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In deutschen Atomkraftwerken übernehmen Zeitarbeiter die gefährlichen Tätigkeiten

So wie es aussieht, gibt es in deutschen Atomkraftwerken eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Wie jetzt enthüllt wurde, werden von den AKW-Betreibern tausende Zeitarbeiter eingesetzt, um beispielsweise heikle Wartungsarbeiten durchzuführen.

So ist auch die hohe Zahl der Zeitarbeiter zu erklären, die einen Strahlenpass besitzen. In Deutschland sind es 67.000 Arbeiter, die diesen Pass besitzen, der für die Arbeit in einem AKW Voraussetzung ist. 2009 arbeiteten 6.000 festangestellte Mitarbeiter in den deutschen Atomkraftwerken und 24.000 Leiharbeiter.

Laut der "Süddeutschen Zeitung" werden die Zeitarbeiter besonders für heikle Arbeiten eingesetzt. So bekommen die Leiharbeiter etwa 90 Prozent der Strahlung ab, bei den Festangestellten sind es dagegen nur zehn Prozent.


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WebReporter: noflowers
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, AKW, Betreiber, Leiharbeiter, Zeitarbeiter
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2011 10:58 Uhr von derSchmu2.0
 
+14 | -7
 
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War schon vorabzusehen man redet immer wieder von den ach so sicheren Kraftwerken in Deutschland...was ist denn mit dem fehleranfaelligsten Glied in der Kette, dem Menschen?
Werksfeuerwehren sind und unterbesetzt und ueberarbeitet und Wartungsarbeiten werden teilweise aeusserst fahrlaessig durchgefuehrt, so dass da auch ab und zu mal aus Versehen irgendwelche Leitungen fuer Sensoren unbemerkt gekappt werden. Da bringt es auch nichts, wenn die Dinger nach Aussen hin superstabil waeren (nur gegen Kleinsportflugzeuge hoechstens sicher). Aber gut, im Vergleich zu so manchem auslaendischen Meiler moegen unsere in einem besseren Zustand sein, aber wenn bei uns alles Mittelmaß ist, heisst das noch lange nicht, dass wir uns auf dieses Konzept der Energiegewinnung getrost weiter verlassen können und damit uns und Nachfolgende auf unbekannte Zeit weiter belasten...
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06.06.2011 11:11 Uhr von Earaendil
 
+6 | -3
 
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Disgusting
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06.06.2011 11:41 Uhr von mysteryM
 
+14 | -2
 
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die Zeitarbeiter sind ganz bestimmt hochqualifiziert Fachkräfte......
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06.06.2011 12:53 Uhr von borgworld2
 
+6 | -2
 
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Das ist schon ewig so: aber nicht weil es eine "Zweiklassengesellschaft" gibt sondern weil man in einem AKW nur eine bestimmte Strahlendosis abbekommen darf und dann nach hause geschickt wird.
Würden die also immer ihre höchstqualifizierten Techniker da reinschicken wäre am Ende keiner mehr da der das AKW überhaupt bedienen könnte.
Daher ist es nur logisch die Festangestellten, die das AKW leiten möglichst wenig zu Tätikkeiten ran zu ziehen wo sie eine noch höhere Strahlenbelastung abbekommen.
Diese Vorgehensweise ist schon seit über 20 Jahren so!
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06.06.2011 13:17 Uhr von SyXxPaC01
 
+6 | -0
 
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klar mit den kann man es ja machen, egal was man verdient, mir wäre das risiko zu hoch, selbst für 20€, man will ja noch paar jahre leben, da bringt dir das Geld dann auch nix mehr
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06.06.2011 13:29 Uhr von AnotherHater
 
+4 | -0
 
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Ja und? Wenn man schon Personalkosten spart, kann man auch gleich noch an Ausrüstungskosten sparen und schon generieren die Atomkraftwerke mehr Geld für die Energiekonzerne und deren Manager, die dahinter stehen. Toll.

[ nachträglich editiert von AnotherHater ]
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06.06.2011 20:24 Uhr von Sprudelkutscher
 
+2 | -0
 
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viele Fachleute hier was ich hier so lese, lässt mich nachdenklich werden...
1. Leiharbeiter, dieser Ausdruck gehört verboten, sowie der Leiharbeitnehmer selbst.
2. Wer von Euch Schlaumeiern hat schon mal in einem AKW gearbeitet ?, den Kommentaren nach zu urteilen nicht mal 99%
3. Es gilt die Strahlenschutzverordnung, wer da versucht zu mogeln, für den droht Kahn, das ist kein Kavaliersdelikt.
4. Fakt ist, wie ein Wissender schon bemerkte, man versucht die Jahresdosis auf viele zu verteilen, denn für ein Mannloch aufzuschrauben brauch ich bestimmt keinen Techniker, außer zur Überwachung der Aufgabe.
5. Die Bezahlung, da sind unsere Politiker gefordert, aber Mindestlohn, da bläst ihnen kalter Wind ins Gesicht, was für kalte Füsse sorgt .
Wer da an Wallraff denkt, der als Ali unterwegs war, das mag auf Industrie passen, aber niemals auf AKW`s.
Ich hab fast alle AKWs in der BRD, sowie Finnland,Israel, USA unsw. früher auch als Leihfuzzy kennengelernt, soviel Safety wie in Deutschland hab ich in keinem anderen Land erfahren.
I
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07.06.2011 09:39 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -0
 
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für eine strahlende Zukunft: Zeitarbeit: Kommen Sie zu uns, Sie bekommen für die gleiche Arbeit wie die Festangestellten 1/3 weniger Gehalt. Wir übertragen Ihnen konsequent nur die gefährlichen Aufgaben, Zuschläge gibt es natürlich keine. Bei der nächstbesten Gelegenheit stehen Sie als erster wieder auf der Strasse....

Wir freuen uns auf Sie.

die Quelle von der Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/...



[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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11.06.2011 18:30 Uhr von tinagel
 
+0 | -0
 
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wer: den Job macht als Leiharbeiter dem ist eh nicht mehr zu helfen. Hauptsache Arbeit auch wenn ich Strahlen ausgesetzt werde. Wie dumm muss man eigentlich sein. Dann lieber Hartz4.
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12.06.2011 07:23 Uhr von SilentPain
 
+1 | -0
 
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"bekommen die Leiharbeiter etwa 90 Prozent der Strahlung ab, bei den Festangestellten sind es dagegen nur zehn Prozent"

dazu sage ich: Kanonenfutter

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