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Karl-Theodor zu Guttenberg verklagt die "Die Aktuelle"

Die Regenbogenzeitschrift "Die Aktuelle" hatte über Karl-Theodor zu Guttenbergs Frau getitelt: "Sechs Wochen nach seinem Rücktritt. Stephanie zu Guttenberg. Glücklich getrennt! Ihr neues Leben - Was keiner wissen sollte"

Diese Zeilen waren dem Ex-Verteidigungsminister ein Dorn im Auge und er erwirkte wegen eines "falschen Eindrucks", der bewusst erweckt werde, eine einstweilige Verfügung gegen das Blatt.

Vor Gericht wurde diese Verfügung bestätigt, ob sich der Ex-Minister bis zum Oberlandesgericht klagt, ist noch offen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Zeitung, Minister, Karl-Theodor zu Guttenberg, Verteidigung, Schlagzeile
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2011 18:30 Uhr von :raven:
 
+20 | -15
 
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Der Betrüger soll: erst mal einen anständigen Beruf erlernen!

Es gab in Europa schon Zeiten, da hätte so ein Typ gebaumelt...

Wenn ich nur daran denke, wieviele Blindfische ohne eigene Denkleistung hier allein bei SN Guttenberg bis zur letzten Sekunde verteidigt haben, wird mir immer noch schlecht.

[ nachträglich editiert von :raven: ]
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03.06.2011 19:58 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -3
 
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@ raven: >> Es gab in Europa schon Zeiten, da hätte so ein Typ gebaumelt...
Jo, im Mittelalter.

Die Zahl derer, die Guttenberg blind verteidigt haben, dürfte in etwa der gleich sein, die blind auf ihn eingedroschen haben. Was mir in der Angelegenheit gefehlt hat, war auf beiden Seiten die Sachlichkeit.

Und zum Thema an sich: hier wird eindeutig der Eindruck vermittelt, dass sich das Ehepaar Guttenberg getrennt hat. Wenn das nicht der Fall ist, ist eine Gegendarstellung das mindeste. Da davon auszugehen ist, dass diese Schlagzeile nur gewählt wurde, um die Auflage zu steigern, wäre ich zudem für eine Geldbuße an eine gemeinnützige Einrichtung.
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03.06.2011 20:25 Uhr von :raven:
 
+3 | -3
 
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@TheRoadrunner: "Was mir in der Angelegenheit gefehlt hat, war auf beiden Seiten die Sachlichkeit"

Stimmt, keine Frage. Da habe ich selbst wohl oft keine Aussnahme gemacht.
Bei mir lag es in erster Linie darin begründet, dass mir dieses mediengehorsame, blinde Politikervertrauen absolut nicht nachvollziehbar ist. Guttenbergs Arbeit war online zu sehen, sogar mit den markierten Plagiatstellen...jeder hätte sich in kürzester Zeit eine eigene halbwegs fundierte Meinung bilden können. Und hier haben immer noch welche alles für eine "Hexenjagd" abgetan...
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03.06.2011 21:48 Uhr von Perisecor
 
+2 | -5
 
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@:raven: "Es gab in Europa schon Zeiten, da hätte so ein Typ gebaumelt..."

Ja. Und es gab eine Zeit, da wurden Typen wie du an der nächsten Mauer erschossen.

Ist doch gut, dass diese Zeiten vorbei sind, oder?
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03.06.2011 22:03 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -1
 
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@raven: "Stimmt, keine Frage. Da habe ich selbst wohl oft keine Aussnahme gemacht."

Und anstatt was draus zu lernen hackst du jetzt wieder auf ihn drauf bei einem Thema, das absolut nichts, aber rein gar nichts mit seinem Plagiatsfall zu tun hat.

Oder hat er damit jetzt sämtliche Menschenrechte verloren?

Mittelalter.....sehr fortschrittlich, echt.
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03.06.2011 23:08 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -1
 
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@ raven: Kaum jemand (inkl. Guttenberg selbst) bezweifelt, dass er kopiert hat. Der Doktortitel wurde ihm zurecht aberkannt.
Ich frage mich eher nach der Notwendigkeit seines Rücktritts. Dass dieses Plagiat dem Ansehen Guttenberg geschadet hat, ist ohne Zweifel. An seinen politischen Fähigkeiten dürfte es jedoch nichts geändert haben.
Spätestens bei der Diskussion, ob das dem Ansehen des deutschen Doktortitels im In- und Ausland geschadet hat, wurde es meines Erachtens dann doch lächerlich. Wie kann man - und dann vor allem auch noch die vermeintliche geistige Elite - das allen Ernstes an dem (Fehl-) Verhalten einer einzigen Person festmachen? Und vor allem: wenn man so um den Ruf der deutschen Wissenschaft besorgt war, warum hat man dann jede Gelegenheit genutzt, das Thema in die Medien zu bringen, damit es auch ja niemand vergisst? Sich für seine Sache einzusetzen ist grundsätzlich positiv, aber man sollte zu seinen Motiven stehen.
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03.06.2011 23:45 Uhr von megaakx
 
+1 | -2
 
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Man mag von dem Herrn zu Guttenberg ja halten was man will - aber:
Möge er mit dieser Klage gegen ein unsägliches, Lügen verbreitendes Medium Erfolg haben!
Ich drücke die Daumen.
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04.06.2011 10:04 Uhr von :raven:
 
+2 | -2
 
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@Perisecor
Grundsätzlich ja, allerdings fehlt dadurch solchen Politikern jegliche Befürchtung vor jeglicher Konsequenz. So plump wie er durch "finanzielle Zuwendungen" an die Uni Bayreuth sich den Titel ergaunert hat, hat er wohl nie die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass das mal jemand ernsthaft überprüft. Tja, Arroganz kommt vor dem Fall...


