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Rekrutierung oder Information? Umstrittene Bundeswehr-Werbung an Schulen

Die Bundeswehr will Jugendoffiziere an Schulen schicken, die dort Vorträge halten sollen. Diese umstrittenen Einsätze entzweien nun Lehrer und Eltern, denn ist das bereits ein Rekrutierungsversuch oder doch nur sachliche Information?

Die Offiziere könnten Fragen der Schüler über Afghanistan beantworten, die kein Lehrer so beantworten könne, heißt es einerseits. Kritiker befürchten jedoch eine ideologische Antwort bei den Offizieren, schließlich brauche die Bundeswehr inzwischen jeden Freiwilligen.

Weiterhin strittig ist, ob diese Veranstaltungen für die Schüler verpflichtend sein müssen. Elternverbände fordern nun in einer Petition an den Landtag, dass ihre Kinder diese Vorträge "aus Gewissensgründen" nicht besuchen müssen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schule, Werbung, Bundeswehr, Information, Rekrutierung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2011 13:42 Uhr von mozzer
 
+13 | -1
 
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Ich weiß nicht, wieso mich das an diese Simpsons-Szene erinnert? ;-)
http://www.youtube.com/...
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06.06.2011 13:57 Uhr von Tobi1983
 
+19 | -34
 
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06.06.2011 14:05 Uhr von Pils28
 
+25 | -8
 
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So um das Jahr 2000 herum, haben die mich: damals als Schüler, auch schon zum essen eingeladen, um über den Dienst an der Waffe zu reden. Allerdings finde ich die Laufbahn als Offizier oder Unteroffizier nicht unbedingt schlecht. Milität ist ein nötiges Mittel jeder Nation und sollte nicht geächtet werden. Die Kriegstreiber sitzen in Berlin , Paris, London Wahington und New York.
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06.06.2011 14:13 Uhr von Really.Me
 
+13 | -27
 
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06.06.2011 14:22 Uhr von DeeKay76
 
+24 | -5
 
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Unterstützung oder Ablehnung: Warum soll die Bw nicht über ihre Arbeit informieren ? Der ein oder andere wird sicher sowieso dahin wollen, warum sich also nicht in der Schule ein Vortrag ? Die sind schließlich auch im Internet oder auf Grossevents vertreten. In anderen Ländern ist sowas sicher auch üblich. Wir haben zwar keinen Wehrdienst mehr, die rekrutieren aber nicht Schulklassen, das ist Blödsinn. Wenn das auf freiwilliger Basis läuft, warum nicht ? Oder in den Politikunterricht einbinden ? Nebenbei: Mörder und Kriegstreiber sind das sicher nicht, ich wäre mal mit der Wortwahl etwas vorsichtiger. Die Bw hat es sich nicht ausgesucht, nach Afghanistan etc zu gehen, das haben unsere Politiker beschlossen. Die Soldaten riskieren Ihren Arsch dafür, das wir hier in Ruhe und Sicherheit leben können, auch wenn das nicht direkt erkennbar ist. Und ja, die sind die Guten. Wem das nicht gefällt, kann ja zu den Taliban ziehen, dann merkt man sicher schnell, wie toll das da ist. Hirn einschalten, vermeidet Scheisse labern. Und zig Monate bei 45 Grad im Staub "leben" ist für die meisten nicht denkbar, die machen es. Man darf nicht den wehrpflichten Kaffeekocher mit den Soldaten im Einsatz vergleichen.

[ nachträglich editiert von DeeKay76 ]
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06.06.2011 14:27 Uhr von scherzeking
 
+13 | -3
 
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Vor kurzem Vor kurzem kam einer in unsere Fachhochschulklasse^^
Ich fand es sehr interessant, da dadurch ne Stunde Physik ausgefallen ist. So wie das aber im Beitrag kritisiert wird ist es nicht gewesen. Man stellt einfach nur Informationen auf Anfrage der Schüler zur Verfügung. Vorraussetzung, aas man macht etc.. Aber Überredungen oder generell nur Vorteile wurden nicht aufgebracht.
Ein Grund, warum man sich das nicht mal anhören solle, wenn schon der Unterricht ausfällt für die eine Stunde fällt mir nicht ein.

