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EHEC-Situation in Spanien eskaliert: Bauern kippen Gurken vor deutsches Konsulat

Spanien verzeichnet wegen dem EHEC-Erreger Millionenverluste. Anfangs vermeldete Hamburg, dass auf spanischen Gurken EHEC-Erreger gefunden wurden. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Erreger zu einem anderen Typ gehörten und nicht an den Infektionen schuld sind (ShortNews berichtete).

Die Situation eskalierte nun, als ungefähr 50 spanische Bauern in der Hafenstadt Valencia 300 Kilogramm Obst und Gemüse vor dem deutschen Konsulat ausschütteten. Darunter befanden sich Gurken, Tomaten, Kartoffeln, Paprikas, Aprikosen und Pflaumen.

Das Obst und Gemüse fand in Deutschland wegen der anfänglichen Warnmeldung aus Hamburg keine Abnehmer. Mit dieser Aktion wollten die Bauern ein Zeichen gegen den Millionenverlust setzen.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Spanien, EHEC, Gemüse, Situation, Konsulat
Quelle: www.dnews.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2011 07:10 Uhr von there4you
 
+70 | -39
 
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Wenn die Spanier Gemüse und Obst in Massen vor das dt. Konsulat kippen,haben sie offensichtlich noch nicht genug Verluste eingefahren.Ich werde jedenfalls kein span. Obst u. Gemüse mehr kaufen,sondern nur noch von dt. Bauern.Lieber gebe ich ein paar € mehr aus.
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03.06.2011 07:31 Uhr von RickJames
 
+45 | -20
 
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Der Ärger über die Situation ist sicherlich nachvollziehbar. Wie würdet ihr es finden wenn deutsche Bauern ruiniert würden, nur weil Wissenschaftler im Ausland einen Fehler machen und dann irgendein Politiker die vorläufigen Ergebnisse als Fakt hinstellt?
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03.06.2011 08:07 Uhr von Astoreth
 
+42 | -7
 
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also Es gibt ja auch noch andere Länder die besagtes Obst und Gemüse kaufen könnten. Nicht zuletzt können sie es auch im eigenen Land verkaufen.. Wohl nicht zu dem Preis wie in Deutschland aber immernoch besser als es auf den Boden zu kippen.

Und soo ein Fehler war das doch gar nicht. Sie haben EHEC-Erreger auf den gurken gefunden... selbst wenn es nicht der verantwortliche Erregerstamm ist, so kann man sie trotzdem keines Falles als "ungefährlich" einstufen.

Klar ist das schlimm für die Bauern... aber... z.B. als die Reaktoren in Fukushima hoch gegangen sind hat garantiert der Tourismus im ganzen Land darunter gelitten. Soll deswegen die ganze Welt Entschädigung zahlen?
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03.06.2011 08:28 Uhr von John2k
 
+39 | -7
 
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Warum: verkaufen die nicht ihr Obst und Gemüse einfach in Spanien? Was soll dieser Blödsinn, dass man Essen herumkarrt, was man auch selber produzieren kann?
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03.06.2011 08:32 Uhr von zuschauer263
 
+10 | -4
 
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@ john2k: ist richtig normal könnten sie ja ihr essen einfach selbst konsumieren, aber dann hätten länder wie griechenland, spanien und portugal ja gar nix mehr zum exportieren...

der ärger der bauern ist verständlich, das aufbrausende gemüt der südländer bekannt aber bessere kontrollen auf spanischer seite hätten die erreger auch feststellen können man hätte intern ohne große medienkeule das wieder grade gebogen und gut!!

es stehen schließlich menschenleben auf dem spiel!!!!
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03.06.2011 08:41 Uhr von Major_Sepp
 
+12 | -6
 
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Unter: aller Sau, dieses Verhalten.

Ein Grund mehr zukünftig genau auf die Herkunft zu schauen. Die Bodensee-Gurken sind schließlich nicht mit EHEC belastet, im Gegensatz zu den spanischen.