@Jolly.Roger
"Oder hat er damit jetzt sämtliche Menschenrechte verloren?"

Nö, jedenfall nicht aus meiner Sicht.
Ein Politiker steht aber nun einmal in der öffentlichen Betrachtung. Den Luxus einer Einzelfallbetrachtung kann sich die Bevölkerung nicht leisten... der Tag hat nur 24 Stunden. Daher ist es für jeden Politiker wichtig, wie er sich in der Presse als Gesamtbild darstellt, daher kann er auch nur so beurteilt werden.
Grundsätzlich gebe ich Dir recht, da sollte man differenzieren, mache ich auch bestmöglich im Berufsleben und im Privatleben erst recht. Sicherlich könnten wir uns gemeinsam an einen Tisch setzen und eine "Charta der Moral" entwerfen und wären über die gleichen Grundwerte vielleicht sogar überrascht. Leider liegt da aber auch der Nachteil, Politiker haben m.M.n. keine Moral und sind daher meist im Vorteil (Klüngel, Korruption, interessen durch"Nebentätigkeiten" etc.). Schon weil ein moralischer Mensch einem anderen nicht unterstellen würde, dass er grundsätzlich unmoralisch ist.

Ein Guttenberg weiss nur zu genau um sein "Gesamtbild" in der Bevölkerung. Als Opfer einer bösen Klatschzeitung darzustehen würde seinem derzeitigem "Gesamtbild" nur hilfreich sein, um den Betrüger Guttenberg in die Vergessenheit zu drängen.

Wenn es wirklich eine freiheitliche Presse in Deutschland geben würde, könnte diese Überschrift eine einzelne Provokation eines Journalisten sein. Ich vermute allerdings eher eine gezielte "Guttenberg-Massnahme", um sein Image aufzubessern.

Würde es hier eine freiheitliche Presse geben, wäre zum Beispiel die Tatsache bekannter, dass in der kommenden Woche ein Treffen von einer relativ großen Anzahl von Leuten aus Politik und Wirtschaft in der Schweiz stattfindet, wovon etliche mit gültigem Strafbefehl international gesucht werden (u.a. als Kriegsverbrecher). Nur mal so...


@TheRoadrunner
Guttenberg hat nachweislich KEINE Fähigkeiten, damit meine ich nicht seine Doktorarbeit. Die erste Amtshandlung de Maizieres war die "Guttenberg-Reform" der Bundeswehr in die Tonne zu treten. Über die Gorch-Fock-Aktion dürfte inzwischen auch kein Zweifel mehr bestehen...
Ein Politiker sollte sich doch durch seine Fähigkeiten positiv beweisen. Ein Schwieermutterlächeln reicht m.M.n. nicht aus, um grundsätzlich anzunehmen, dass ein Politiker Fähigkeiten zum Wohle der Bevölkerung hat.
Guttenberg ist und bleibt ein Blender, weil er einfach nichts anderes kann...
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04.06.2011 10:56 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ raven: Ich schrieb: "An seinen politischen Fähigkeiten dürfte es jedoch nichts geändert haben." Das trifft zunächst keine Aussage darüber, wie stark diese Fähigkeiten ausgeprägt sind und worin sie bestehen ;)
Ein weiteres Beispiel in der Hinsicht ist übrigens die aktuelle Diskussion über AKWs. Unabhängig davon, ob man für oder gegen Kernkraft ist: ich behaupte, dass sich durch die Ereignisse in Japan die Ansichten zu deutschen AKWs nicht geändert haben sollten. In D gibt es nunmal keine Erdbeben, und das Risiko durch Flugzeugabstürze oder Anschläge hat sich durch die Ereignisse in Japan nicht verändert.


Davon abgesehen habe ich wohl tatsächlich ein besseres Bild von Guttenberg als du.
@ de Maiziere / BW: viele Politiker machen das auch, um sich zu profilieren. Ich zumindest kann nicht beurteilen, ob de Maiziere´s Variante nun besser ist. Ich bin überzeugt, dass es so oder so Probleme geben wird: zum einen fehlen mit den Zivis billige Kräfte im sozialen und Pflegebereich, zum anderen wird man sich gerade in Deutschland sehr mühen müssen, um (halbwegs brauchbare) Freiwillige für den Dienst bei der Bundeswehr zu bekommen. Wozu das führen kann, sieht man in USA - und dort hat die Army ein weit höheres Prestige als in D.
@ Gorch Fock: für die Vorfälle an sich hat Guttenberg höchstens politische Verantwortung. Über sein Krisenmanagement kann man sicher streiten; ich halte die Abberufung des Kommandanten bis zur Klärung der schweren Vorwürfe jedoch für richtig.

P.S.: auch blenden ist eine Fähigkeit.
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04.06.2011 12:28 Uhr von :raven:
 
+0 | -1
 
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@The Roadrunner: "auch blenden ist eine Fähigkeit"

Stimmt, aber sie muss mir ja nicht gefallen ;-)

Und überhaupt...schönes WE, in diesem Sinne:
http://www.youtube.com/...

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