[ nachträglich editiert von scherzeking ]
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06.06.2011 14:39 Uhr von usambara
 
+3 | -11
 
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ich dachte Waffen gehören nicht in die Schule...
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06.06.2011 15:13 Uhr von spatenkind
 
+12 | -4
 
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jaja: und schon kriecht das linke Gesocks wieder aus seinem Loch ;-)
Die Bundeswehr biete gute und viele Perspektiven. Sie bezahlt die Piloten ausbildung, das studium und alle nötigen Lehrgänge um später zurück ins Berufsleben zu kommen. Leuten mit niedrigeren Schulabschlüssen, wie z.B. einem Hauptschulabschluss, bietet sie sehr interessante Perpektiven und Jobs. Hier kommt nicht darauf an was auf dem Papier steht, sondern was du kannst. Wo z.B. kann einer mit einem mittelprächtigen Hauptschulabschluss Flugzeugmechaniker werden? Wo kann man mit Fachabitur eine Pilotenausbildung machen? Wo kann man noch kostenfrei Studieren?
denkt mal drüber nach.

Ach und würdet ihr genauso schimpfen wenn die Linken an den Schulen über das Berufsbild des Vollzeit Arbeitslosen informieren?

[ nachträglich editiert von spatenkind ]
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06.06.2011 15:32 Uhr von Botlike
 
+6 | -6
 
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@spatenkind: Und trotzdem kann ich die Abiturienten-Wehrdienstleistenden verstehen, die meckern, wenn sie von einem Hauptschüler Befehle entgegennehmen müssen, nur weil der schon ein halbes Jahr länger bei dem Verein ist...

Für mich war die Bundeswehr nie eine Alternative, ich wollte lieber studieren und was mit meinem Kopf anfangen können. Der einzige Grund wäre ein LKW-Schein gewesen, aber den kriegt man ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr beim Grundwehrdienst. Man hat mir damals gesagt, dass ich dafür 8 Jahre da bleiben müsste.

Und zum BW-Studium: zwar kriegen die Studenten da nebenbei noch einen (für studentische Verhältnisse) verdammt hohen Sold und kriegen alles bezahlt, sogar teilweise ein Auto subventioniert. Mich dafür aber für 13 Jahre zu deren "Sklaven" machen lassen? Niemals!
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06.06.2011 15:54 Uhr von spatenkind
 
+6 | -2
 
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Botlike: Wo haben wir denn von den Wehrdienstleistenden gesprochen?

Also Leute bei der Bundeswehr fangen nichts mit ihrem Kopf an? Dann lass dir mal gesagt sein, dass das Trimester bei der Bundeswehr deutlich härter ist als dein kleines Semester an einer zivilen Universität. Wenn schon dein einziger Grund ist wegen dem LKW Führerschein zum Bund zu gehen, vermute ich mal ganz stark dass du deinen Kopf nur benutzt um BWL zu studieren, oder?

Heutzutage bekommt ein normaler Azubi nach seiner Ausbildung ein Einstiegsgehalt von ca. 1200 € netto. Bei der Bundeswehr liegt das Einstiegsgehalt bei 1400 € netto. Zusätzlich steigt der Sold, je älter du wirst, wenn du einen höheren Dienstgrad erreichst, heiratest, kinder bekommst, und und und. Ausserdem hast du für 13 Jahre einen gesicherten Job und gute Chancen als Berufssoldat übernommen zu werden.
Bei der Bundeswehr gibt es ganz klare Regeln und Strukturen. Es wird keiner Bevorzugt oder Benachteiligt. Es gibt viele Leute die genau das Schätzen.

Und nochmal: in der News stand dass die Bundeswehr INFORMIERT und nicht wirbt. Das tut sie auf Berufsmessen und ähnlichem.
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06.06.2011 19:25 Uhr von talkiewookie
 
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mich wundert es immer wieder wie wenig respekt den soldaten in deutschland entgegengebracht wird. ein tier hat mehr existenzrecht in diesen land als ein soldat.gehts noch...wenn ich so manchen kommentar hier lese muß ich kotzen !
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06.06.2011 19:47 Uhr von Ottokar VI
 
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Schulunterricht: Schulunterricht ist Gesinnungsunterricht. Das ist es immer gewesen und wird es immer sein. Bundeswehr in der Schule zu Promotionszwecken haut mich nicht vom Hocker.

