04.06.11 13:54 Uhr
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Chinesen legten bei der Entschlüsselung der EHEC-DNA enormes Tempo vor

Forschern des Beijing Genomics Institute in Shenzhen gelang es innerhalb von nur drei Tagen, die EHEC-DNA zu entschlüsseln. Dass dies so schnell gelang, war einem Gastwissenschaftler aus China zu verdanken, der den Kontakt zwischen Shenzhen und dem Uniklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) vermittelte.

In der Kantine kam man darauf zu sprechen, dass die EHEC-DNA-Decodierung enorm lange dauern würde. Der Chinese, ein Stipendiat, sagte dann: "Ich kenne da jemanden!" Sofort wurden fünf Reagenzgläser mit der EHEC-DNA per Kurier nach Shenzhen geschickt.

In Shenzhen hat man 180 Maschinen zur DNA-Entschlüsselung. Von 4.000 Mitarbeitern seien 300 "nur für die Gen-Decodierung zuständig", so das BGI. So konnten "gigantische Datenmengen in kurzer Zeit generiert und ausgewertet" werden. Innerhalb von nur drei Tagen lag dann das Ergebnis vor.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: DNA, Tempo, EHEC, Entschlüsselung, Keim
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2011 13:54 Uhr von no_trespassing
 
+13 | -1
 
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Der Vogelgrippe-Virus (H1N1) wurde auch innerhalb von nur wenigen Tagen in China entschlüsselt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Die holen definitiv auf, das kann man nicht abstreiten.
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04.06.2011 14:01 Uhr von nostrill
 
+9 | -4
 
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tjo: den chinesen gehört zweifelsohne die zukunft, das kann man schlecht bestreiten.
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04.06.2011 14:14 Uhr von Urrn
 
+3 | -1
 
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@nostrill: Dabei ist zu beachten, dass die Gen-Sequenzer, also die Rechenmaschinen, amerikanischer und deutscher Herkunft sind ;)
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04.06.2011 14:14 Uhr von cheetah181
 
+3 | -5
 
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Das ist gut geschrieben, aber an der Quelle bzw. News überhaupt hab ich doch einiges auszusetzen...

"Bei der Entschlüsslung des Ehec-Erregers kam modernste Forschungstechnik zum Einsatz: Drei Tage benötigte die chinesischen Wissenschaftler nach eigenen Angaben dank Sequenzierungstechnik der dritten Generation"

Es gibt es noch keine wirklich funktionstüchtigen 3rd generation sequencing-Methoden. Das merkt man auch daran, dass bei den entsprechenden Daten "454 Genome Sequencer" steht, der der 2. Generation angehört:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/...
Und dass die Chinesen sich 180 US-Maschinen gekauft haben ist natürlich toll, kann aber jeder andere auch machen, genug Geld vorausgesetzt. ;)

Und da man mit einer davon "400-600 megabases of DNA per 10-hour run" (Wikipedia) sequenzieren kann und EHEC wesentlich weniger Basen hat (Grippe übrigens noch viel weniger), ist das auch nicht so wichtig, dass sie 180 Geräte haben.

Edit: Oben steht tatsächlich "ion torrent sequencing", was 3. Generation wäre. Unten aber trotzdem 454. Jetzt bin ich verwirrt. ;)

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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04.06.2011 15:01 Uhr von nostrill
 
+1 | -2
 
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@Urrn: Jo und zwar so lange bis sies selber bauen können.
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04.06.2011 15:18 Uhr von certicek
 
+0 | -1
 
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Robert-Koch-Institut:

Informationen zum EHEC/HUS-Ausbruchsgeschehen

http://www.rki.de/...
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04.06.2011 17:53 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -2
 
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Aber hallo die Chinesen habe Geräte der 2. Generation und andere Länder habe die 3. Generation. Aber die Chinesen schaffen es mit alten Geräten andere Staaten, die früher weltführend waren, einzuholen. Rest der Welt, seit wachsam, denn bald seit ihr überrollt.
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04.06.2011 20:26 Uhr von str8fromthaNebula
 
+1 | -1
 
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was ihr hier wieder erzählt: um irgendwas zu reden , eins is fakt auch wenn sie das mit rechner aus den usa und deutschland machen ...die haben genug geld das wir die denen bauen ...
und der zweite punkt is der wenn die technik dort steht haben sie die technik auch längst sie können es nur einfach nich nachbauen wegen der patente ..
aber wenn einmal nich aufgepasst wird springen die ganz schnell in die lücke

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