituationen.
Natuerlich kann man hier noch annehmen, dass seine Einstellung zu Regeln und Vorgaben auch nicht die Beste war, wenn er durch die Innenstadt ´rast´...Das hat die Auswirkung seiner mangelnden Erfahrung wohl noch verstaerkt, aber im Grunde ist jeder Fahranfaenger gefaehrdet, in extremen Situationen falsch zu reagieren, egal ob sie sie nun selber verursacht haben oder nicht.
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07.06.2011 09:47 Uhr von Julian018
 
+4 | -27
 
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07.06.2011 09:48 Uhr von GroundHound
 
+6 | -4
 
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Fahranfänger: sollten eine PS-Begrenzung haben. Am besten mit den Jahren eine stufenweise Erhöhung, wenn er sich im Straßenverkehr einwandfrei verhält und die Top-KLasse, sagen wir ab 250 PS oder so, sollte man nur mit spezieller Zusatzschulung fahren dürfen.
Sicherlich kann man sich auch mit schwächren Autos tot fahren. Aber mit starken Autos eben noch viel leichter.
Jeder 18jährige, frisch aus der Fahschule darf Boliden mit hunderten von PS auf der Straße bewegen. Das fordert das Unglück ja geradezu heraus.

[ nachträglich editiert von GroundHound ]
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07.06.2011 09:50 Uhr von dastiii
 
+4 | -6
 
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Herzlichen Glückwunsch, lächerliche kommentare

[ nachträglich editiert von dastiii ]
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07.06.2011 09:58 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -9
 
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Also ein Audi A6 gibt es seit ´94 was bedeutet daß die Karre theoretisch bis zu 17 Jahre alt gewesen sein kann. Darüber hinaus ist ein A6 vielleicht schon ein Fahrzeug der Oberklasse, aber sicher nichts was besonders protzig wäre.
Einer der Gründe warum ich mir damals schon nach einem Jahr Fahrpraxis eine richtig dicke Karre (MB R129) gekauft habe ist, daß ich deutlich mehr Blech um mich herum habe und im Falle eines Falles deutlich bessere Chancen habe zu überleben.

Was wäre wohl gewesen wenn er nicht in einem A6, sondern vielleicht einem angeblich für Anfänger so passenden Polo, Corsa oder Clio unterwegs gewesen wäre? Dann wäre er sicher nicht in einem besseren Zustand aus dem Unfall heraus gekommen.
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07.06.2011 10:23 Uhr von keinemoral
 
+9 | -8
 
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Was ist aus den Menschen geworden! Solche Kommentare hier ist absoluter Abschaum! Einem jungen Menschen den Tod zu wünschen, finde ich weder sozial noch gesellschaftlich akzeptabel.
Nach dem Sprichwort, derjenige der ohne Sünde ist werfe den ersten Stein würde ich gerne einmal alle Jugendsünden derjenigen erfahren, die hier jemanden den Tod wünschen.
Es zeigt sich hier aber wieder, dass gerade die Anonymität des Internets wieder dazu führt, dass voreilig und schnell extreme Aussagen getroffen werden. Nicht einmal 5% von denen würden die Aussagen hier mit ihrem richtigen Namen unterschreiben.
Gerade solche Leute wie Chaos die hier sehr überschwenglich Ihre sehr extreme Meinung kund tun würden diese doch sehr schnell zurücknehmen. Vorallem ist die Frage, würde er dasselbe tun und schreiben wenn es sich um einen Bekannten oder gar Verwandten gehandelt hätte??
Wer solche Menschen verachtende Kommentare von sich gibt, hat meiner Meinung nach einen Resozialisierungskurs nötig

[ nachträglich editiert von keinemoral ]
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07.06.2011 10:31 Uhr von kulifumpen
 
+5 | -4
 
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@Johnny Cache: jedoch lassen sich polo, Corsa und clio eben leichter handhaben als ein A6, A8, 5er BMW oder ähnliches.

Ich fahr auch seit der Fahrprüfung nur kleinwagen und ab und von der Arbeit aus verschiedene Mietwagen die dann doch etwas größer sind und es macht einen erheblichen unterschied aus.

