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Gekentertes Flüchtlingsboot aus Tunesien - bereits 150 Leichen geborgen (Update)

Ein Flüchtlingsboot aus Tunesien wollte nach Lampedusa übersetzen und kenterte vor der Küste Tunesiens (ShortNews berichtete). Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) berichtet nun von 150 geborgenen Leichen. "Viele Frauen und Kinder" seien "unter den 150", so die UNHCR.

Das Boot hatte vor den tunesischen Kerkenna-Inseln einen Motorschaden. Die See war zu dem Zeitpunkt rau. Das tunesische Militär rettete noch hunderte Flüchtlinge. Doch weil sich die Rettungsaktion hinzog, bekamen zahlreiche Flüchtlinge Panik und sprangen ins Meer.

Seit in Nordafrika Unruhen ausbrachen, ertranken 1650 Menschen im Mittelmeer. Bei der Flüchtlingswelle 2008 waren es 1274 Menschen, die bei Fluchtversuchen über das Meer ertranken. Die Dunkelziffer dürfte viel höher liegen. 42.000 Afrikaner versuchten seit Januar Europa über den Seeweg zu erreichen.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Flüchtling, Boot, Helfer, Tunesien, Mittelmeer, Flüchtlingswelle
Quelle: www.spiegel.de
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03.06.2011 14:04 Uhr von cpt. spaulding
 
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wenn: syndikatM das liest kriegt er sicher ne latte... antipro ist auch schon ganz wuschig.

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