03.06.11 08:48 Uhr
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Wehrbeauftragter kritisiert Ausrüstung der deutschen Soldaten

Hellmut Königshaus, der Wehrbeauftragte des Bundestages, sieht die Probleme in der Ausrüstung der deutschen Soldaten in Afghanistan. "Eine entscheidende Schwachstelle sind immer noch die fehlenden Möglichkeiten, tödliche Sprengfallen rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen", sagte er dazu.

Da diese, seiner Ansicht nach, die momentan größte Gefahr sind, verweist er auf die Amerikaner, die Sprengfallen aus geschützten Fahrzeugen heraus entschärfen können. Deshalb sollen die deutschen Soldaten in Afghanistan 2012 ähnliches Material zur Verfügung gestellt bekommen.

Jeder Tag ohne solches Material, sei ein Tag zu viel, so Königshaus zu den Plänen. Man solle aber trotz der Anschläge Ruhe und Nerven bewahren. Genau wie die Bundesregierung, ist auch Königshaus der Meinung, dass man nicht vor der Gewalt weichen sollte.


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WebReporter: elpollodiablo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Ausrüstung, Entschärfung, Wehrbeauftragter, Sprengfalle
Quelle: www.stern.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2011 13:43 Uhr von TrangleC
 
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Lustig ist ja der Grund warum diese speziellen Fahrzeuge nicht schon längst von der Bundeswehr eingesetzt werden.

Weil die Bundeswehr (zumindest solange sie nicht im Krieg ist und wir wissen ja alle dass sie das nicht ist *zwinker*) keine Fahrzeuge einsetzten darf die keine TÜV-Zulassung für deutsche Strassen bekommen würden, selbst wenn diese Fahrzeuge nie auf deutschen Strassen fahren sollen.

Diese Spezialfahrzeuge sind scheinbar nicht TÜV-zulässig, also gibt es keine für die Bundeswehr. So hiess es jedenfalls vor 3 Jahren als zum ersten mal davon die Rede war.


Allerdings muss man auch dazu sagen dass der Umstand dass alle anderen solche Fahrzeuge schon seit Jahren einsetzten auch nicht verhindert hat dass amerikanische, britische, kanadische oder belgische Fahrzeuge von IEDs erwischt wurden.

So sehr ich auch unterstüze dass die Soldaten so gut wie nur möglich ausgerüstet werden sollen, so sehr befürchte ich trotzdem dass wenn ein Politiker jetzt nach neuer Technik schreit, das nur wieder eine Ablenkung davon ist was wirklich getan werden müsste um das Problem zu lösen.

Das ist letztendlich auch nicht anders als wenn jedes mal wenn wieder einer in der S-Bahn totgeprügelt wird nach mehr Überwachungskameras geschrien wird.

[ nachträglich editiert von TrangleC ]
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03.06.2011 22:33 Uhr von kuschelhai
 
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Einfach unverständlich dass wegen solch kleinlichen Vorschriften wie TÜV Menschen sterben müssen!!! Oder liegts mal wieder am lieben Geld, was diese Spezialfahrzeuge kosten??? Klar - haben wir ja nicht - brauchen wir ja für die Gyrospanscher!

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