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Ex-Bundeswehr-Generalinspekteur warnt davor, Afghanistan zu schnell zu verlassen

Wegen der zuletzt vermehrten Angriffe auf die Bundeswehr in Afghanistan hat sich jetzt der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhahn, zu Wort gemeldet.

Dabei warnte Wolfgang Schneiderhahn davor, Afghanistan wegen dieser Vorkommnisse vorschnell zu verlassen.

Schneiderhahn sagte: "Die Politik muss stabil bleiben. Wir dürfen uns nicht mürbe machen lassen. Das wäre ein Triumph für die Taliban."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Ex, Bundeswehr, Taliban, Generalinspekteur
Quelle: www.open-report.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2011 17:28 Uhr von CoffeMaker
 
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LOL wie lange sind sie jetzt drin? 10 Jahre?
Normalerweise müsste jeder Idiot sehen das das sinnlos ist. Die Russen haben das damals nicht geschafft und die haben schon richtig mit dem Knüppel reingehauen , wie kommen die Leute da auf die Idee mit diesem defensiven Rumgelunger da einen Blumenkorb zu gewinnen?
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05.06.2011 23:34 Uhr von ElChefo
 
+2 | -3
 
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Als ob es grossartige Optionen gäbe.

Bleiben wir, gibts Ärger mit einigen - vor allen denjenigen, an deren Machtbasis wir sägen. Das sind allerdings nur in wenigen Ausnahmen Afghanen.

Gehen wir, kippt das Land einfach so um - und versinkt im Zorn eines Volkes, das sich im Stich gelassen fühlt. Zu recht.

Die gleichen Gutmenschen, die heute am besten bis gestern abgezogen sein wollen, würden sich in dem Fall in einigen Jahren über ausufernden Terror beschweren, der die ganze Region überzieht, und zwar von der indischen Grenze bishin direkt vors Mittelmeer.
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06.06.2011 19:42 Uhr von ElChefo
 
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1984: "bis die meisten hohen kollaborateure des ungewählten karsai regimes"

Informier dich mal. Petersberg-Konferenz. "ungewählt"? Was weisst du denn überhaupt?

"afghanistan hat wieder einmal ein imperium in die knie gezwungen, wie zuvor schon die briten und die soviets."

Wären es mehrheitlich Afghanen, die kämpfen, könnte man diesen Satz wenigstens halb stehen lassen. Ist aber nicht so. Ergo nur wieder eine weitere dumme Floskel deinerseits.


"du lebst in einer imaginären parallelwelt,"

Diese Welt nennt sich Realität. Es ist wohl eher so, das du dir die Welt sorum verdrehst, wie es dir gerade in den Kram passt.

"die afghanen bekämpfen die ausländer passiv und aktiv."

Wie beliebig diese Aussage ist. Wäre dem so, wie kann es dann sein, das Menschen wie Massoud, Daud Daud oder General Razak dermaßen breiten Zuspruch in der Bevölkerung geniessen?

"in einer umfrage im letzten jahr befürworteten über 60% der befragten afghanen offen anschläge auf deutsche soldaten"

a) die Repräsentanz dieser Studie darf ruhig angezweifelt werden. Wir stellten hier ja schon mehrfach fest, das es nicht "die Afghanen" gibt, sondern einen Mischmasch aus hunderten Stämmen und dutzenden Ethnien - die (wer auch sonst) der böse Westen in ein Land eingepfercht hat.

b) deine 60% ist der Gesamtanteil der Bevölkerung der negativ gegenüber dem westlichen Engagement insgesamt eingestellt ist. Anschläge befürworten nach derselben Studie deutlich weniger Menschen.

c) die Afghanen, die du hier anführst, können in der absoluten Mehrzahl gar nicht zwischen der Herkunft der ausländischen Truppen unterscheiden - was man ja gerade in Taloqan gesehen hat. Man demonstrierte gegen eine amerikanische Aktion - vor den Toren der Deutschen.

"sie leben heute noch nach dem prinzip der blutrache und es reicht für sie schon aus das ein soldat jemanden aus dem eigenen clan tötet um sie in den krieg ziehen zu lassen."

Mummpitz. Dieses Prinzip ist lediglich so lange gültig, wie keine Jirga vor Ort ist, die auf Kompensation bestimmt. Es mag unvorstellbar klingen, aber der Verlust menschlichen Lebens ist da unten nicht viel mehr als die Eröffnung eines Handels um Wiedergutmachung. Siehe Aliabad: Menschen, die selbst Verluste bei der Bombardierung erlitten, zeigten sich nachher begeistert, da "endlich mal etwas gegen die Pest der Taliban unternommen" wurde. Diese Äusserungen kamen VOR und NACH der Verlustkompensation durch die BRD. Sorry, das ist fakt. Dank wikileaks kannst du das sogar 1:1 nachlesen. Viel Spass dabei.

"zb die drogendealer der nordallianz, die seit dem einmarsch der usa endlich wieder die bauern zwingen konnten opium anzubauen"

Dieser Satz zeigt prima, wie wenig Ahnung von dem hast, wovon du redest. Würdest du dir die Mühe machen, zu recherchieren, würdest du erkennen, wo die Hochburgen des Drogenanbaus sind. Und dann würdest du erkennen, wo die Taliban die Nordallianz hin vertrieben hat. Dummerweise hat beides eine gegen Null tendierende Schnittmenge. Ich mein, du weisst doch, das die Opiumherde zwischen Kandahar und Farah liegen? Und das die letzte Festungen der Nordallianz zwischen Kunduz und Feyzabad lagen? Passt nicht in dein Bild? Schade. Dumm gelaufen.

"du trottel willst jetzt erzählen das wir da sind um den terror aufzuhalten ? "

Du bist der Trottel, wenn du einen simplen Satz nicht verstehen kannst. Ich schrieb, das ein Land, das man in die instabilität abdriften lässt weil man es im Stich lässt durchaus das Potential zur Destabilisierung einer ganzen Region hat. Naja. Hab ich wohl zuviel erwartet.

...bist halt nur ein kleiner Wichtigtuer mit Hang zum Weltmännischen. Lustig, wie du dich mit jedem weiteren Post immer mehr als die Witzfigur entlarvst, die du tatsächlich bist. Fang besser nochmal bei "Kommentar abgeben" an.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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