Diagnose Lungenkrebs: Weiteres Rauchen behindert Strahlentherapie
Wird Lungenkrebs als Diagnose gestellt, sollten Raucher mit dem Rauchen schnellstmöglich aufhören. Was eigentlich als selbstverständlich gilt, ignorieren viele Betroffene einfach, wie die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) mitteilt.
Dabei steigt die Überlebenschance, wenn man bei einer frühzeitigen Diagnose mit dem Rauchen aufhört, um 70 Prozent. "Von den Patienten, die unbeirrt weiterrauchen, hingegen nur etwa 30 Prozent", erklärt Prof. Helmut Teschler, Ärztlicher Direktor der Ruhrlandklinik am Universitätsklinikum Essen.
Das Rauchen verringert den Sauerstoffgehalt im Blut. Deswegen fehlen wiederum Sauerstoffradikale, die für die Strahlentherapie wichtig sind. Durch das Rauchen vergrößert sich außerdem kontinuierlich der Tumor und die Wahrscheinlichkeit, dass sich Metastasen bilden, erhöht sich.