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Spanien: Merkel warb für hochqualifizierte Arbeitskräfte

In Spanien ist die Jugendarbeitslosigkeit besonders hoch. Sprachkurse, die Deutsch anbieten, erleben daher einen regen Zulauf. Diese werden vor allem von jungen Akademikern besucht, die planen, nach Deutschland zu emigrieren.

Im Februar 2011 warb Angela Merkel bei ihrem Besuch in Madrid um hochqualifizierte Arbeitskräfte. Die Informationsveranstaltungen der Bundesagentur für Arbeit sind sehr gut besucht, so Beate Raab der Abteilung Zentrale Auslands- und Fachvermittlung.

Die Arbeitslosenquote unter Jugendlichen liegt in Spanien derzeit bei 45,3 Prozent, im Vergleich dazu liegt die Quote in Deutschland bei 9,8 Prozent. In Spanien sind derzeit über eine Million Jugendliche unter 25 arbeitslos.


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WebReporter: Siel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Spanien, Angela Merkel, Werbung, Qualifikation, Arbeitslosigkeit
Quelle: www.focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2011 15:48 Uhr von Rechthaberei
 
+13 | -2
 
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Einerseits soll das nicht als Zuwanderung ins: deutsche Sozialsystem gelten, andererseits werden Spanien somit ausgerechnet die Besten des Landes weggenommen.
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05.06.2011 16:00 Uhr von kadinsky
 
+10 | -15
 
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wenn: mehr deutsche zur schule gehn würden, um was zu lernen, hätten wir keine ausländer nötig, ist aber nun mal so, schau dir doch generation volldoof mal an, an allem sind andere schuld, aber mal selbst den arsch hoch bekommen und was anpacken fällt denen doch nicht ein....
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05.06.2011 16:55 Uhr von syndikatM
 
+6 | -3
 
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super: das freut jeden deutschen der sich kein studium leisten kann, allerdings steuern an frau merkel zahlt - welche von diesen steuergeldern die bildung der spanier bezahlt, damit die dann den job kriegen, die auch der deutsche machen könnte.

da brauch ich auch keine deutsche regierung, wenn sie uns deutsche nicht vertritt. kann ich auch gleich den spanischen präsident wählen.
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05.06.2011 17:06 Uhr von Parker_Lewis
 
+2 | -7
 
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Deutsche Akademiker: gehen ins Ausland, weil sie dort bessere Verdienst-und Aufstiegsmöglichkeiten haben. Also ist es nur logisch Akademiker aus dem Ausland nach Deutschland zu locken. Wo ist das Problem? Ganz normaler Arbeitsmarkt.
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05.06.2011 17:28 Uhr von kadinsky
 
+0 | -6
 
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@syndikatM: mach doch, musst nur nach spanien auswandern...
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06.06.2011 11:17 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -1
 
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@Antipro: "Ich finde, es liegt nicht an unserem Bildungssystem und auch nicht an irgendwelchen Genen, sondern an den Kürzungen im Bildungswesen, an der von den Medien propagierten Spaßgesellschaft."

Das wird wohl so sein. Insbesondere die Kürzungen im Bildungswesen - bei gleichzeitiger Propagierung einer "Bildungs"gesellschaft - sind wohl ursächlich für die Misere. Und die Kürzung wiederum haben nun einmal mit der Deutschen Einheit zu tun, über die ja nicht diskutiert werden darf. Auf diese Weise werden die Ausbildungskosten auf ausländische Staaten abgewälzt. Die Medien tragen sicherlich auch ihren Teil dazu bei, aber - siehe unten - so etwas gibt es auch in Spanien.

"Auch an unserem sehr einladenden Sozialsystem, wo auch der letzte Faulpelz aufgefangen wird."
So einladend kann es wohl nicht sein, wenn der stellvertretende Leiter der Bundesagentur für Arbeit das HartzIV-System für "unmenschlich" hält. Er schlug u.a. vor, daß man 1-Euro-Jobs auf freiwilliger Basis und Wunsch zur Verfügung stellt! Von der Politik wurde dies abgelehnt. Warum wohl?

"Keiner wird mehr so richtig motiviert sich zu bilden. Frag mal irgendwelche Kinder nach ihren Noten. Das, was du zu hören kriegst, wird bestimmt sein: "Schule ist kacke", "Wir werden gehänselt oder abgezogen", "Die Lehrer sind gemein" usw..."

Das gab es schon immer. In der Süddeutschen Zeitung gab es vor einigen Monaten einen Bericht über die Pisa-Musterstadt Shanghai, in der Tag und Nacht Mädchen und Jungen mit Auswendiglernen getriezt werden. Das hat dann seinen Preis: Es gibt dann den einen oder anderen Selbstmord dieser Kinder.

"Es gibr auch vollkommen falsche Vorbilder wie DSDS oder BigBrother, wo gerade nicht die Elite der Gesellschaft sich zur Schau stellt..."

Wenn man in Spanien herumkommt, gibt es in fast jeder Bar einen Fernseher, der ständig im Hintergrund läuft. Auch im Hotel läuft fast jeder Schwachsinn.


"noch was:
wieso kommen oft sehr kluge Köpfe aus ziemlich armen Verhältnissen? Vielleicht weil sie in der Bildung gerade die Möglichkeit sehen aus der Armut rauszukommen!
Solchen Menschen reicht nur eine einzige Chance!"

Einstein kam aus bürgerlichen Verhältnissen. Es ist aber wohl der Kern Deiner Aussage: Ausländer sind noch besser wie Deutsche zu erpressen, die beispielsweise von Parchim nach Dachau überwechseln.

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