Fukushima: Neue Probleme mit radioaktivem Dampf
Im Atomkraftwerk Fukushima 1 ist es zu neuen Problemen gekommen, da aus dem Boden von Block 1 anscheinend radioaktiver Dampf austritt. Gemessen wurde eine Strahlung von 3.000 bis 4.000 Millisievert pro Stunde. Dies behindere aber nicht die Arbeiten an dem Reaktor, heißt es von Kraftwerksbetreiber Tepco.
Man habe die Schwachstelle entdeckt, als man mit einem ferngesteuerten Roboter Block 1 untersucht hatte. Vermutet wird, dass das Wasser, das zur Kühlung eingesetzt wurde, aus dem Keller austritt und stark verstrahlt ist.
Tepco will bis zu 40.000 Tonnen des Wassers bis August in 370 neuen Tanks lagern, die mittlerweile geliefert werden. Die alten Tanks sind inzwischen voll. Insgesamt werden rund 100.000 Tonnen radioaktiven Wassers in der Anlage vermutet.