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Thomas de Maizière findet Gebete für Taliban "nötig und sinnvoll"

Deutschlands Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat im Zusammenhang mit einem erneut getöteten Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan geäußert, dass er Gebete für die Taliban als "nötig und sinnvoll" erachte.

Man dürfe nicht nur die Opfer in die Gebete einschließen, auch die Täter seien in der Trauer zu bedenken, weshalb man auch für die radikalislamischen Taliban beten solle.

Mit dieser Anregung reagierte de Maizière auf Margot Käßmann, die zu den jüngsten Anschlägen sagte, dass ein gemeinsames Gebet mit den Taliban die "wesentlich bessere Idee als die Bombardierung von Tanklastwagen" sei.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Taliban, Verteidigungsminister, Thomas de Maizière, Gebet
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2011 19:40 Uhr von CoffeMaker
 
+12 | -3
 
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Was kommt als nächstes? Den Taliban den Daumen drücken und Glück wünschen?

Man soll seinen Gegner nicht hassen, was aber nicht heißt das man für ihn beten sollte.
Muss für die Taliban amüsant sein das ihr Gegner auch noch Gebete für sie nach oben richtet.....
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02.06.2011 19:57 Uhr von Registrator
 
+2 | -2
 
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Na immerhin ist der noch christlich einzuordnen. "Man dürfe nicht nur die Opfer in die Gebete einschließen, auch die Täter seien in der Trauer zu bedenken, weshalb man auch für die radikalislamischen Taliban beten solle."

Schön die andere Wange hinhalten und nochmal und nochmal ........ – man steht ja nicht selbst auf´m Schlachtfeld. Der soll mal schön selbst hingehen und den Dialog suchen.

Dass wir da nix zu suchen haben dürfte klar sein, aber noch schön den Gefallenen und den Hinterbliebenen ins Gesicht zu spucken, ist schon zynisch.

Ich vermute einen schweren Konflikte auf System-Treiber-Ebene.

Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.
Bertolt Brecht
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02.06.2011 20:42 Uhr von Pils28
 
+2 | -6
 
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Recht hat er. Denke nicht, dass Taliban schlechte Menschen sind, sonderne Menschen, die einfach in die Umstände hineingeboren sind. Kann sich wohl keiner bei uns vorstellen, wie es ist, wenn seien Städte bombardiert werden und Ungläubige deinen Glauben mit Füßen treten und als gefährlich brandmarken.
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02.06.2011 20:48 Uhr von ElChefo
 
+3 | -0
 
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Er hat recht denn den Verantwortlichen wird nicht viel mehr Gnade als die ihres Schöpfers zu Teil werden.

...ihr glaubt doch nicht allen Ernstes, das man solche Schläge einfach hinnimmt. Das haben wir in Isar Khel nicht, in Baghlan nicht und das wird auch hier nicht der Fall sein.
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04.06.2011 03:49 Uhr von M123
 
+1 | -1
 
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Ich halte seinen Rückzug aus der Politik für "nötig und sinnvoll"! Immer brav bücken und duckmäuserisch geben...

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