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Diagnose Lungenkrebs: Weiteres Rauchen behindert Strahlentherapie

Wird Lungenkrebs als Diagnose gestellt, sollten Raucher mit dem Rauchen schnellstmöglich aufhören. Was eigentlich als selbstverständlich gilt, ignorieren viele Betroffene einfach, wie die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) mitteilt.

Dabei steigt die Überlebenschance, wenn man bei einer frühzeitigen Diagnose mit dem Rauchen aufhört, um 70 Prozent. "Von den Patienten, die unbeirrt weiterrauchen, hingegen nur etwa 30 Prozent", erklärt Prof. Helmut Teschler, Ärztlicher Direktor der Ruhrlandklinik am Universitätsklinikum Essen.

Das Rauchen verringert den Sauerstoffgehalt im Blut. Deswegen fehlen wiederum Sauerstoffradikale, die für die Strahlentherapie wichtig sind. Durch das Rauchen vergrößert sich außerdem kontinuierlich der Tumor und die Wahrscheinlichkeit, dass sich Metastasen bilden, erhöht sich.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Rauchen, Diagnose, Lungenkrebs, Metastase, Strahlentherapie
Quelle: www.onmeda.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2011 21:16 Uhr von Rechthaberei
 
+4 | -3
 
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300 Raucher sterben täglich in Deutschland wegen: des Rauchens sowie weitere 200 täglich am Alkohol. Wenn man das mit den aktuell täglichen Todesfällen von EHEC vergleicht und die Zahl 500 mit 100 oder 10 teilt weil Raucher und Trinker erst im letzten Drittel ihres Lebens sterben, dann ist EHEC noch immer die untödlichere Epidemie für ein Volk.
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06.06.2011 21:54 Uhr von Jaecko
 
+16 | -1
 
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Also bei Lungenkrebs noch weiterrauchen heisst für mich auf Deutsch "Bitte mit der Behandlung aufhören, ich will keine Hilfe".
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06.06.2011 22:26 Uhr von rftmeister
 
+14 | -1
 
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@ Rechthaberei Stirbt nicht jeder und immer im letzten Drittel seines Lebens ?
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06.06.2011 22:42 Uhr von jschling
 
+5 | -2
 
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also ich bin kein Arzt: aber der letzte Satz kann einfach nicht richtig sein.
Klar begünstigen Zigaretten (und Alkohol) die Bildung von Krebs durch eine Schädigung der Zellen, aber diese bestehen weder aus Teer, Nikotin, oder Alkohol.
Von daher mögen die Heilungschancen deutlich geringer sein wenn man weiter raucht/trinkt, aber definitiv begünstigt rauchen/trinken in keinster Weise den Wachstum eines vorhandenen Tumors. Da das Immunsystem durch Rauchen und Saufen natürlich schon angespannt ist, mag die Bildung von weiteren Metastasen begünstigt werden (in dem Fall sagt die News ja auch nur "die Wahrscheinlichkeit *g*).

@Jaecko
ich kenne so keinen, der im letzten Drittel seines Lebens irgendwann gestorben ist und und den Rest der Zeit nicht mehr dabei war. Daher würde ich sogar soweit gehen und klar behaupten, dass unabhängig vom erreichten Alter das Sterben ganz klar das letzte Drittel des Lebens beendet :-))) zumindest bei allen die ich so kenne
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07.06.2011 00:18 Uhr von humantraffic
 
+3 | -2
 
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@jschling: "definitiv begünstigt rauchen/trinken in keinster Weise den Wachstum eines vorhandenen Tumors"

natürlich begünstigt es das. nämlich dadurch, dass die strahlentherapie vom rauchen bedingten verminderten sauerstoffgehalt behindert wird. somit hat das rauchen direkte auswirkung auf das wachstum des tumors, da es nicht verhindert werden kann. und selbst wenn du es als indirekte auswirkung ansiehst, genau das ist begünstigung.
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07.06.2011 05:06 Uhr von jschling
 
+2 | -2
 
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@humantraffic: du hast die News um die es geht gelesen ? weil da bin ich irgendwie von ausgegangen als ich das geschrieben habe.
Nochmal für die Langsamen unter uns:
Der letzte Satz: "Durch das Rauchen vergrößert sich außerdem kontinuierlich der Tumor..." ist medizinischer Schwachsinn
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07.06.2011 09:59 Uhr von happycarry2
 
+3 | -0
 
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Manche: lernen es einfach nie. Wenn jemand bewusst aktiv Seine Gesundheit schadet finde ich es eine Sauerrei das die KK das übernehmen muss. Zumindest nach so einer Diagnose sollte es normal sein aufzuhören. Oder aber viele denken das es jetzt eh schon zu spät ist. Ich würde die Behandlung aber wirklich nur fortführen wenn der Patient aktiv mitarbeitet, das ist nicht zuviel verlangt.
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07.06.2011 10:38 Uhr von GulfWars
 
+4 | -1
 
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Was meinte mal ein Arzt zu mir: wegen krebs mit dem rauchen aufhören ist schwachsinn, man soll den krebs bekämpfen, nicht das rauchen.

Bin aber zum glück seit 2001 nichtraucher!

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