04.06.11 12:17 Uhr
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EHEC: Neue Spur führt nach Hamburg

Der Beginn der EHEC-Epidemie fällt möglicherweise mit dem Hamburger Hafenfest Anfang Mai zusammen. Nach aktuellen Meldungen des "Focus" tendiert das Robert-Koch-Institut (RKI) zu dieser Auffassung, da sie Wissenschaftlern zeitlich und lokal plausibel erscheint. Viele Erkrankungen ereigneten sich in der Hansestadt.

Rund 1,5 Millionen Menschen frequentierten zwischen dem 6. und 8. Mai das Geburtstagsfest des Hamburger Hafens, rund sieben Tage später gab es die ersten Patienten in der Uni-Klinik Eppendorf. Die typische Inkubationszeit bei EHEC-Erkrankungen beträgt eine Woche.

Am Donnerstag rückte eine andere Spur ins Visier der Mediziner, nachdem bekannt wurde, dass Teilnehmer verschiedener Gruppen, unabhängig voneinander, nach dem Besuch eines Lübecker Restaurants erkrankten. Seither wird die Lieferantenkette analysiert. Mittlerweile gibt es 1.700 registrierte EHEC-Fälle bundesweit. -


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Spur, Quelle, Fest, EHEC, Hafen
Quelle: www.wochenblatt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2011 12:17 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Nach Gammelfleisch nun Gammelgemüse? Wenn man sich manche Feste so anschaut, wird man den Eindruck nicht los, dass einige die dahin dümpelnde Nachfrage durch mangelnde Produkte kompensieren möchten....
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04.06.2011 13:35 Uhr von Jlaebbischer
 
+3 | -0
 
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Das kommt mir immer mehr vor, wie die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen...

Nur mit dem Unterschied, das die Wissenschaftler derzeit noch nicht einmal in der Lage sind, einen Heuhaufen zu finden.
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04.06.2011 23:44 Uhr von meisterthomas
 
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Ghostwriter und Geisterjäger: Der Teufel wurde gestern in Lübeck und heute in Hamburg gesichtet. Aber in welchem Heuhaufen er sich nun wieder versteckt, dass wissen wir nicht.
Ja, unsere Mediziner gehen allen Wahrscheinlichkeiten nach, und unsere Medien versuchen aus jeder Spur Kapital zu schlagen.

Der Ursprung des Erregers ist zunächst zweitrangig, seine Verbreitung zu verhindern ist wichtiger.
Ob die ursprüngliche Übertragungs-Quelle noch zu finden ist, erscheint mir fraglich.
Aber immerhin ist der Erreger identifiziert. So dass man Impfstoffe und bessere Behandlungsmethoden entwickeln kann.

Dem Kritiker sei gesagt: Selbstverständlich ist alles möglich, aber auch das ist kein Grund irre zu werden. Es gilt zu bewerten, zu verifizieren und zu Urteilen, was wahr und wirklich ist und in aller Regel auch zu korrigieren.

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