04.06.11 12:17 Uhr
 396
 

EHEC: Neue Spur führt nach Hamburg

Der Beginn der EHEC-Epidemie fällt möglicherweise mit dem Hamburger Hafenfest Anfang Mai zusammen. Nach aktuellen Meldungen des "Focus" tendiert das Robert-Koch-Institut (RKI) zu dieser Auffassung, da sie Wissenschaftlern zeitlich und lokal plausibel erscheint. Viele Erkrankungen ereigneten sich in der Hansestadt.

Rund 1,5 Millionen Menschen frequentierten zwischen dem 6. und 8. Mai das Geburtstagsfest des Hamburger Hafens, rund sieben Tage später gab es die ersten Patienten in der Uni-Klinik Eppendorf. Die typische Inkubationszeit bei EHEC-Erkrankungen beträgt eine Woche.

Am Donnerstag rückte eine andere Spur ins Visier der Mediziner, nachdem bekannt wurde, dass Teilnehmer verschiedener Gruppen, unabhängig voneinander, nach dem Besuch eines Lübecker Restaurants erkrankten. Seither wird die Lieferantenkette analysiert. Mittlerweile gibt es 1.700 registrierte EHEC-Fälle bundesweit. -


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Spur, Quelle, Fest, EHEC, Hafen
Quelle: www.wochenblatt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Düsseldorf: "König der Taschendiebe" nach Marokko abgeschoben
Dresden/Urteil: Bewährung für Mann der Kinder für Sex bezahlte

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
04.06.2011 12:17 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Nach Gammelfleisch nun Gammelgemüse? Wenn man sich manche Feste so anschaut, wird man den Eindruck nicht los, dass einige die dahin dümpelnde Nachfrage durch mangelnde Produkte kompensieren möchten....
Kommentar ansehen
04.06.2011 13:35 Uhr von Jlaebbischer
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Das kommt mir immer mehr vor, wie die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen...

Nur mit dem Unterschied, das die Wissenschaftler derzeit noch nicht einmal in der Lage sind, einen Heuhaufen zu finden.
Kommentar ansehen
04.06.2011 23:44 Uhr von meisterthomas
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ghostwriter und Geisterjäger: Der Teufel wurde gestern in Lübeck und heute in Hamburg gesichtet. Aber in welchem Heuhaufen er sich nun wieder versteckt, dass wissen wir nicht.
Ja, unsere Mediziner gehen allen Wahrscheinlichkeiten nach, und unsere Medien versuchen aus jeder Spur Kapital zu schlagen.

Der Ursprung des Erregers ist zunächst zweitrangig, seine Verbreitung zu verhindern ist wichtiger.
Ob die ursprüngliche Übertragungs-Quelle noch zu finden ist, erscheint mir fraglich.
Aber immerhin ist der Erreger identifiziert. So dass man Impfstoffe und bessere Behandlungsmethoden entwickeln kann.

Dem Kritiker sei gesagt: Selbstverständlich ist alles möglich, aber auch das ist kein Grund irre zu werden. Es gilt zu bewerten, zu verifizieren und zu Urteilen, was wahr und wirklich ist und in aller Regel auch zu korrigieren.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Aiman Mazyek fordert mehr muslimische Vertreter im Rundfunkräten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?