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"Tötungsphilosoph" Peter Singer erhält den Ethik-Preis der Giordano-Bruno-Stiftung

Der Ethik-Preis der Giordano-Bruno-Stiftung geht an den Philosophen Peter Singer. Verliehen wurde der Preis unter friedlichen Protesten von jugendlichen Kritikern in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt.

Peter Singer ist äußerst umstritten und wird auch der "Tötungsphilosoph" genannt. Kritiker werfen ihm eine "menschenverachtende Haltung" vor. Singer gilt als Befürworter der Euthanasie.

Der Sprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, sieht in dem Philosophen Peter Singer "einen der klarsten und zugleich mitfühlendsten Denker unserer Zeit".


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Preis, Auszeichnung, Stiftung, Sterbehilfe, Ethik
Quelle: www.hr-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2011 13:00 Uhr von shadow#
 
+3 | -3
 
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Der Ärmste! Da fordert man einmal, behinderte Säuglinge auch nach der Geburt noch umbringen zu dürfen, und schon mag einen niemand mehr...
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04.06.2011 13:04 Uhr von DerMaus
 
+2 | -6
 
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Kranker Fanatiker: Der Mann fordert, dass Eltern schwer behinderte Säuglinge töten dürfen.
Dass die Nationalbibliothek so einer Kreatur ein Forum bietet ist imho ein Verbrechen.
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04.06.2011 15:56 Uhr von Paul_W
 
+4 | -2
 
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Da fragt man sich doch Ob man den Gegnern dieser "Möglichkeit" nicht ein solches Kind wünschen sollte, eigentlich nicht..

Aber ich glaube wenn man in dieser Position ist und die "Situation" sprich:Behinderung ebenfalls dementsprechend "extrem", können die wenigsten Abstreiten es in Erwägung zu ziehen, wie sehr man ein solches Leben "am Leben erhalten" möchte... so böse es klingt.. Ich würde kein schwerbehindertes Kind "ertragen" wollen, da das mich als Menschen zerstören würde... dem Kind würds eh nicht besser gehen...
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04.06.2011 19:50 Uhr von cheetah181
 
+7 | -2
 
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So ein böser Mann! "Singer argumentiert, dass Eltern zusammen mit den zuständigen Ärzten über das Weiterleben eines Säuglings entscheiden sollten, der an einer unheilbaren Krankheit wie Anenzephalie leidet und dessen Leben daher niemals auch nur minimale Befriedigung erfahren wird. Das Lebensrecht von erwachsenen behinderten Personen zweifelt er nicht an."

"Als Anenzephalie wird die schwerste Fehlbildung eines Neuralrohrdefekts (NRD) bezeichnet. Sie entsteht vor dem 26. Tag der Schwangerschaft. Bei Kindern mit einem Anenzephalus hat sich die Schädeldecke nicht geschlossen und es fehlen in unterschiedlichem Umfang Teile des knöchernen Schädeldaches, der Hirnhäute, der Kopfhaut und des Gehirns. Das Stammhirn ist lediglich bei einem Viertel der Fälle entwickelt, weiterhin ist die Hypophyse unterentwickelt. Die Lebenserwartung nach der Geburt beträgt lediglich einige Tage."

Ich bin auch kein Fan von Singers Ethik, aber der Mann macht sich zumindest Gedanken darüber. Die Argumente vieler seiner Gegner hingegen beruhen auf "Gott hat´s verboten."
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05.06.2011 02:13 Uhr von farm666
 
+2 | -0
 
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Für mich ist der Mann: Ein Mutiger Philosoph der Tabus anspricht den ich begrüsse.
Säuglinge mit massive behinderungen werden keine zukunft haben die in keinster weise befriedigen.

Ist es im umkehrschluss nicht menschenverachtend solche quälende Seelen am leben zu halten?

[ nachträglich editiert von farm666 ]
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05.06.2011 07:50 Uhr von DerMaus
 
+0 | -0
 
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mutiger Philisoph?!? @farm666: Ich glaub du solltest mal ein paar Stunden deutsche Geschichte nachholen:
http://de.wikipedia.org/...
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05.06.2011 10:07 Uhr von farm666
 
+1 | -0
 
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@DerMaus: OMG das wusste ich noch garnicht das die Nazis das gemacht haben. Es hat zwar wenig mit dem zutun was der philosoph anspricht aber.... ja er muss auch ein nazi sein!

Danke, jetzt weis ich was man außerdem nicht erwähnen darf da es die nazis bereits verwendet haben, nur in einer ganz anderen form und dimension... [ironie/off]

[ nachträglich editiert von farm666 ]

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