Für eine PS Begrenzung bin ich ebenfalls, wobei bei Moppeds wird die auch zu leicht umgangen. In Finnland dürfen Fahranfänger nur maximal 80 km/h fahren für die ersten zwei Jahre. Bei der deutschen autolobby ist sowas jedoch nicht durchzusetzen.

Im übrigen bin ich mir relativ sicher, dass die ganzen leute die hier schreien: haha, selbst schuld, selber schon einmal ordentlich aufs pedal gedrückt haben und lediglich etwas mehr glück hatten. So eine Einstellung ist echt eckelhaft. Auch wenn man es nicht gut heissen kann was passiert ist, so ist die verhöhung eines verstorbenen menschen das letzte was man tun sollte.

es heisst doch immer: Über die Toten nur gutes.

[ nachträglich editiert von kulifumpen ]
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07.06.2011 10:41 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -3
 
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Johnny Cache naja die Frage nach der Knautschzone des Fahranfaengers ist die eine, kombiniert man eine kleinere Knautschzone mit weniger PS so relativiert sich evtl wieder die kleinere Knautschzone, weil die weniger PS evtl auch weniger zu unangepasstem Fahrverhalten fuehren.

Eine ´dickere´ Karre, evtl. sogar mit mehr PS koennten dann eher noch dazu fuehren, dass man selber vieleicht relativ unverletzt aus einer Situation rauskommt, aber dann evtl. noch andere in Mitleidenschaft gezogen werden.

Von den Kommentaren a la "Selber Schuld" moechte ich mich auch distanzieren. Mag der Darwin-Award vieleicht sinngemaess halbwegs passen (Jugendsuenden/jugendlicher Leichtsinn sind nicht immer mit Dummheit gleichzusetzen), so sollte man dennoch aus Respekt vor den Trauernden, obgleich sie die Kommentare zu Gesicht bekommen oder nicht, sich mit solchen Aussagen zurueckhalten. Sicherlich ist es gut, dass keine weiteren Menschen mit reingezogen worden sind, aber so mancher uns hat schon mal einen oder mehrere Fehler gemacht, wo er mit einem blauen Auge davon gekommen ist, was auch haette ganz anders ausgehen koennen.
Von daher ist es eigentlich eher schade, fuer den Fahrer, als auch fuer die Familie, dass er nicht mehr die Chance hatte, aus seinem Fehler zu lernen.
In diesem Sinne bleibt nur das Beste daraus zu ziehen und zu hoffen, dass andere sich an diesem Unfall ein Beispiel nehmen und ihre Fahrweise ueberdenken...
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07.06.2011 10:46 Uhr von DerEssener
 
+3 | -4
 
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@ GroundHound: > sollten eine PS-Begrenzung haben. Am besten mit den
> Jahren eine stufenweise Erhöhung, wenn er sich im
> Straßenverkehr einwandfrei verhält und die Top-KLasse,
> sagen wir ab 250 PS oder so, sollte man nur mit spezieller
> Zusatzschulung fahren dürfen.

Auch mit einem 50-PS Ford Fiesta ist man in der Lage über 100 Km/h zu fahren. Auf der Autobahn würde eine PS-Begrenzung sicherlich etwas bewirken können, da Fahranfänger dann nicht mehr mit 200 angerauscht kommen können, aber innerstädtisch würden selbst die 50-PS zum Rasen reichen...

Nur mal so in den Raum geworfen...
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07.06.2011 11:03 Uhr von PeterLustig2009
 
+6 | -5
 
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LOL: ist ja lustig dass bei jedem Unfall mit nem Fahranfänger gefordert wird eine stufenweise "PS-Freischaltung" per Gesetz einzuführen, auf der anderen Seite aber geschrien wird wie weit der Staat in das Privatleben eingreift :)

@Julian018
Liebe, Zusammenhalt und Bruderliebe zeichnet sich dadurch aus dass ich "wenns aufs Maul gibt" mithelfe und auch draufhaue? Ich glaube du bringst da was durcheinander. Das ist eher feiges zusammenroten von noch feigeren Individuen die alleine nicht lebensfähig sind. Und Liebe unter Kumpels?? Okay jeder wie er mag, wär aber nichts für mich ;)