Mal ganz unabhängig davon gesprochen, dass die spanischen Gurken für die derzeitigen Infektionen nicht verantwortlich gemacht werden können...
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03.06.2011 08:51 Uhr von PureVerachtung
 
+20 | -2
 
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Heimische Wirtschaft unterstützen! Man muss sowieso mehr die heimische Wirtschaft unterstützen. Es ist ein absolutes Unding, dass Obst und Gemüse mehrere tausend Kilometer weit transportiert wird, nur um ein paar Cent zu sparen. Dabei hat man meistens direkt um die Ecke Gemüse und Obst, das frischer garnicht sein kann! Aber das ist ja 10 Cent zu teuer, dann lieber aus fremden Ländern importieren...
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03.06.2011 08:54 Uhr von nightfly85
 
+6 | -5
 
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Und wo ist da jetzt was eskaliert?
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03.06.2011 09:08 Uhr von Simon_Dredd
 
+9 | -14
 
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und wieder einmal: sieht man hier schön, wie deutsche Medien deutsche Bürger manipulieren. Die Ehec Erreger auf den spanischen Gurken sind nämlich in den Erzeugerbetrieben nicht nachgewiesen worden, sonder die Gurken sind irgendwo beim Transport "verunreinigt" worden.
Das Einzige, was wirklich feststeht, ist, dass die ersten Krankheitsfälle in Norddeutschland (Hamburg) aufgetreten sind und die meisten im Ausland erkrankten Personen (Spanien, die Frau aus Tschechien oder Ungarn(?)) kurz zuvor Urlaub in Deutschland gemacht haben.
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03.06.2011 09:15 Uhr von dagi
 
+7 | -12
 
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ich: glaube der EHEC erreger kommt vom Döner!!!!!! wird jetzt in ganz deutschland der döner verboten????
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03.06.2011 09:15 Uhr von UICC
 
+15 | -3
 
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@Simon_Dredd: Ändert aber nichts daran, dass die Deutschen allgemein deutlich weniger zu Obst und Gemüse greifen. Den Deutschen gehts nicht besser.

Außerdem sollen sich die Spanier mal um ihre leeren Häuser kümmern. Können se ja Gurken drin lagern.
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03.06.2011 09:19 Uhr von moloche
 
+21 | -3
 
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dumme Spanier: ob EHEC jetzt in Spanien oder Deutschland ausgebrochen ist, der Umsatz wäre so oder so eingebrochen.
Hier soll wieder mal Deutschland zum Zahlmeister gemacht werden.

Haben unsere Hühnerzüchter von China Entschädigung bekommen, weil in China die Hühnergrippe auftrat?
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03.06.2011 09:29 Uhr von Major_Sepp
 
+16 | -1
 
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diehard84_V2: Du hast vollkommen Recht.

Nur weil die spanischen Gurken nun nachweislich nicht für die akuten Infektionsfälle verantwortlich sind, bedeutet es nicht dass die darauf befindlichen Keime als ungefährlich einzustufen sind.

Wahrscheinlich waren diese in der Vergangenheit des öfteren Auslöser von harmloser verlaufenden Magen-Darm-Erkrankungen, wie sie häufig vorkommen. Und auch das kann der Wirtschaft einen beträchtlichen Schaden zufügen!!!

Ich will jedenfalls darüber informiert sein, wenn sich möglicherweise Fäkal-Keime auf meinem Essen befinden!
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03.06.2011 09:37 Uhr von Aggronaut
 
+8 | -4
 
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die spanier sollten: sich um andere sachen küpmmern und nicht darum wie man am besten das eh schon knappe trinkwasser ausser landes schafft. dummes volk, dass in absehbarer zeit an seinen eigenen exporten verdursten und verhungern wird.
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03.06.2011 09:53 Uhr von Nebelfrost
 