Ich finde aber andererseits, durch die Werbung der Bundewehr wird ein falsches Bild gezeichnet. Teamplay, Hightech und Perspektive sind die Botschaft. Tatsächlich gehört es zur Aufgabe eines Soldaten, daß er gegebenenfalls im Einsatz auf Menschen schießt und selber stirbt.
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06.06.2011 21:10 Uhr von Leeson
 
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@Really.Me: Ich wusste garnicht, dass studierte Menschen/Offiziere nicht selber denken wollen ?!?

@News
Viele wollen kein Krieg, nirgends auf der Welt und die machen noch Werbung für sich. tzz
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06.06.2011 22:38 Uhr von neminem
 
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na eben das ist es ja: "Wo z.B. kann einer mit einem mittelprächtigen Hauptschulabschluss Flugzeugmechaniker werden?"

"Heutzutage bekommt ein normaler Azubi nach seiner Ausbildung ein Einstiegsgehalt von ca. 1200 € netto. Bei der Bundeswehr liegt das Einstiegsgehalt bei 1400 € netto"


Typische Beamten-Maden im Speck halt. Da weiss man was man bekommt.
Man sollte in Schulen lieber erstmal für den geistigen Verteidigungsfall werben. Verblödungsrepublik Deutschland.
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06.06.2011 23:03 Uhr von Botlike
 
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@spatenkind: Nope, knapp daneben, kein BWL/VWL/SoWi.

Der LKW-Schein war der einzige Grund für mich, weil ich einfach nicht einsehen kann, was ich sonst noch vom Dienst an der Waffe habe. Natürlich sind Soldaten zur Verteidigung notwendig und sollten auch respektiert werden. Und wenn einer Spaß dran hat, soll er Soldat werden. Für mich spricht nur folgendes dagegen:

1. Freiheit: Hört sich jetzt theatralisch an, ist aber gar nicht so krass gemeint. Allerdings kann ich mir aussuchen, was ich mache. Ich kann mein Studium unterbrechen, wann ich will. Ich bin völlig frei in meiner Job- und Lebensplanung. Ich habe niemanden, der in der Befehlskette über mir steht, weil ich nunmal keiner Befehlskette angehöre. Und am wichtigsten ist: ich muss mich nicht morgens um halb 6 von irgendeinem Ar***loch aus dem Bett schmeißen lassen, nur weil ich mich auf dem Appellplatz aufstellen soll.

2. Die Erzählungen von einem Onkel von mir, der seinen Rang als Generalstabsarzt mittlerweile nicht mehr bekleidet, weil selbst er als einer der drei großen Chefs im Sanitätsdienst total weisungsgebunden war und in dem Laden nichts zum Guten ändern konnte. Im Gegenteil, er ist gegangen als er aus Kostengründen dutzende Krankenschwestern feuern sollte, die aber für die Aufrechterhaltung des Standards notwendig waren. Ergo -> BW-Verwaltung kann man schonmal vergessen.

3. Seine Tochter, die die gleiche Karriere anstrebt und mittlerweile 2 mal in Afghanistan war, bei einem der Einsätze unter Beschuss. Mehr muss ich nicht sagen, oder?

4. Wenn ich mir anhöre, dass alle Freunde von mir, die zum Bund gegangen sind, nach den ersten 3 Monaten nur noch in der Kaserne gesessen haben, zweifle ich auch stark an der Organisation der Bundeswehr. Man muss sich mal durch den Kopf gehen lassen, dass das Wachpersonal dafür da war, Wehrdienstleistende zu beschützen, die darauf warten, bis ihre Schicht am Wachposten anfängt. Find ich irgendwie sinnlos, das Geld hätte man besser woanders investiert. Ich finds auch gut, dass der Wehrdienst ausgesetzt wird, es kostet den Staat nur Geld, den angehenden Studenten/Azubi nur Zeit und der Wirtschaft bringts auch nichts.

5. Abweichung von den eigentlichen Aufgaben: nämlich der Verteidigung. Ich will nicht für die Wannabe-Weltpolizei Amerika irgendwo in der Wüste auf Turbanträger schießen müssen, nur weil die Amis um jeden Preis Demokratie verbreiten wollen (nichts gegen Demokratie, die ist spitze!), um an Öl / Gas / seltene Erden zu kommen.

