04.06.11 12:20 Uhr
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Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler: Atom-Ausstieg ist unumkehrbar

Die Beschlüsse zum Ausstieg aus der Kernenergie sind laut Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler unumkehrbar. Nun muss sich auf den Ausbau der erneuerbaren Energien konzentriert werden.

Die Entscheidung zum Ausstieg müsse nach Meinung des FDP-Politikers dauerhaft sein und nach der nächsten Bundestagswahl "nicht wieder aufgewickelt werden".

Die Menschen müssen sich jetzt darauf fest einstellen können. Eine feste Verankerung des Ausstiegs im Grundgesetz lehne Rösler aber ab.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Atom, Ausstieg, Philipp Rösler, Kernenergie, Bundeswirtschaftsminister
Quelle: www.open-report.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2011 12:36 Uhr von shadow#
 
+14 | -8
 
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Das hat schonmal wer gesagt: Bevor eine gewisse Partei an die Macht kam die kein Problem damit hat, Volkes Wille oder gar Verträge für ein wenig Lobbygeld zu ignorieren...
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04.06.2011 12:49 Uhr von Pikatchuu
 
+14 | -2
 
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geiles Foto was muss ich lachen.

Hahahahaha

...... ........ .........
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04.06.2011 13:23 Uhr von xdamix
 
+9 | -0
 
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Jaja will morgen jeder Atormstrom, sagt die FDP, dass es keine Alternative zu Atomkraft gibt..W***partei!
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04.06.2011 13:24 Uhr von artefaktum
 
+5 | -7
 
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@AntiPro: "In Deutschland wollen die Grünen mit Kohle- oder Gaskraftwerken die AKW´s ersetzen und das gerade ist eine RICHTIGE Umweltverschmutzung!"

Ich könnt mich immer beömmeln, wenn die die immer jede Art von Umweltschutz verunglimpfen plötzlich zu den größten Umweltschützern mutieren, sobald man fehlenden Umweltschutz alternativen Energien unterstellen kann.
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04.06.2011 13:40 Uhr von :raven:
 
+8 | -0
 
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Umgekehrt wird ein Schuh draus! Wäre es so selbstverständlich, müsste es Rösler nicht extra erklären. Das er es tut, zeigt nur, dass es es nicht unumkehrbar ist.
Vermutlich musste man den Grünen irgendwie das "Zugpferd" bei den Wählern nehmen, da der Zulauf durch Fukushima immens war. Nach der Wahl wird der Brei nochmal gekocht, jede Wette. Beispiele gibt es genug, z.B. Lkw-Maut sollte nie zur Pkw-Maut führen, und jedes Jahr nimmt ein anderer Politiker einen Anlauf, irgendwann wirds schon klappen, gelle?
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04.06.2011 14:07 Uhr von Perisecor
 
+2 | -5
 
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@shadow#: "Bevor eine gewisse Partei an die Macht kam die kein Problem damit hat, Volkes Wille"

Denk einfach nochmal in Ruhe darüber nach...
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04.06.2011 14:33 Uhr von suschu
 
+11 | -8
 
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Wer ist schuld die ganzen dämlichen Demonstranten die sich nicht einmal 5min mit dem ganzen Thema beschäftigen können. Als ob uns ein Atomunfall in Belgien oder so nicht betreffen würde...ohman ist das alles dämlich.

Im Ausland sehen sie es realistisch....aber bei uns denken sich die Politiker "cool, so wird einfach sympathie geholt" und wenn nachher der Strom usw. teurer wird, würden die Bürger gerne meckern...können sie aber nicht denn...oh warte...sie haben genau dafür gesorgt. Kohle und co. ist ja viel geiler --xD
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04.06.2011 15:51 Uhr von merjon
 
+3 | -1
 
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abwarten: 2022 is ne andere Regierung am Drücker und dann schaun wir mal weiter. Den Ausstieg vom Ausstieg beim Ausstieg usw gibts ja noch, denn irgend was wird sicher "alternativlos" werden damit man weitermachen kann wie bisher.
Ich glaubs erst dann wen ichs seh.
Wenn nebenan im Nachbarland eins hochgeht sind wir auch am Arsch, dort wird ja schließlich munter weitergebaut. Von daher. Merkel, Rösler... setzen und Mund halten und mal was fürs Volk machen statt für die Lobby.
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04.06.2011 16:55 Uhr von DrGonzo87
 
+7 | -0
 
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Oh man: So eine Wendehalspartei....

Was die "unsere Nachbahrländer haben auch Atomkraftwerke" Leute angeht: Jede noch so lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt... Und diesen Schritt muss jemand machen.
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04.06.2011 18:55 Uhr von suschu
 
+1 | -2
 
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@drgonzo87: Ok recht hast du schon..aber doch nicht so radikal. Außerdem ...an uns nimmt sich keiner ein Beispiel..weil es völlig aus der Stimmung heraus geschieht und nicht rational entschieden wurden ist. Fakt ist doch das die Länder rund um deutschland wahrscheinlich noch in 30 Jahren Kraftwerke haben werden...reichen ja nur 2-3 Stück. Dann ist die Gefahr immernoch vorhanden...nur das unser Strom teurer ist.