[...]Zum Auto kurz: Es ist ein Auto gewesen, was sich viele von euch gar nicht leisten konnten. Das es euch sauer macht, ist klar. Dann geht Arbeiten.[...]
Lol das Auto auf dem Foto ist ein A6 Avant C6 (gibts seit 2004) und gibts mit 349 PS für schlappe 11.000€ (gebraucht)
die kann sich mittlerweile jeder liesten (den Banken sei dank)
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07.06.2011 11:08 Uhr von Johnny Cache
 
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@kulifumpen: Daß sich Kleinwagen anders fahren ist vollkommen richtig, aber anders muß nicht zwangsläufig schlechter bedeuten. Ich für meinen Teil habe damals mit einem Audi 80 den Führerschein gemacht und mußte kurz vor der Prüfung auf einen Golf umsteigen, mit dessen Größe und Handhabung ich dann erhebliche Schwierigkeiten hatte.

Was die Leistung des Fahrzeugs betrifft kann sie natürlich die Gefahren erhöhen, aber in nicht wenigen Fällen hat sie mir auch schon den Arsch gerettet weil ich eben noch unvorsichtigen Verkehrsteilnehmern aus dem Weg springen konnte. Das selbe gilt auch für die entsprechend ausgelegten Bremsen, mit denen viele Kleinwagen beim besten Willen nicht mithalten können.

Letztendlich hat das Fahrzeug aber nur zu einem gewissen Teil mit solchen Unfällen zu tun, das meiste geht nun mal vom Fahrer aus, und der kann über jedes beliebige Fahrzeug die Kontrolle verlieren. Wobei ich aber immer noch der Meinung bin daß gerade größere oder sportlichere Fahrzeuge generell sicherer bewegen lassen, weil sie einfach mehr Reserven haben, welche man aber selbstverständlich auch überschreiten kann.

Ob mit einem Kleinwagen diese Unfall hätte vermieden werden können kann man natürlich nur schwer sagen, aber es steht wohl auf jeden Fall fest ein vergleichbarer Unfall sicher nicht besser für ihn ausgegangen wäre.
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07.06.2011 11:10 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -2
 
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DerEssener: innerorts Rasen kann man auch mitm Fahrrad oder nem 50er Roller..

Im Allgemeinen geht es bei der Ueberlegung der PS-Begrenzung nicht um das Rasen, sondern um das Potential, mit einem Fahrzeug etwas riskantere Fahrmanoever an den Tag zu legen. Frei nach dem Motto, je mehr PS, desto besser die Beschleunigung, desto oefters koennte ich auch mal ueberholen. Das klappt mit nem Panda oder nem Micra nicht so schnell wie mit nem PS-Boliden.
Für Motorradfahrer in jungen Jahren gilt auch eine PS-Begrenzung, damit die Leute nicht so schnell auf den Kisten zu einem Geschoss werden. Obschon die was zu hoch angesetzt ist, weil man mit weniger als 50PS auf nem Motorrad auch schon was reissen kann (und die Begrenzung gilt nur fuer Fahranfaenger bis zu einem gewissen Alter, darueberhinaus ist es anscheinend egal, wie wenig Fahrpraxis man auf nem Motorrad hat).

PS-Begrenzung bedeutet eine Limitierung von riskanten Manövern und womöglich schränkt es auch das hormongesteuerte Verhalten so mancher Autofahrer bzw. Fahranfänger ein, die meinen, die müssten ma so vor ihren Freunden etc angeben.

@Johnny,

nenn mir mal einen Fahranfänger, der überhaupt halbwegs weiss, was mit Reserven bei einem Fahrzeug ausser dem im Tank noch gemeint sein kann?
Ich selber hab die Reserven bzw. die Grenzen meines Fahrzeugs bei einem interessanten und spassigen Fahrtsicherheitstraining kennengelernt und fahre schon seit über 13 Jahren Auto.
Natürlich war ich auch schon mal froh, wenn ich in so mancher Situation nochmal das Pedal durchtreten konnte und damit schlimmeres verhinderte...
...aber bei einigen Fahranfängern gibt es halt noch die gefährliche Mischung aus (prä-)pubertierendem Verhalten plus mangelnde Erfahrung plus ordentlich PS unter der Haube. Es ist sicherlich nicht das Auto, dass einen Unfall baut, aber es kann leicht diesem Umstand sehr foerderlich sein...

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]

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