Und bei so einem Verein soll ich arbeiten? Nein danke!

Ach und nochwas: ich sehe öfters mal auf Messen und so die Feldjäger mit einem Infostand rumstehen. Man kann wirklich nicht sagen, dass die direkt leute ansprechen und rekrutieren, wie es z.B. in Amerika scheinbar üblich ist. Allerdings ist das schon ziemliche Werbung und nicht mehr unbedingt Information, wenn man hört "komm zu den Feldjägern, dann darfst du auch diese tolle 1200er BMW hier fahren"...
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06.06.2011 23:16 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ spatenkind: Und warum muss die Bundeswehr all das bieten? Weil sonst wahrscheinlich überhaupt niemand mehr hingehen würde.
>> Wo z.B. kann einer mit einem mittelprächtigen Hauptschulabschluss Flugzeugmechaniker werden?
Wahrscheinlich so gut wie nirgends. Ist mir aber ganz recht so, denn so kann ich mich in Flugzeugen einigermaßen sicher fühlen.
>> Wo kann man mit Fachabitur eine Pilotenausbildung machen?
Jo, es will ja auch jeder Pilot werden ;) Davon abgesehen dürften die Anforderungen an Piloten auch bei der BW recht hoch sein.
>> Wo kann man noch kostenfrei Studieren?
In einigen deutschen Bundesländern sowie in Österreich. Gut, um seinen eigenen Lebensunterhalt muss man sich kümmern. Dafür gibts im Zweifelsfall aber auch Bafög.

>> Zusätzlich steigt der Sold, je älter du wirst, wenn du einen höheren Dienstgrad erreichst, heiratest, kinder bekommst, und und und. [...] Es wird keiner Bevorzugt oder Benachteiligt.

Da sind schon Widersprüche in sich. Wenn jemand bei gleicher Leistung schlechter bezahlt wird als jemand, der älter ist, ist das doch wohl eine Benachteiligung für die Jungen?
Wenn jemand mehr Geld für die gleiche Leistung bekommt, weil er verheiratet ist und Kinder hat, empfinde ich das als Benachteiligung für Singles.

Ansonsten denke ich, dass man für die BW geschaffen sein muss. Fähigkeiten wie eigenständiges Denken und Handeln sind dort beispielsweise eher weniger erwünscht.
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07.06.2011 00:47 Uhr von ElChefo
 
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Wenn es doch hier um das Neutralitätsgebot an den Schulen geht, frage ich mich, wieso ich damals (~1999) einer Schulveranstaltung beiwohnen musste, an der Sarah Wagenknecht sprach - und ich eine Klassenkonferenz bekam, weil ich den Saal verliess.


...und mal ganz im Ernst: Ungefähr 95% der Befürchtungen um die böse "Propaganda" und die "Rekrutierung" sind doch stumpfe Vorurteile. Allein in diesem Thread schon wieder oft genug gelesen:
"Zum Bund gehen nur Versager"
"Die wollen da nur Ideologie verkaufen"
"Wehrpflichtige sitzen nur doof in Kasernen"

Also bitte. Der Unterricht alteingesessener Lehrer aus der ´68er Generation beinhaltet deutlich mehr Ideologie und Propaganda als irgendein Jugendoffizier überhaupt leisten kann. Aber es darf nicht sein, was nicht sein soll, und wo wir schon bei simpel sind, klare Sache, eine Armee ist zum Töten da, also ist der Jugendoffizier, der an die Schulen kommt auch ein Anwerber für Mordanwärter. Glaubt ihr eigentlich selbst daran?
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07.06.2011 00:50 Uhr von quma
 
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Vorbereitungen der nächste wirklich große Krieg ist bereits beschlossene Sache, die Bevölkerung wir darauf vorbereitet.

1.) Der Vertrag von Lissabon sieht bereits die Todesstrafe für Kriegsdienstverweigerer vor - das Gesetzt befindet sich momentan im "Standby Modus".

2.) Im Lissabonner Vertrag verpflichten sich alle Mitgliedsländer ihre Rüstungsindustrie auszubauen und die Aufrüstung voranzutreiben. Es entstehen immer mehr Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie (Abhängigkeit der Bevölkerung).