+9 | -2
 
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das grundproblem ist doch ein ganz anderes. das ganze system ist doch von grund auf schuld. wie kann es überhaupt sein, dass wir gemüse aus spanien beziehen? diese scheiß zentralversorgung kotzt mich dermaßen an! wieso müssen eine handvoll landwirtschaftsbetriebe halb europa beliefern? wieso müssen eine handvoll viehbetriebe eine ganze nation mit fleisch beliefern? wieso muss eine handvoll kraftwerke strom für ganz deutschland erzeugen?

zentrale nahrungsmittel- und energieversorgung macht ein land nicht nur abhängiger, sondern auch verwundbarer. nicht nur verwundbarer für terroristische angriffe, sondern auch verwundbarer bei krankheiten, seuchen, lebensmittelskandalen, naturkatastrophen und versorgungsengpässen. richtig platziert, kann man mit wenigen schlägen die gesamte versorgung eines landes lahm legen und die gesamte nation in unendliches chaos stürzen.

bei hingegen dezentraler versorgungswirtschaft, gibt es diese probleme nicht, da jede region ihre eigene versorgung mit strom und nahrungsmitteln hat. jede region ist für sich selbst verantwortlich und sollte es dort einmal zu störungen oder ausfällen kommen, ist nur diese eine region betroffen und nicht gleich das halbe land. außerdem kann problemlos hilfe und unterstützung aus vielen anderen, umliegenden regionen stattfinden.

zentrale versorgungswirtschaft = wenige versorgen viele = SCHLECHT!!!

dezentrale versorgungswirtschaft = viele versorgen wenige = GUT!!!
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03.06.2011 10:00 Uhr von moloche
 
+8 | -1
 
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@Nebelfrost: da müssen wir uns selber an die Nase fassen.
Gestern kam im Radio einen Bericht über deutsche Gurkenzüchter in Bamberg. Die haben im Moment keine Absatzprobleme. Der Händler sagte aber selber, in 4 Wochen wenn die Krise wieder vergessen ist (4 Wochen?) wird wieder die billige Gurke beim Discounter gekauft.
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03.06.2011 10:49 Uhr von dragoneye
 
+5 | -4
 
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In der DDR war sowieso alles besser: Wieso kommen unsere Gurken nicht aus Grönland?
Wieso kommt unser Erdöl nicht aus Frankreich?
Wieso ist Nordkorea weltbekannt für seine Elektronik Industrie?

Wer das beantworten kann weiss auch weshalb Gurken aus Spanien kommen.

_______________

Und die Propaganda die hier über die DDR verbreitet wird: Die DDR als Musterbeispiel für Dezentrale Versorgung. Ha, das ist der größte Scheiss, den ich seit langem gehört habe.
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03.06.2011 10:51 Uhr von knuddchen
 
+7 | -2
 
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Spanier brauchen sich nicht aufregen: Die Spanier brauchen sich wegen sowas nicht aufzuregen. Aber hauptsache Tomatenschlachten machen, dafür haben die genug Kohle.
http://www.spiegel.de/...
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03.06.2011 11:00 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -3
 
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Tja....soviel zur "Europäischen Integration" vor dem Hintergrund der schwelenden Schuldenkrise.

Das Aggressionspotential wächst täglich.

Und ja, Oscar - ik hör Dir trapsen - genau das hatte uns Lafontaine über Jahre prophezeit. Man muss es nur (nicht) hören wollen...
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03.06.2011 11:07 Uhr von Nebelfrost
 
+4 | -2
 
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@dragoneye: bitte verwechsle zentral- bzw. planwirtschaft nicht mit zentralversorgung. das sind zweierlei dinge ;-)

ddr = zentrale wirtschaft, dezentrale versorgung
brd = dezentrale wirtschaft, zentrale versorgung

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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03.06.2011 11:23 Uhr von BW-MAN
 
+7 | -0
 
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kann nie gerecht werden. ich finde es genau richtig so, wie bis jetzt vorgegangen wurde.
wir wurden schnell gewarnt vor etwas, bevor noch mehr leute sterben.
anders rum, wenn die erst mal 1 monat schweigen würden, heißt es dann, warum wurde nicht gewarnt, ihr habt es doch gewußt.
ich finde lieber einmal mehr warnen, als zu spät. auch wenn es ein fehlalarm ist. das ist egal.
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03.06.2011 11:32 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -1
 
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@Simon_Dredd: die medien? na du siehst ja voll durch. das robert-koch-institut ist kein medium.
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03.06.2011 12:35 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -3
 
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@diehard84_V2: Du schreibst:
"...hör doch mit Lafontaine auf...hat er oder die linken denn ne Lösung in der Schublade? NEIN! ...nur heisse luft..."