Ich hätte mir einen Step by Step Ausstieg gewünscht..das aktuell ist nur Lobbyarbeit bzw. mit dem Mainstream gehen.(was die Politik gerade macht)
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04.06.2011 19:35 Uhr von diggensac
 
+2 | -0
 
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Endlösung? Solange niemand weiss was mit den abertausenden Tonnen Radioaktiven Mülls passieren soll , ist der Atomausstieg dass beste was unsere Regierung jemals geschafft hat.
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04.06.2011 20:40 Uhr von DarkBluesky
 
+0 | -2
 
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Jajaja was der auch sagt: Der satz passt zu Ihm, Keine ahnung von der Sache, aber die Merkel hat es ihm geflüssert(Pysik studium). So schnell wie ein AKW gebaut ist das sollte er mal Schauen wie das Geht. Aber das die Windkraft dafür sorgt das sich die Luft verändert, das ist nachweisbar. Den die Energie wird der Luftmassenbewegung entnommen. Irgendwann herscht Winsdsitlle und es Regnet den Ganzen tag und alle Deutschen sitzen im Dunkeln. Super Öko bilanz aber.
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04.06.2011 21:04 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -2
 
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wir sind kein vorreiter. österreich hat per volksentscheid in den 70er verhindert, dass dort jemals kernkraftwerke inbetriebgenommen werden. sitzen die etwa im dunkeln? nein? na sowas aber auch...

kernkraftanhänger sind der abschaum der menschheit! wie kann man millionen jahren atommüll einfach ignorieren? scheiss auf klimaerwärmung und co2 - das problem besteht schlimmstenfalls ein paar zehntausend jahre.
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04.06.2011 22:55 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -0
 
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suschu: "Ich hätte mir einen Step by Step Ausstieg gewünscht..das aktuell ist nur Lobbyarbeit bzw. mit dem Mainstream gehen.(was die Politik gerade macht) "


1. Es wird doch Step by Step gemacht. Bis 2022 halt. Und eins bleibt als Reserve auf "Stand-by".

2. Welche Lobby wird denn mit dem Atomausstieg bedient?
Die Lobby der Solarzellenhersteller in China?
Die Lobby der Kohlekraftwerksbetreiber?
Die Lobby der Windradbauer?

Mach dich nicht lächerlich. Diese Entscheidung war eindeutig gegen jegliche Lobby in Aussicht darauf bei der nächsten Bundestagswahl die Schwarz-Weisse Fahne mit Grün betupfen zu können.

Was ich aber persönlich sinnvoller gefunden hätte, wäre Ausschreibungen, Förderungen und Förderpreise für die Erforschung alternativer Energiequellen zu benennen und die AKWs erst dann abzuschalten, wenn eine sinnvolle Alternative gefunden wurde.

Andererseits ist es so, das der Sprung ins kalte Wasser manchmal das Beste ist.

Mal sehen wie es ausgeht. Es bietet sich die einmalige Chance der Vorreiter in Sachen "Ökostrom" weltweit zu werden. Eine Sache, die in den nächsten Jahrzehnten gigantische Vorteile gegenüber anderen Staaten bieten könnte.

Aber es birgt auch die Gefahr des Versagens.

Ich tendiere dazu, dass erstmal das große Chaos hereinbricht, dank der "neutralen" Berichterstattung der Medien aber am Ende wird alles gut und die Deutschen haben mal wieder bewiesen, das sie wirklich was drauf haben.
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05.06.2011 12:05 Uhr von DrGonzo87
 
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@suschu: Warum soll niemand auf uns hören? Wenn wir beweisen können das es auch ohne geht (wie die Österreicher) sehe ich da eigentlich ganz gute Chancen. Und was die Stimmung angeht: "Besser" geht die Anti-AKW Stimmung im Moment doch kaum (Fukushima). Und ich hoffe doch inständig, dass die Menschheit nun endlich aus ihren Fehlern lernt und wir nicht noch einen dritten "Stimmungsmacher" brauchen.
Unsere Generation hat (vielen hunderten) Nachfolgegenerationen bereits eine gewaltige Last aufgebürdet, es ist an der Zeit mit dieser "nach uns die Sinnflut" Haltung aufzuhören!
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05.06.2011 21:39 Uhr von Perisecor
 
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@ Neu555: Oder mal überlegen, wie viel Industrie (egal ob Schwer- oder Leicht-) Österreich im Vergleich zu Deutschland hat. Oder auch Deutschland im Vergleich zu Italien/Frankreich/random anderes Land außer USA/VR China.

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