3.) Sozialabbau im großen Stil ... wenn es den Leuten gut geht hat niemand Lust in den Krieg zu ziehen. Nagen sie am Hungertuch, können sie keine großen Ansprüche stellen und haben nichts zu verlieren.

4.) Abbau von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen ... mit der einzigen echten Alternative "DIE BUNDESWEHR"

5.) Die Staatsschulden steigen und sind nicht mehr bezahlbar

6.) Es gibt zu viele Rentner

Ein neuer großer Krieg löst viele Probleme auf einmal ... die Bevölkerung schrumpft, Renten müssen nicht mehr ausbezahlt werden und das Spiel fängt von vorne an.

[ nachträglich editiert von quma ]
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07.06.2011 01:06 Uhr von ElChefo
 
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quma: Blödsinn.

Zitat aus der "Charta der Grundrechte der Europäischen Union", ihrerseits Teil des Lissabonner Vertrags, Artikel 10, Absatz 2:

"Das Recht auf Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen wird nach den einzelstaatlichen Gesetzen anerkannt, welche die Ausübung dieses Rechts regeln."
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07.06.2011 04:10 Uhr von quma
 
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@ElChefo: Es ist so wie mit dem Schlachtvieh .. diese sollen vor der Schlachtung möglichst nichts von ihrem bevorstehendem Schicksal mitbekommen .. da sie sonst in Panik geraten könnten und somit die Schlachtung erschweren.

Auf deine angesprochene Charta würde ich mich nicht verlassen:

Artikel 2 des Protokolls Nr. 6 zur EMRK:
"Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe für Taten vorsehen, die in
Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden"

Dies wurde nicht grundlos in den Protokollen niedergeschrieben.
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07.06.2011 05:29 Uhr von conny2436
 
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oh mann: hier wird sich wieder über ungelegte Eier aufgeregt. Als ich noch zur Schule ging sind wir im letztem Schuljahr zur Bundeswehr gefahren und haben uns das angeschaut. Die Bundeswehr ist ein Arbeitgeber, warum sollen sie nicht den Schülern die Bundeswehr vorstellen. Leider gibt es ja nicht mehr überall Kasernen um sich das anzuschauen. Die die es interessiert entscheiden sich vielleicht danach dafür oder sogar dagegen. Wenn uns jemand angreift, dann schreit jeder hier. Wo ist die Bundeswehr? Aber hingehen will keiner. Würde einigen Jugendlichen mal Anstand beibringen oder das Arbeiten. Diese Faulenzer würden alle bei mir da hingehen, dann wüssten Sie wie es im Arbeitsleben zugeht.
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07.06.2011 12:54 Uhr von ElChefo
 
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quma und da hast du es doch schon selbst gesagt:

"Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe für Taten vorsehen"

Da die Todesstrafe nicht vorgesehen ist, wird sie auch nicht "auf einmal" für irgendwas eingeführt. Erst recht nicht für - wie du es behauptest - Kriegsdienstverweigerer deren Verweigerung angestammtes und garantiertes Recht ist.

"die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr"

Beides sind fest definierte, rechtliche Zustände, die hier weder herrschen noch absehbar ausgerufen werden. Um dem vorzugreifen, Sicherheitsbereiche, Sperrzonen und andere polizeiliche Sonderformen gehören nicht zum Kriegsrecht.

Nebenbei hast du schön selektiv zitiert, der Satz geht nach einem Semikolon folgend auf das Wort "werden" noch weiter:
"diese Strafe darf nur in den Fällen, die im Recht vorgesehen sind, und in Übereinstimmung mit dessen Bestimmungen angewendet werden. Der Staat übermittelt dem Generalsekretär des Europarats die einschlägigen Rechtsvorschriften."

Also ist dieser Absatz lediglich eine weitere Umschreibung der Erhaltung staatlicher Souveränität bei der Legislative/Judikative innerhalb der EMRK. Artikel 1 erklärt den Rest.

"Dies wurde nicht grundlos in den Protokollen niedergeschrieben. "

Das gilt ebenfalls für Artikel 1 des Protokolls Nr.6.

Mag vielleicht daran liegen, das es ein Grundsatzdokument ist, das ALLE Bereiche der zu behandelnden Menschenrechte beleuchtet. Nicht mehr, nicht weniger. Und absolut kein Novum.

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