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AKW-Betreiber: Leiharbeiter sind nicht gefährlichen Arbeiten ausgesetzt

RWE und E.ON haben jetzt Berichten der "Süddeutschen Zeitung" widersprochen, in denen behauptet wurde, dass Leiharbeiter in den Kernkraftwerken die gefährlichen Arbeiten verrichten müssen (ShortNews berichtete).

Ein Sprecher von RWE sagte: "In unseren Kraftwerken gibt es bei den Arbeitnehmern keine Unterschiede. Hier gilt für unsere Mitarbeiter und die der Partnerfirmen: Arbeitssicherheit hat oberste Priorität."

E.ON ließ durch einen Sprecher verlauten, dass in Deutschland für alle Arbeitnehmer, egal ob sie aus der eigenen Firma oder von Zeitarbeitsfirmen kommen, die gleichen Strahlenschutzwerte gelten. Diese Werte sind gesetzlich vorgegeben.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Atomkraftwerk, AKW, Betreiber, Strahlung, Arbeiten, Leiharbeiter
Quelle: www.open-report.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2011 17:31 Uhr von usambara
 
+3 | -0
 
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die zulässige Jahredosis wird ein Zeitarbeiter bei der Dauer seiner Beschäftigung wohl kaum erreichen...
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06.06.2011 17:48 Uhr von ollilein80
 
+3 | -0
 
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Ich: frage mich nur was die antwort der Betreiber (Habe jetzt nur auf SN gelesen) mit der eigentlichen Feststellung zu tun hat ?

Es wurde behauptet das die Leiharbeiter die gefährlichsten Arbeiten machen und die Antwort darauf ist es gelten für alle die gleichen Höchstgrenzen.

Das ist für mich irgendwie keine wirkliche Stellungnahme
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06.06.2011 19:33 Uhr von Treibeis
 
+1 | -0
 
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@Usambra: Meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass die Leiharbeiter deswegen in unterschiedlichen Anlagen eingesetzt werden, damit nicht eine bestimmte irgendwann für eventuelle Folgeschäden haftbar gemacht werden kann.
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07.06.2011 10:41 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -0
 
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Leiharbeiter regelmäßig gesundheitsgefährdenden Jobs ausgesetzt. Dieses Verhalten legen nicht nur Atomkraftwerksbetreiber an den Tag.

Zeitarbeiter werden systematisch für hochgradig gesundheitsschädliche Arbeiten herangezogen: Etwa bei der Versiegelungen von Oberflächen, Lackier-Betrieben mit mangelnden Sicherheitsvorkehrungen, für industrielle Klebearbeiten mit hochgiftigen Substanzen, zum Entgraten von Innennahten von Stahlrohren (dazu kriechen Leiharbeiter in die Röhren) , zum Sanieren der Verbrennungskammern und Ableitungen von Müllverbrennungsanlagen und Stahlwerken... etc..etc..

Nur einige Beispiele aus der Praxis, bei denen Arbeitgeber bleibene Schäden von eigenen Angestellten umgehen wollen.

Wer von den Billiglöhnern der Zeitarbeit ´´nein´´ sagt, fliegt und es werden umgehend Leistungen gekürzt.

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