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Deutscher Museumsbund: Künftiges Ende von Museen befürchtet

Am heutigen Montag fand in Köln der rheinische Museumstag statt. Dabei äußerte sich Volker Rodekamp, Präsident des Deutschen Museumsbundes, besorgt über die Zukunft der Museen.

Um mit dem Angebot des alternativen Freizeitmarktes mithalten zu können, müssten Museen von ihrem Image weg, lediglich für Besserverdiener und Besserwisser zu sein. Weiterhin müssten Museen ihre multimedialen Angebote erweitern. Trotzdem sehe er irgendwann in der Zukunft das Ende der Museen.

Immer mehr Museen machen Verluste, während die Kosten steigen. Teilweise müssen die Häuser ihre Objekte verkaufen oder versteigern, damit sie nicht schließen müssen. "Wir stehen erst am Anfang einer katastrophalen Entwicklung. Es gibt kein ewiges Leben für Museen", sagt Museumsleiter Stephan Sensen.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutschland, Ende, Museum, Deutscher, Schließung
Quelle: www.monopol-magazin.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2011 21:24 Uhr von Rechthaberei
 
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Ein Museum kann heute auch im Internet sein, aber: man könnte die immer unbesuchteren Kirchen zu Museen umwandeln, wenn´s das Internet mit Rundumbildern nicht bringt. Zahlen tut es letztlich der Steuerzahler, welche Partei nimmt aber diese Idee nun auf?
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06.06.2011 23:56 Uhr von ZzaiH
 
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@rechthaberei: also bitte
museen können _nicht_ virtuell existieren, selbst bibliotheken können dies nur zum teil - die inhalte zwar zu 100% aber eine gutenbergbibel ist nunmal einzigartig

das in einem so reichen land wie deutschland, dass viel auf seine (angebliche) bildung hält - ist es ein trauerspiel... gerade in hinblick darauf, wo sonst soviel geld versickert...
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07.06.2011 00:13 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
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Verwunderlich War erst Samstag in 2 Museen (ehemaliger Regierungsbunker und eine Römervilla) und die waren beide eigentlich ziemlich gut besucht. Und wenn hier "Museeumsnacht" ist (Museen sind bis 12 geöffnet und der Eintritt ist ermäßigt) sind die Mussen immer zum Platzen voll. Und dass Mussen nur für "Besserverdiener und Besserwisser" sind, ist mir auch neu. Natürlich wird der sich stetig vermehrende Assi-Abschaum nie einen Fuß in ein Museum setzen, da sie den Tag damit verbringen RTL zu glotzen und über Facebook, wkw usw. sinnlose Nachrichten zu versenden. Und das Geld dafür haben sie wohl auch nicht, da alles für überteuerte Handyverträge und Ipads draufgehen...
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07.06.2011 02:18 Uhr von Rechthaberei
 
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@mitTH_RAW_Nuruodo: "Natürlich wird der sich stetig vermehrende Assi-Abschaum nie einen Fuß in ein Museum setzen, da sie den Tag damit verbringen RTL zu glotzen und über Facebook, wkw usw. sinnlose Nachrichten zu versenden. Und das Geld dafür haben sie wohl auch nicht, da alles für überteuerte Handyverträge und Ipads draufgehen."

-RTL = Ganzen Tag
-Facebook = Sinnlose Nachrichten
-Hartz4rer = Überteuerte Handys und Ipad

Ich glaub fast du bist noch Nachtwächter im Museum.
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07.06.2011 10:33 Uhr von artefaktum
 
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@mitTH_RAW_Nuruodo: "Natürlich wird der sich stetig vermehrende Assi-Abschaum nie einen Fuß in ein Museum setzen, da sie den Tag damit verbringen RTL zu glotzen und über Facebook, wkw usw. sinnlose Nachrichten zu versenden. Und das Geld dafür haben sie wohl auch nicht, da alles für überteuerte Handyverträge und Ipads draufgehen... "

Bestimmte Leute sind nie ins Museum gegangen. Das ist nichts Neues und war immer so.

Interessanter ist die Entwicklung, zunehmend auf bestimmten Leuten rumzuhacken. Das ist eine Entwicklung, die mir Sorgen macht. Leute die das machen haben Angst vor dem eigenen Absturz und wollen sich deshalb deutlich von denen abgrenzen, die gesellschaftlich unter ihnen stehen. Statt diese Ressentiments weiter zu "kultivieren" sollte man sich allerdings besser mal fragen, warum vor allem die Mittelschicht bei uns so zunehmend unter Druck gerät. Dieses Problem löst man nicht, indem auf anderen sozialen Schichten rumhackt.
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07.06.2011 17:59 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
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@Rechthaberei und artefaktum: Es tut mir Leid, wenn sich mein Kommentar so anhört, als würde ich bestimmte Schichten der Geselschaft über einen Kamm scheren, aber ich hatte keineswegs die Absicht auf einer bestimmten sozialen Gruppe "herumzuhacken". Ich kenne einige "Besserverdienende", die teilweise sogar Abitur uns Studiert haben (erfolgreiche Selbstständige, Angestellte mit hohem Gehalt), die sich ziemlich assozial verhalten und RTL, Handy, facebook usw. Museen in jedem Fall vorziehen. Ebenso kenne ich unter anderem Familien, die weder viel Geld, noch einen hohen Schulabschluß haben (Putzfrau und Kindergärtner) und trotzdem hin und wieder mit ihren Kindern ins Museum gehen. Vieleicht bin ich hier zu sehr von meinen eigenen Erfahrungen beeinflusst, aber ich glaube schon, dass es so ist, dass ein wachsender Teil der Bevölkerung (unabhängig von Bildung, Einkommen und sozialer Schicht) immer unkultivierter und assozialer wird, und das auch noch stolz präsentiert.

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