Bei dem Satz merkt man, dass Du die falschen Zeitungen liest. Ohne Lafontaine lobhudeln zu wollen, aber die Antwort auf Deine Frage heißt ohne ´wenn und aber´: JA, er hatte die Ursachen des Disasters schon vor Realisierung der Eurozone unentwegt benannt und die Lösung schon lange in der Schublade.

Das zweifelt im Übrigen heute die Fachwelt nicht mal mehr an. ----> http://is.gd/...

Der Rücktritt Lafontaines als BFM hatte genau in dieser vorhersehbaren Entwicklung seine Gründe: Die Abkehr von der nachfrageorientierten Politk mit Ansätzen des Keynesianismus hin zum heutigen neoliberalen Ponzi-System zu Gunsten von Großindustriellen, ihren Banken und Großaktionären.

Vorneweg: Die Antwort auf Deine Frage:

----> http://youtu.be/...

Ich will daran erinnern, dass der "böse Mann von Seite-1" seit über 10 J. unermüdlich alle negativen Aspekte sowohl in Punkto "EURO" benannt hat - im Gegensatz zu all den Wendehälsen von Schwarz-Gelb-SchröderSPD oder Grünen.

Für seine unzähligen Warnungen bzgl. der Problematik der Handelsbilanzüberschüsse für den Euro und vielen Statements bzgl. der Notwendigkeit einer Angleichung fiskal. bzw. sozialer Standards in den einzelnen Euro-Mitgliedsstaaten als Voraussetzung für eine funktionierende Gemeinschaftswährung wurde Lafontaine u. H. Flassbeck, sein ehemaliger Staatssekretär im BFM und heutiger UNCTAD-Chef, jahrelang von den Eigentümern der Öffentl. Meinung verlacht (siehe ---> http://is.gd/... siehe ---> http://is.gd/... ),oder als "Außenseiter" diskreditiert(--> http://is.gd/...).

Und bis heute sind die wenigsten Redaktionen - trotz aller Offenkundigkeit ihrer Irrtümer - dazu bereit, diese Schande öffentl. einzugestehen (Bsp --> http://is.gd/...).

Im Übrigen für diejenigen, denen es "hilft": Auch in Sachen "EU-Arbeitnehmerüberlassung-OST" zog Lafontaine schon frühzeitig Position: Dafür wurde er sogar von der FAZ an den rechten Rand gerückt (Siehe ---> http://is.gd/...), als Nichtbefürworter des Lissaboner-Vertrages als Spielverderber dargestellt (---> http://is.gd/...)

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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03.06.2011 12:40 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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@diehard84_V2: Falls Dir Prof. Dr. Heiner Flassbeck (heute Chef der UNCTAD) in dem von mir oben geposteten Video nichts sagt (--> http://youtu.be/...), das war Lafontaines Staatssekretär und rechte Hand im Bundesfinanzministerium.

Überflüssig zu erklären: Beide werben für die selbe Position.


[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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03.06.2011 12:49 Uhr von cheetah181
 
+2 | -3
 
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verständlich: Sollen sie das Gemüse halt woanders verkaufen?

Werden sie machen, nur wenn sie X Tonnen für die zu erwartende Nachfrage in Deutschland produziert haben, wird ihnen die eben jetzt niemand mehr abnehmen.

Falls die weniger gefährliche EHEC-Variante tatsächlich schon dort vor Ort auf die Gurken gekommen ist: selbst schuld. Aber offensichtlich ist das ja beim/nach dem Transport passiert?

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