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EHEC: Nun fordern auch Krankenkassen zum Blutspenden auf (Update)

Am Anfang der vergangenen Woche rief das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zu Blutspenden auf, da wegen den EHEC-Erkrankungen momentan erheblich mehr Blutkonserven und Blutplasmen eingesetzt werden müssen (ShortNews berichtete).

Jetzt fordern auch erste Krankenkassen ihre Mitglieder auf, Blut zu spenden, damit einer Blutplasma-Knappheit vorgebeugt werden kann. Bernd Grübler, der Sprecher des Landesverbandes der Ersatzkassen in Mecklenburg-Vorpommern, teilte mit, dass es momentan aber noch keinen Grund zur Sorge gibt.

"Wir haben zwar eine gut organisierte, länderübergreifende Versorgung mit Blutkonserven, aber wir sollten nicht vergessen, dass die Urlaubssaison unmittelbar bevorsteht, in der erfahrungsgemäß durch ein erhöhtes Unfallgeschehen auch wieder mehr Blutkonserven benötigt werden", sagt er.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankenkasse, Spende, Blut, EHEC
Quelle: www.gesundial.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2011 23:10 Uhr von ydnilber70
 
+9 | -2
 
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ach die fordern erst fordern sie die zusatzbeiträge und jetzt das.mistvereine,pleite sollen sie gehen und ihre aufgeblähten verwaltungen und ihre büropaläste reduzieren....dann können sie wieder was forden!
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04.06.2011 23:13 Uhr von Prismama
 
+4 | -0
 
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omg: plutplasmen ?

ok, sofort beim nächstem termin gehe ich plut spenden.
btw, wie lange dauert so eine reise zum pluto...?`
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04.06.2011 23:19 Uhr von Lilium
 
+3 | -3
 
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Ich würde ja: aber mein Blut wollen se ja net. (Blutwerte werden regelmäßig beim Arzt aufgrund von Nierenproblemen kontrolliert aber naja, kein Fleisch zu essen ist bei den Blutspendeleuten ein Todschlagargument.)

[ nachträglich editiert von Lilium ]
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04.06.2011 23:43 Uhr von darthklo15
 
+1 | -8
 
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mawisto und achtungsgebietender2: wer immer die beiden verabscheut +

für ein shortnews ohne religiöse fanatiker
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05.06.2011 00:10 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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Müssten die nicht zum Plasmaspenden aufrufen? Ich meine, Plasma kann man das x-fache Spenden, wie Vollblut. Aber ansonsten sind Blut und Plasmaspenden natürlich immer eine gute Sache.
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05.06.2011 06:17 Uhr von syndikatM
 
+3 | -1
 
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verrecken tun wir dann eben anders: ich würde nur für den eigenbedarf, familie und verwandte spenden. das ist leider nicht möglich - daher spende ich gar nichts.
habe keine lust dass mein blut irgend einer der millionen messerstecher, der millionen vergewaltiger, raubmörder,.. in europa bekommt. wenn du hier abends durch frankfurt gehst, siehst du nämlich keinen einzigen menschen mehr, dem man eine konserve gönnt. die interessieren unsere probleme nicht und lassen uns völlig allein mit immer größer wachsenden problem"vierteln" (stadtteilen!). ständig wird man hier als frau angespuckt oder beleidigt. aber jetzt erwarten die, dass man sich für diese gesellschaft engagiert? mein kontostand und der vieler anderer friedlicher menschen ist im haben. jetzt müssen die erstmal auf uns zukommen wenn die wieder was fordern dürfen.
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05.06.2011 07:25 Uhr von Jakko
 
+2 | -0
 
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Dachte schon: Krankenkassen bitten um Geldspenden wegen EHEC.
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05.06.2011 09:36 Uhr von wordbux
 
+5 | -0
 
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Blutspenden ist ja eine gute Sache, aber wenn ich das Wort in Verbindung mit DRK lese wird mir übel.
Abzocken, für gutes Geld in alle Welt verkaufen, um Blut betteln ohne etwas dafür zu geben und trotzdem immer pleite.
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05.06.2011 09:38 Uhr von Mario1985
 
+3 | -0
 
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LOL: Naja Lockhart, auch wenn deine Forderung im ersten Augenblick überzogen klingt... So wurde von dem DRK im Jahr 2009 für eine Blutkonserve zwischen 70-90Euro verlangt.... d.h. für 500ml Blut, die man spendet.... Rechnet man dort noch die Labor-, Lager-/Kühlkosten runter bleiben noch ca. 55 Euro... In ganz vielen Einrichtungen bekommt man man mittlerweile schon Geld fürs Blutspenden. Hier bekommt man z.B. 26 Euro/Spende,. Bleiben immer noch knapp 30Euro für die Leute die beim Spendedienst sitzen/arbeiten... und die erforderliche Ausstattung. heißt im Endeffekt verdienen die so 10-15 Euro an jeder Blutkonserve... Im Kontext gesetzt 90Euro so bleiben 10-17% Gewinn und das ist auch in Unternehmen völlig üblich. Bei den gemeinnützigen Vereinen fließt dieses Geld in Projekte, damit diese auch kostenlos bleiben können. Bei Privatanbietern fließt das geld in die eigenen Taschen....
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05.06.2011 11:06 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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Bei den Blutspendediensten von Blutbanken: habe ich zumindest ein wenig Hoffnung, dass das Zeug wirklich in einer Blutkonserve und nicht in überteuerten Medis landet.
Ansonsten gibt es Plasmaspenden, wo man deutlich mehr Geld bekommt, als beim Vollblutspenden.
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05.06.2011 15:35 Uhr von KingPR
 
+2 | -0
 
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War dieses Jahr schon: neun Mal Blutplasma und Einmal Doppelvollblut spenden. Das sollte reichen ;)
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12.06.2011 15:10 Uhr von jschling
 
+0 | -0
 
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also ich geh nicht mehr: und kann nur jedem raten sich das zu überlegen

früher war ich auch immer/4mal im Jahr beim DRK, weil ich es für richtig gehalten habe und man nicht dran stirbt, hab auch so ne Nadel für 25 oder 30mal Abzapfen irgendwo rumliegen

aber vor ca 4 Jahren und 3 Tage nach der letzten Blutspende hatte ich dann ne Thrombose im Arm :-(( mein lokaler Artz hat den Zusammenhang auch direkt gesehen, eine Verunreinigung (Nadel, oder vorher die Haut nicht korrekt desinfiziert) kann schon zu einer Venenentzündung führen mit eben diesem Ergbniss, trotzdem hat er mich ins Krankenhaus geschickt (weil sowas halt nicht normal ist). Dort hat man mich 2 Wochen lang untersucht und mit sämtlichen verfügbaren Kontrastmitteln gefüttert um dann am Ende festzustellen: sie sind gesund (so sehr wir uns auch bemüht haben...) aber an der Blutspende, NEIN, das ist völlig unmöglich, davon kann sowas nicht kommen, völlig undenkbar - als Krankenhaus hat man zu den kleinen roten Tütchen auch sicherlich eine ganz andere Einstellung zu Blutspenden/dem DRK als mein lokalter Arzt.

Von daher hab ichs mir auch gespart weiter was zu machen. Hätte vielleicht etwas Schmerzensgeld geben können, aber wahrscheinlich nur mit viel Ärger und Gutachten usw - aber ganz anders als noch vor 5 Jahren rate ich jetzt Leuten schon eine Blutspende zu überdenken, ist nicht zwingend ganz so banal wie man als Laie denkt.

[ nachträglich editiert von jschling ]

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